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News: Du kannst dem Leben nicht mehr Tage geben - aber dem Tag mehr Leben (Cicely Saunders)
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03. März 2021, 18:53:09
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News: Du kannst dem Leben nicht mehr Tage geben - aber dem Tag mehr Leben (Cicely Saunders)
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Autor Thema: Seltene Koniferen  (Gelesen 123115 mal)

Lithocarpus

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Re: Seltene Koniferen
« Antwort #1260 am: 09. Dezember 2020, 22:59:29 »

Hallo Sequoiaxf,

schöne Sachen hast Du da, dein Phyllocladus ist trichomanoides, dürfte in der Härte bei -10 bis -12 einzuordnen sein. Der tasmanische asplenifolius ist durchaus härter als dieser, dürfte aber nur noch vom neuseeländischen alpinus geschlagen werden, der seine Härte schon bis etwas unter -20 klargemacht hat. Voraussetzung ist natürlich schon eine geeignete Herkunft und etwaige Vorselektion. Der Arktisch Alpine Garten in Chemnitz hat sich darum schon verdient gemacht. Ich drücke die Daumen für alle Araucaria angustifolia in den Gärten.
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Hausgeist

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Re: Seltene Koniferen
« Antwort #1261 am: 11. Dezember 2020, 15:25:37 »

Heute bekam ich von Enneking eine schöne Pinus bungeana 'Rowe Arboretum'. Diese Sorte war mir bis vor kurzem völlig unbekannt, sie ist aber durch einen wesentlich kompakteren Wuchs, als die Art, durchaus interessant. Und geduftet hat's beim Auspacken auch ganz herrlich.

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sequoiafarm

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Re: Seltene Koniferen
« Antwort #1262 am: 11. Dezember 2020, 20:30:45 »

Wat nich all jibt!
Wird bestimmt hübsch, hoffentlich wächst sie nicht zu buschig, man muss ja auch das bunte Stämmchen sehen können.
Und nimm die Euphorbia weg, das sieht ja bedrohlich aus!  ;)
.
Unsere Tempelkiefer scheint sich leider verabschiedet zu haben  :'(
« Letzte Änderung: 11. Dezember 2020, 20:55:25 von sequoiafarm »
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Re: Seltene Koniferen
« Antwort #1263 am: 11. Dezember 2020, 20:46:37 »

Und nimm die Euphorbia weg, das sieht ja bedrohlich aus!  ;)

 ;D Da war der Topf ja nur mal kurz für's Foto abgestellt. ;) Auf den Wuchs bin ich auch gespannt. Wenn es zu buschig wird, hilft die Felco.

Unsere Tempelkiefer scheint sich leider verabschiedet zu haben  :'(

Schade! Das ist jetzt auch mein drittes Exemplar. Bei meiner ersten wurden mir durch eine Panne beim Versender zwei Exemplare geliefert. Eins ging ziemlich schnell ein, das zweite murkelt äußerst leidlich vor sich hin, hatte evtl. einen Pilz und dadurch den Haupttrieb verloren. Ein paar grüne Zweige gibt es noch. Aber ob das nochmal eine ansehnliche Kiefer wird...

Die hier sieht nun sehr manierlich aus. :)

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sequoiafarm

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Re: Seltene Koniferen
« Antwort #1264 am: 11. Dezember 2020, 21:00:53 »

Zitat
;D Da war der Topf ja nur mal kurz für's Foto abgestellt.

Aus fototechnischen Gründen sind Euphorbias "Bokeh-Killer", in dieser Hinsicht hast du also einen GAU produziert.  ;D
Aber Quatsch, auch ein schönes Teil!  :)

Über Kiefern und Pilzbefall könnte man Thriller-Romane schreiben. Hier ist der Boden voller Hallimasch und vor Jahren stand hier noch Deutschlands dickste P. parviflora. Aber man kanns nicht lassen. Fortsetzung folgt...
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Re: Seltene Koniferen
« Antwort #1265 am: 11. Dezember 2020, 21:18:32 »

Frei nach dem Motto "Das muss doch irgendwie gehen...!".  ;D

Wobei - ich hatte Ende der 90er Pinienzapfen aus der Toskana mitgebracht, einige Kerne ausgesät und es wurden mannshohe Exemplare. Als dann ein richtiger Winter kam, war ich bedient und hab's nicht nochmal versucht.

Ha... ich habe sogar noch ein Foto, wo die drauf sind.

« Letzte Änderung: 11. Dezember 2020, 21:20:53 von Hausgeist »
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SequoiaXF

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Re: Seltene Koniferen
« Antwort #1266 am: 19. Dezember 2020, 13:39:15 »

Hallo Sequoiaxf,

schöne Sachen hast Du da, dein Phyllocladus ist trichomanoides, dürfte in der Härte bei -10 bis -12 einzuordnen sein. Der tasmanische asplenifolius ist durchaus härter als dieser, dürfte aber nur noch vom neuseeländischen alpinus geschlagen werden, der seine Härte schon bis etwas unter -20 klargemacht hat. Voraussetzung ist natürlich schon eine geeignete Herkunft und etwaige Vorselektion. Der Arktisch Alpine Garten in Chemnitz hat sich darum schon verdient gemacht. Ich drücke die Daumen für alle Araucaria angustifolia in den Gärten.

danke für die Aufklärung bezüglich des Phyllocladus. Da er/sie ziemlich geschützt steht blicke ich positiv in die Zukunft.
Die Araucaria angustifolia kann man als Experiment für die Allgemeinheit ansehen. Hoffen wir das Beste ^^
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Hausgeist

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Re: Seltene Koniferen
« Antwort #1267 am: 19. Dezember 2020, 13:42:26 »

Pinus sylvestris 'Anny's Wintersun' leuchtet jetzt zunehmend.

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Re: Seltene Koniferen
« Antwort #1268 am: 19. Dezember 2020, 13:59:05 »

Hallo Sequoiaxf,

schöne Sachen hast Du da, dein Phyllocladus ist trichomanoides, dürfte in der Härte bei -10 bis -12 einzuordnen sein. Der tasmanische asplenifolius ist durchaus härter als dieser, dürfte aber nur noch vom neuseeländischen alpinus geschlagen werden, der seine Härte schon bis etwas unter -20 klargemacht hat. Voraussetzung ist natürlich schon eine geeignete Herkunft und etwaige Vorselektion. Der Arktisch Alpine Garten in Chemnitz hat sich darum schon verdient gemacht. Ich drücke die Daumen für alle Araucaria angustifolia in den Gärten.

danke für die Aufklärung bezüglich des Phyllocladus. Da er/sie ziemlich geschützt steht blicke ich positiv in die Zukunft.
Die Araucaria angustifolia kann man als Experiment für die Allgemeinheit ansehen. Hoffen wir das Beste ^^
Und ich finde das klasse!
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Zumal auch das vermeintlich Sichere, Pflegeleichte, Unkomplizierte sich grad ändert....


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Re: Seltene Koniferen
« Antwort #1269 am: 20. Dezember 2020, 15:02:51 »

Absolut deiner Meinung @Gartenplaner :)
 
Kennt sich jemand mit Torreya aus? Wenn ja werde ich Bild zum bestimmen senden.
 Ich habe vermeintlich Torreya californica, nucifera und taxifolia.
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Re: Seltene Koniferen
« Antwort #1270 am: 20. Dezember 2020, 16:20:13 »

Das ist auch mit Foto schwierig, T. californica sollte aber im Schnitt längere Nadeln haben als die beiden anderen (ca. 5 cm zu jeweils ca. 3 cm).
Evtl. würde man mit Arillus/Samen weiterkommen, aber auch da T. nucifera und T. taxifolia sehr ähnlich...
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Wild Obst

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Re: Seltene Koniferen
« Antwort #1271 am: 20. Dezember 2020, 16:56:11 »

Wirklich auskennen tu ich mich nicht mit Torreya, aber ich habe auch ein paar gepflanzt: T. nucifera, T. californica, und T grandis. Außerdem habe ich mir Torreyas vor der Anschaffung mal in verschiedensten botanischen Gärten angesehen.

Bei meinen gekauften hat T. californica definitiv die längsten und breitesten Nadeln ungefähr um 5 cm x 3-3,5 mm), die auch noch sehr dicht sitzen während T. nucifera und grandis eher nur 3 cm lange Nadeln haben bei vielleicht 2-3 mm Breite. Bei T. grandis sehen die Nadeln auch noch irgendwie weicher oder dünner aus.

In Botanischen Gärten/Arboreten habe ich allerdings auch schon T. californica Triebe mit nur 2cm langen Nadeln gesehen, das waren dann Stockausschläge einer Riesentorreya (in Bonn) oder Pflanzen in dichtem Schatten (Burgholz bei Wuppertal). Die Nadeln der einzigen T. taxifolia, die ich gesehen habe, waren auch in Bonn. Ich habe sie ungefähr so zwischen T. nucifera und T. grandis in Erinnerung, also eher einen kleinen Tick kleiner/dünner als die Nadeln von T. nucifera, aber das kann auch daran liegen, dass es noch relativ kleine, schwachwüchsige Stecklingspflanzen aus Seitentrieben waren, ohne Terminaltrieb.
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sequoiafarm

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Re: Seltene Koniferen
« Antwort #1272 am: 25. Januar 2021, 19:34:45 »

Dieser Thread droht auf Seite 3 abzurutschen. Ich hau mal ein paar Fotos raus  ;)

Beginnen wir bei den großen. Ein bisschen Schnee und Sonne kommt hier selten zusammen.
Kein Schneebruch bei den Redwoods, der höchste (rechts vorne) hat jetzt 40m.
Ganz unten ragt eine Araucaria angustifolia mit Schneemütze bereits über die Front vom Gewächshaus.
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Re: Seltene Koniferen
« Antwort #1273 am: 25. Januar 2021, 19:38:29 »

Manchmal fällt das Licht hier passend hinein, Dicksonia mit Puderzucker.
Links steht ein ca. 20 Millionen Jahre altes schwarzes Sequoia-Stammfragment aus dem Tagebau.
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Re: Seltene Koniferen
« Antwort #1274 am: 25. Januar 2021, 19:41:31 »

Die Wollemias überwintern ungeschützt, die große fängt wenig Schnee, es droht kaum Schneebruch.
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