Hallo Phloxfreunde,
zur Mehltauplage an Phloxen, möchte ich meine Beobachtung schildern.
Mit Phloxen, habe ich mich erst, nach dem Kauf Nov. 2011 des dän. Phloxbuches beschäftigt. Die Phloxfreude, ist danach, bis heute ungestillt.
Klar, hatte ich eine handvoll Sorten im Garten, die aber meine Aufmerksamkeit, nicht sonderlich weckte.
Mit einer großen Bestellung im April 2012 und tatkräftiger Unterstützung eines Blumenfreundes, ging´s dann mit vielerlei Sorten los.
Sehr sorgfältig, bereitete ich meinen schweren Lehmboden mit Kompost vor, bevor ich sie pflanzte.
Als ich 2012 aus dem Sommmerurlaub kam, waren fast alle Phloxe mit Mehltau infiziert. Die Rücksprache bei meinem Blumenfreund ergab, man müßte sie eben mit einem Fungizid spritzen....
Da ich im letzten Jahr noch bis Mitte Okt. neu erworbene Phloxe pflanzte und ich nicht sicher war, ob sie den Winter noch nicht eingewurzelt überleben würden, gab ich allen Phloxen, eine Mulchschicht aus geschreddertem Laub.
Im Februar, dieses Jahres, konnte ich voller Freude feststellen, dass alle Phloxe am Leben waren. Sie blühten fast alle sehr schön.
Als ich im Sept.wieder aus dem So-Urlaub zurückkam, wunderte ich mich über die Gesundheit aller Phloxpflanzen.
Trotz Hitzeperioden und mit Bewässerung eines Regners, von oben, hatte keiner der Phloxe Mehltau.
Viele Gartenfreunde klagten wieder über Mehltau an ihren Pflanzen. Daraufhin, gingen mir viele Fragen durch den Kopf. Warum ?
Vielleicht war mein Befall im letzten Jahr auf die Neupflanzung zurückzuführen?
Vielleicht, tat der Säureimpuls, des geschredderden Eichenlaub´s auf meinem kalkbetonten Boden, den Pflanzen gut?
Vielleicht,bringt das heftige gießen, mit kalkhaltigem Wasser, in Hitzeperioden den Pflanzen Stress.
Wie man liest, bevorzugt Phlox ein leicht saures Milieu.
Das alles, will ich weiterhin beobachten, jedenfalls,mulche ich die Pflanzen wieder mit Eichenlaub.
Trotzdem,kann im nächsten Jahr schon wieder alles anders sein.
Liebe Grüße Santolina : )