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News: "Das Leben ist kein Ponyschlecken"  (Zwiebeltom)
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News: "Das Leben ist kein Ponyschlecken"  (Zwiebeltom)

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Autor Thema: Farne - filigrane Vielfalt (II)  (Gelesen 120470 mal)

Wald-Traut

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Re:Farne 2013
« Antwort #285 am: 06. August 2013, 05:52:45 »

Apropos "Schäden an Farnen".
Ich habe hier im halböffentlichen Bereich endlich - nach vielen Versuchen - eine halbwegs zufriedenstellende Pflanzung aus Wurmfarn und Vinca minor ansiedeln können (unter einer klebrig-tropfenden Linde, im Sommer tiefer Schatten und Trockenheit).
Das ging jetzt ein paar Jahre gut und gewann endlich an Blattmasse.

Und nun nagen schon im 2. Jahr irgendwelche verflixten grünen Raupen alle - aber auch wirklich alle!!!- Farnwedel ab. Ich habe schon mehrmals abgesammelt, aber werde der Plage nicht Herr.
Im letzten Jahr dachte ich mir noch, dass es eine einmalige Geschichte sei, aber danach sieht es nun nicht mehr aus.
Ich mag nicht in Zukunft ab Juni auf braungetrocknete Blattskelette schaun.
Ideen? Was sind das für M.... viecher? Meisen abrichten? Böse Chemie? Rainfarnbrühe spritzen (=liebe Chemie?)

ich weiß zwar auch nicht, was das für raupen sind, musste aber leider feststellen, dass sich die meisen in meinem garten nicht haben abrichten lassen. obwohl ich sie im winter wirklich verwöhnt habe, zeigen sie sich nicht wirklich erkenntlich bei dieser raupenart oder die viecher werden einfach übersehen. bei mir haben die raupen neben farnen auch die aruncus auf dem gewissen. ich hatte hier 8 skelette stehen, und das zwei jahre hintereinander. jetzt sprühe ich mit einem mittel gegen blattläuse zumindest die befallenen exemplare ein, die in sichtnähe zur terrasse stehen.
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macrantha

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Re:Farne 2013
« Antwort #286 am: 06. August 2013, 09:30:10 »

Ja, ich bin auch kurz davor.
Aruncus haben diese oder ähnliche Raupen im Garten meiner Eltern zwei Jahre kahl gefressen.
Damals war ich aber noch vor Ort und habe dann zwei Frühjahre lang die "Miniraupen" sofort abgesammelt - fast jeden Tag, denn irgendwas fand sich immernoch.
Das hat geholfen - bis heute gab es nicht nochmal so einen Massenbefall. Spricht übrigens m.M. nach dafür, dass sich Raupen/Spinner/Motten/whatever in Pflanzennähe eingraben und überwintern.
Nur - an der Stelle kann ich das nicht so regelmäßig machen und ich habe auch einfach nicht mehr so viel Zeit :-\
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cydora

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Re:Farne 2013
« Antwort #287 am: 09. August 2013, 23:16:15 »

Könnt Ihr mir sagen, was sich hier hübsches angesiedelt hat?

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Liebe Grüße - Cydora

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Re:Farne 2013
« Antwort #288 am: 10. August 2013, 00:02:39 »

So sehen die Dryopteris-filix-mas-Sämlinge bei mir im Gartenhof im Schiefersplitt aus :)
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cydora

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Re:Farne 2013
« Antwort #289 am: 10. August 2013, 11:31:41 »

So sehen die Dryopteris-filix-mas-Sämlinge bei mir im Gartenhof im Schiefersplitt aus :)
Der nächste Dryopteris filix-mas steht 12m weg :o Ameisen?
Hab gerade noch einen etwas größeren im Pflaster zwischen den Töpfen entdeckt :D Können die sich da auf Dauer halten?
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Liebe Grüße - Cydora

troll13

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Re:Farne 2013
« Antwort #290 am: 11. August 2013, 21:04:13 »

Ich wundere mich auch wo manchmal Farnjungpflanzen auftauchen.
Polystychum aculeatum hatte sich bei mir in einem Riss in einem Zaunfundament aus Beton angesiedelt. Die Mutterpflanze steht auch einige Meter entfernt.

Bis ich ihn herausoperiert habe, hatte er für diese kargen Verhältnisse schon eine beachtliche Größe erreicht. Er wurde in einen Topf umgesiedelt und ist dort anstandslos weiter gewachsen.

Heute hat mir übrigens die Natur eine Lehrstunde erteilt, was alles an Farnen auf einem teilweise anmoorigen Waldstandort des nordwestdeutschen Tieflands vorkommen kann. :D

Neben Adlerfarn habe ich gefunden:

Athyrium filix-femina,
Blechnum spicant,
Dryopteris filix-mas,
Dryopteris dillata,
Dryopteris carthusiana
und diesen hier...

Wenn es denn wirklich Gymnocarpium dryopteris ist, habe ich ihn zum ersten mal bewusst in der freien Natur bemerkt. :D
D
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Starking007

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Re:Farne 2013
« Antwort #291 am: 11. August 2013, 22:32:59 »

Klar isser das!

Buchenfarn, Phegopteris connectilis hat ähnlichen Lebensraum und Größe, sieht aber doch anders aus.
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Gruß Arthur

troll13

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Re:Farne 2013
« Antwort #292 am: 11. August 2013, 22:50:54 »

Danke für die Bestätigung. :D
Ich habe vor kurzer Zeit diese Pflanze im Topf bekommen. Sie sieht etwas etwas anders aus, hat aber die selben Merkmale der Beschreibungen, die ich über die Art gefunden habe.

Man ist jedenfalls erstaunt, was man alles findet, wenn man bei seinen Spaziergängen die Nase in Richtung Boden gerichtet hat. ;D

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potz

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Re:Farne 2013
« Antwort #293 am: 23. August 2013, 19:25:50 »

eine Frage zu Onoclea sensibilis (Perlfarn):
Braucht er zwingend einen kalkarmen Boden ?
(oder ist das nicht so ernst zu nehmen, wie bei manch anderem ;) )
Hintergrund : ich suche einen niedrigen, ausläufertreibenden Farn.

edit: Adiantum venustum ist mir für eine größere Stückzahl zu teuer. Möchte nur mal wissen, warum der - obwohl rhizombildend - nur zu unverschämten Preisen und nur ganz selten angeboten wird.
« Letzte Änderung: 23. August 2013, 19:31:05 von potz »
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Re:Farne 2013
« Antwort #294 am: 23. August 2013, 20:02:09 »

Bei mir hält sich Onoclea seit über 20 Jahren auf meinem kalkhaltigen Lehm, allerdings nicht üppig flächendeckend, wie ich ihn bei Jahnke in Hilden in dessen Garten gesehen habe, sondern eher mal hier ein Wedel, mal dort ein Wedel.....
Immerhin macht er trotzdem seit einigen Jahren auch Sporenwedel.
Vielleicht ist der kalkhaltige Boden in Kombi mit nicht feucht/nass genug schuld?
Ich dachte bisher, dass es die mangelnde Wasserversorgung ist.

Adiantum venustum ist robust und schön - aber lahm ;)
Der geht zwar in die Breite, aber das braucht ewig und wenn er Konkurrenz durch andere Schattenbodendecker hat, wirds eher nix.
Da er langsam Ausläufer macht, ist er wohl eben teuer.
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pearl

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Re:Farne 2013
« Antwort #295 am: 23. August 2013, 20:33:38 »

eine Frage zu Onoclea sensibilis (Perlfarn):
Braucht er zwingend einen kalkarmen Boden ?
(oder ist das nicht so ernst zu nehmen, wie bei manch anderem ;) )
Hintergrund : ich suche einen niedrigen, ausläufertreibenden Farn.

edit: Adiantum venustum ist mir für eine größere Stückzahl zu teuer. Möchte nur mal wissen, warum der - obwohl rhizombildend - nur zu unverschämten Preisen und nur ganz selten angeboten wird.

ein niedriger Ausläufer treibender Farn ist Engelsüß, Polypodium vulgare.

Versuche einfach mit Onoclea sensibilis am einen Ende und Adiantum venustum am anderen Ende anzufangen und der Gewinner ist ...

Mit beiden oder allen drei Farnen muss man unbedingt selber Erfahrungen gemacht haben, sonst hat man sein Leben verwirkt. ;) ;D
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troll13

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Re:Farne 2013
« Antwort #296 am: 23. August 2013, 20:53:18 »

Für stark kalkhaltigen Boden müsste Polypodium interjectum besonders geeignet sein.

Der Feuchtigkeitsbedarf von Onoclea sensibilis scheint nicht so hoch zu sein, wie vielfach angegeben. ein im Frühjahr frisch gepflanztes Exemplar hat hier schon ordentlich zugelegt, obwohl es im Wurzelbereich einer alten Haselnuss steht, wo andere Waldstauden in der Hitzeperiode ständig nach Wasser geschrien haben.
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Re:Farne 2013
« Antwort #297 am: 23. August 2013, 22:18:59 »

Hab grad nochmal nachgesehen, der Onoclea, der an einer anderen, feuchteren, Stelle steht scheint wüchsiger und hat sich schon ein bisschen ausgebreitet.
Vielleicht spielt ja der Ph des Bodens doch eine wichtigere Rolle bei diesen unterschiedlichen Bodenfeuchtigkeitserfahrungen?
In Hilden hab ich einen üppigen, breiten und mit um die 60cm sehr hohen Bestand im Wald/Teichbereich von Jahnkes Garten gesehen.

Polypodium vulgare ist wie Adiantum venustum sehr langsamwüchsig :-\

Ein schöner, robuster und auch etwas schnellerer Farn, der niedrig ist und Ausläufer treibt ist Gymnocarpium dryopteris, der Eichenfarn, und auch Phegopteris connectilis, der Buchenfarn sollte noch genannt werden.
Der Eichenfarn wächst bei mir auf kalkhaltigem Boden, er bleibt mit 10-40cm kleiner als der Buchenfarn mit 15-50cm, der es wohl auch bodenfeuchter braucht.
Vom Eichenfarn hab ich vor einem Monat Rhizomstückchen ausgegraben und umgesetzt, die sind gut angegangen und haben schon 2 neue Wedel gemacht :D
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Re:Farne 2013
« Antwort #298 am: 23. August 2013, 23:09:22 »

Ein schöner, robuster und auch etwas schnellerer Farn, der niedrig ist und Ausläufer treibt ist Gymnocarpium dryopteris, der Eichenfarn, und auch Phegopteris connectilis, der Buchenfarn sollte noch genannt werden.
Der Eichenfarn wächst bei mir auf kalkhaltigem Boden, er bleibt mit 10-40cm kleiner als der Buchenfarn mit 15-50cm, der es wohl auch bodenfeuchter braucht.

Vielleicht hilft nur ausprobieren und zu vergleichen. Den Eichenfarn habe ich hier neulich erst in einem Waldstück mit einer Begleitflora entdeckt, die auf einen bodensauren, eher richtig feuchten Standort hinweist.

Die Standortamplituden von Farnen sind offenbar recht breit.
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pearl

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Re:Farne 2013
« Antwort #299 am: 24. August 2013, 00:28:28 »

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