Hallo,
als Newbie im allerersten Eintrag gleich einen gewerblichen Link zu setzen ist entweder ein Vorsatz ( böse, böse )

, somit unerlaubt und ruft gleich die entsprechenden Kommentare hervor.
Könnte ja aber auch einfach nur ungeschickt gewesen sein mit diesem Link.
Nee, mal im ernst, ich hänge mich mal hier dran, denn ich habe ein ähnliches Problem wie GartenStein, weniger mit den Dohlen, sondern mit Halsband- und Alexandersittichen,Tauben, Elstern und Eichhörnchen, die sich allesamt als ein Problem bei der Vögelfütterung entwickelt haben.
Halsband- und Alexandersittiche haben wir hier in Wiesbaden reichlich. Ich mag sie sehr gerne beobachten, wie geschickt sie die Meisenknödel in nullkommanix zerpflücken, wie sie akrobatisch kletternd an den im Garten aufgehängten Futtersäulen herumturnen und mit ihren großen Schnäbeln in den für sie eigentlich viel zu kleinen Öffnungen die leckeren Erdnüsse herausfummeln. Sollen sie halt, ich fülle im Winter bald jeden Tag die Säulen auf. Die sind ja auch gar nicht das eigentliche Problem, eher die Art, wie sie den Futterplatz hinterlassen, sie schmeissen derart mit dem Futter herum, so daß sich in ihrem Gefolge regelmäßig die Tauben einstellen, die das herabgefallene Futter aufpicken. Stört mich persönlich auch nicht so sehr, ABER: ich habe ja keinen eigenen Garten, sondern füttere hier in der Gemeinschaftsanlage. Und da man mich wegen meinen Gartenaktivitäten ohnehin schon auf den Kieker hat, warte ich eigentlich nur noch auf die Anzeige wegen dem in der Stadt unerlaubten Taubenfüttern.
Auf dem Balkon - für die Mecker-Nachbarn nicht einsehbar- habe ich Futtersäulen an diese langen Hirtenstäben aufgehängt und freue mich an den Vögeln, die da alle zum Fressen kommen, die ich schön bequem von der Couch aus beobachten kann. Auch hier kommen die Tauben hinterher und machen mit ihrem puren Gewicht und Gepicke meine Dauerbepflanzung der Balkonkästen kaputt.
Die Eichhörnchen unternehmen auf dem Balkon auch immer mal wieder Versuche an diesen glatten Stangen hochzuklettern und schaffen es manchmal tatsächlich an die kleine Öffnung der Kunststoff-Futtersäulen zu gelangen. Da hängen sie dann eher unglücklich und drehen unverrichteter Dinge wieder ab. Aber das Futter in solcher Nähe zu sehen, läßt die Eichhörnchen immer wieder neue Anläufe starten. Auch die brauche ich nicht unbedingt auf dem Balkon, denn da sie den Balkon schon kennen, vergraben sie ihrer Art entsprechend ihre Walnüsse auch noch in meinen Hostatöpfen, in denen dann im Frühjahr statt Hostas Walnüsse keimen

.
Ich erfreue mich im Winter auch besonders an den Rotkehlchen, denen ich auf dem Balkon ein offenes Futterschälchen mit Erdnussbruch und in Öl getränkten Haferflocken anbiete. Wenn sie denn mal etwas abbekommen, denn auch hier kommen die Tauben und fressen den Hauptteil einfach weg.
Auch beobachte ich, daß die Elstern im Flug den Futtersäulen gefährlich nahe kommen, ich denke mal sie sind auf Meisen-Beute aus.
Dohlen und andere Rabenvögel kommen auch zu den Futterplätzen, sind hier jedoch nur am Boden und inspizieren eher die Wiese oder picken in den Beeten herum. Also hier keine Probleme mit diesen.
Ihr seht, es gibt je nach Situation und Gegebenheiten durchaus gute Gründe diese Schutzkäfige anzuschaffen, allein die Preise haben mich bisher noch abgeschreckt, aber ich werde wohl in den sauren Apfel beissen müssen.
Ich wäre auch an euren Erfahrungsberichten mit diesen Schutzsystemen interessiert. Oder hat jemand eine preiswertere Alternative parat, ich hatte bei den offenen Futterschälchen schon an umgedrehte Fahrradkörbe gedacht.
LG Nina