.... schon wieder so ein Extrem
Ein paar Tage halbwegs erträgliches Wetter empfinde ich nicht als Extrem, sondern als eine Variante durchaus verkraftbarer Normalität.
Wenn diese von Menschen, Tieren oder Pflanzen bereits als Extrem angesehen wird, machen die wohl etwas falsch, bzw. wird mit ihnen etwas falsch gemacht. Oder man erwartet einfach zu viel von ihnen.
Z.B. kann und muss ein Rasen nicht immer "ideal rasengrün" sein. Wenn doch, sollte m.E. derjenige, der immer nach diesem Ideal strebt, eben wässern (lassen) ohne zu klagen.
Schon richtig was den englischen Rasen angeht.
Nur übersiehst Du das Eleonor (Minga) und ich (Chiemgau, 60 km weiter östlich) die letzten 13 Tage immer warm, sonnig von früh bis spät und windig hatten. Es dörrt zusehends vor sich hin. Auf den Wiesen und auch in der Gärtnerei.
Bei Dir war es meist bedeckt bei gedämpften Temps. Da verdunstet weit weniger. Verstehe Dein lechzen nach Sonne und Wärme in den letzten Wochen sehr gut. Nur kann ich jetzt den Planet bald nimmer sehen, ehrlich gesagt.
Ein Jahr der Witterungsextreme ist 2013 zweifellos. Mindestens hier im Südosten.
- Zuerst ein nicht endender Winter bis Mitte April,
- gepaart mit einer historischen Sonnenarmut.
- Dann Regen ohne Ende, Jahrhundertflut Ende Mai/Anfang Juni.
- und nun Trockenheit (wobei das gerade erst losgeht, wenn es dumm läuft gehts noch zwei Wochen ohne NS weiter).
Das wird auf diversen Plattformen auch heiß diskutiert.
Die schiere Persistenz der Wetterlagen dieses Jahr ist auffällig und nicht 'normal' für unseren Breitengrad (beim Wetter ist nichts normal, Chaos ist Chaos und nicht sich gesetzmäßig wiederholend, aber die Abläufe sind , sagen wir mal so, sehr selten). Italientiefs an der Perlenschnur, eine extrem südliche Frontalzone im Frühjahr und Frühsommer. Und nun ein Hoch das dann gleich mal zur Omegalage wird mit kaum vorhandenen Aussichten aus der Spirale raus zu kommen.
Um es mal ganz persönlich zu formulieren: Mir geht das Jahr wettermäßig aber mal richtig auf den Zeiger und aus beruflicher Sicht an die Substanz des Geldbeutels.