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|17|9|Charme ist das, was manche Menschen haben, bis sie beginnen, sich darauf zu verlassen. (Simone de Beauvoir)

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Autor Thema: Was macht man, wenn man einen Wald bekommt?  (Gelesen 7262 mal)

partisanengärtner

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Re:Was macht man, wenn man einen Wald bekommt?
« Antwort #60 am: 22. Mai 2013, 21:56:04 »

Diese Förster gehen auch mit Roundup gegen die Hollunderarten vor. Aber nicht weil sie den Unterwuchs ersticken sondern die kleinen gepflanzten Fichten und Kiefern die sie gepflanzt haben unterdrücken.
Wenn der Wald hoch wird verschwinden die von allein. Sind halt ordentliche Leute die der natürlichen Abfolge keine Chance geben wollen.
Merke, natürlicher Aufwuchs ist immer von übel. Nur der Mensch macht es richtig.
Das haben die Gewässerbauer auch immer behauptet. Jetzt werden ihre Taten für Milliarden wieder beseitigt.
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Axel

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Re:Was macht man, wenn man einen Wald bekommt?
« Antwort #61 am: 22. Mai 2013, 22:08:52 »

troll, hier stehen auf einem Quadratmeter 3-5 Faulbäume, die größten, die ich gefunden habe, so etwa 2 meter hoch.

Da die meisten noch sehr klein sind, gehe ich davon aus, daß sie sich erst vor kurzem hier angesiedelt haben.
Aus den umgebenden Waldstücken um unser altes Zuhause weiß ich, das sie innerhalb weniger Jahre rasant wachsen und allen Bodenpflanzen das letzte bischen Licht nehmen.

Sie ersticken Jungbäume mit ihrem dichten Wuchs, Blaubeeren verschwinden innerhlab weniger Jahre und Pilze komischerweise auch.

Ich möchte lieber die jungen Ebereschen und Eichlinge wachsen sehen, als diese Faulbaüme...
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liebe Grüße
Loni


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troll13

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Re:Was macht man, wenn man einen Wald bekommt?
« Antwort #62 am: 22. Mai 2013, 22:10:42 »

Die Betonung sollte hier auf "Forstwirtschaft" liegen. Das hat nicht immer sehr viel mit natürlicher Waldentwicklung im Rahmen der Sukzession zu tun.

Die könnte bei einer eingriffsfreien Entwicklung recht spannend werden, da die Theorien zur natürlichen Waldentwicklung auch ohne Neophyten recht spannend sein könnten. ;D
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partisanengärtner

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Re:Was macht man, wenn man einen Wald bekommt?
« Antwort #63 am: 22. Mai 2013, 22:19:48 »

In der fränkischen Schweiz hier sind die selten über die 2 Meter hoch. Die meisten sind viel kleiner. Die werden dort nicht bekämpft und kommen doch nicht flächendeckend vor eher an Wegen und in Windbrüchen.
Ihr habt wohl wirklich eine Monstervariante oder die Faulbaumschädlinge wie Zitronenfalter, Faulbaumbläuling, Gespinstmotte etc. sind bei euch schon ausgerottet.
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Axel

troll13

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Re:Was macht man, wenn man einen Wald bekommt?
« Antwort #64 am: 22. Mai 2013, 22:19:55 »

troll, hier stehen auf einem Quadratmeter 3-5 Faulbäume, die größten, die ich gefunden habe, so etwa 2 meter hoch.

Da die meisten noch sehr klein sind, gehe ich davon aus, daß sie sich erst vor kurzem hier angesiedelt haben.
Aus den umgebenden Waldstücken um unser altes Zuhause weiß ich, das sie innerhalb weniger Jahre rasant wachsen und allen Bodenpflanzen das letzte bischen Licht nehmen.

Sie ersticken Jungbäume mit ihrem dichten Wuchs, Blaubeeren verschwinden innerhlab weniger Jahre und Pilze komischerweise auch.

Ich möchte lieber die jungen Ebereschen und Eichlinge wachsen sehen, als diese Faulbaüme...

Mein letzter Post bezog sich auf Axel.

Wenn du darfst, entferne sie. Ebereschen gehören jedoch als Lichtbaumart nach der Theorie auch nur an den Waldrand. Aber nur, wenn du einen "Waldgarten" möchtest. Wenn du einen "Wald" möchtest, musst du wachsen lassen.

Irgendwann werden sich Eichen oder Buchen oder beides je nach der Theorie der Waldentwicklung durchsetzen.
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