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Autor Thema: 750 g schwarze Johannisbeeren - und was nun?  (Gelesen 2995 mal)

Konterkater

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750 g schwarze Johannisbeeren - und was nun?
« am: 12. Juli 2013, 20:03:38 »

Hallo liebe Gartenküchenfeen und natürlich auch an die entsprechenden männlichen Kollegen gerichtet,

mir stehen heute 750 g schwarze Johannisbeeren zur Verfügung; der dazugehörende Sortenname ist mir nicht bekannt.

Da ich aus einem anderen Grund heute 400 g Marzipan-Rohmasse, 200 g gemahlene Haselnußkerne und 200 g naturbelassene Kokos-Raspeln erstanden habe,

würde ich gerne den Erfahrungsschatz der Expertinnen und der Experten anzapfen, ob auch etwas wirklich Einzigartiges gezaubert werden kann. Ist das möglich?
« Letzte Änderung: 12. Juli 2013, 21:44:20 von Konterkater »
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zwerggarten

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Re:750 g schwarze Johannisbeeren - und was nun?
« Antwort #1 am: 12. Juli 2013, 20:30:25 »

ich glaube, wenn es unbedingt zusammen genutzt werden soll, würde ich einen marzipan-haselnuss-kuchen backen und dazu kokosraspelsahne und cassis-gelee (oder konfitüre) reichen. :) :P ;)
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Effi B.

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Re:750 g schwarze Johannisbeeren - und was nun?
« Antwort #2 am: 12. Juli 2013, 20:36:44 »

Ohne Marzipan, ohne Haselnüsse...

... hätte ich eine köstlich frische Johannisbeer-Quiche im Angebot.
Interesse?
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Quendula

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Re:750 g schwarze Johannisbeeren - und was nun?
« Antwort #3 am: 12. Juli 2013, 21:19:25 »

Das ergibt vier verschiedene Eissorten :D .

Stell mal das Rezept der Quiche ein, Helgafrollein :) .

PS: Bitte ;) .
« Letzte Änderung: 12. Juli 2013, 21:19:46 von Quendula »
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Konterkater

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Re:750 g schwarze Johannisbeeren - und was nun?
« Antwort #4 am: 12. Juli 2013, 21:36:53 »

Schwarze Johannisbeeren - Quiche? Interessant. Her damit.

Nein, es muß nicht alles gleichzeitig verarbeitet werden.
« Letzte Änderung: 12. Juli 2013, 21:47:00 von Konterkater »
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Effi B.

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Re:750 g schwarze Johannisbeeren - und was nun?
« Antwort #5 am: 12. Juli 2013, 22:11:53 »

Gut, gerne, ich habe das Rezept mal zusammengestellt. Die Quiche ist wirklich köstlich, kaum süß und wunderbar frisch.


Schwarze Johannisbeer-Quiche

1. Mürbteig

200 g Mehl
100 g Butter
1 Eigelb
1 gute Prise Salz,
1 knapp gestr. EL Zucker (höchstens!)
Etwa 1 kleines Glas ½ Milch, ½ Wasser

Die Zutaten sind kalt und kommen direkt aus dem Kühlschrank. Alles ruckzuck zu einem Teig zerkneten, ich mache das mit den Händen, das ist eine ziemlich ekelige Sache, aber da müssen wir durch. Bei der Teigzubereitung die Flüssigkeit nach und nach beigeben, die Menge lässt sich nicht genau sagen, auf die Konstistenz achten, der Teig muss fest sein. Dann zu einer Kugel formen und für mindestens ½ Stunde in den Kühlschrank stellen.

Danach ausrollen und eine 26er Kuchenform damit belegen. Teigrand auf 2/3 hochziehen.

2. Belag

500-600 g Schwarze Johannisbeeren mit 2-3 gestrich. EL Zucker mischen, auf den Teig kippen und gleichmäßig verteilen.

Backofen auf 200o vorheizen, den Kuchen auf den Boden (ja!) stellen und den Ofen auf 150o runterdrosseln. > 15 Minuten vorbacken.

Währenddessen: 3 Eigelb mit 250 ml Sahne und 2 EL Crème fraiche verquirlen. Ja, richtig, es kommt kein Zucker mehr dazu.

Den Kuchen aus dem Ofen holen, das Ei-Sahne-Gemisch drüberkippen und wieder rin damit in die Hitze, nun auf die mittlere Schiene bei 175o. Backzeit 20-25 Minuten, bis die Eimischung ein helles Goldgelb angenommen hat. Achtung, Garprobe ist sinnlos, die Eimischung geliert beim Erkalten nach.

So.

Am besten lauwarm essen. Dazu passt ein Dessertwein oder ein schöner Rieslingsekt mit Holundersirup. Feeeein! :D


P.S.: Einzig wegen dieser Quiche habe ich einst Schwarze Johannisbeeren gepflanzt. 8)
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Konterkater

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Re:750 g schwarze Johannisbeeren - und was nun?
« Antwort #6 am: 13. Juli 2013, 00:09:47 »

Danke schön für den erfrischend formulierten Rezeptvorschlag. Er ist ausgedruckt und in unsere Unterlagen aufgenommen worden.

Da wir nicht bis heute mittag warten konnten, und die Beeren überreif waren, haben wir uns dieses Mal dazu entschlossen, Johannisbeergelee mit Wasser und mit Cassis und mit Gewürznelken herzustellen.

Allerdings bei den Kirschen sind wir noch offen.

Geplant für heute nachmittag ist ein Käsekuchen mit einigen festen Kirschen, wo wir halt ein bißchen beißen müssen.

Der Rest wird im Moment mit Marzipan zu Marmelade verarbeitet. Aber für Vorschläge bin ich weiterhin offen (Thread Ungarische Traubige (Kirsche) - was nun?).

P.S.: wenn die modernen Sauerkirschen mit Stil gepflückt werden, dann halten die sich im Kühlschrank ein paar Tage.
« Letzte Änderung: 13. Juli 2013, 13:16:06 von Konterkater »
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zwerggarten

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Re:750 g schwarze Johannisbeeren - und was nun?
« Antwort #7 am: 13. Juli 2013, 01:53:33 »

... bei den Kirschen ...

???

welche kirschen?
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Effi B.

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Re:750 g schwarze Johannisbeeren - und was nun?
« Antwort #8 am: 13. Juli 2013, 07:46:29 »

Konterkater, hast du eine Eismaschine?

Von den verbliebenen 250 g Johannisbeeren hättest du nämlich Speiseeis machen können. Tzara hat mal ein geniales Rezept gepostet, hier, Beitrag 7.

Dann gäbe es noch diesen Salat, Schwarze Johannisbeeren, leicht kandiert, zu Lamm- oder Hühnerleber mit Bittersalaten, genau. :P :P
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Elro

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Re:750 g schwarze Johannisbeeren - und was nun?
« Antwort #9 am: 13. Juli 2013, 09:08:20 »

P.S.: wenn die modernen Sauerkirschen mit Stil gepflückt werden, dann halten die sich im Kühlschrank ein paar Tage.
Und gerade bei Sauerkirschen ernte ich ohne Stiel um den Baum so wenig wie möglich zu verletzten. Oder ich schneide den Stiel durch wenn ich die Kirschen aufheben will.
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Liebe Grüße Elke

Zuccalmaglio

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Re:750 g schwarze Johannisbeeren - und was nun?
« Antwort #10 am: 13. Juli 2013, 23:14:04 »

elro,
nach meinen Erfahrugnen nehmen das die Bäume nicht krumm, wenn man mit Stiel erntet.
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Tschöh mit ö

Zuccalmaglio

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Re:750 g schwarze Johannisbeeren - und was nun?
« Antwort #11 am: 13. Juli 2013, 23:15:38 »

Heute rd. 2 kg schw. Johannisbeeren mit Doppelkorn, Kandis, Vanille und Zimt aufgesetzt.
« Letzte Änderung: 13. Juli 2013, 23:16:21 von Zuccalmaglio »
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Elro

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Re:750 g schwarze Johannisbeeren - und was nun?
« Antwort #12 am: 14. Juli 2013, 01:15:57 »

elro,
nach meinen Erfahrugnen nehmen das die Bäume nicht krumm, wenn man mit Stiel erntet.
Ich bin mir da nicht so sicher, wenn ich daran denke wie schnell die Monilia und Gummifluß bekommen, dieses Jahr ist es wieder sehr schlimm.
Aber das ist ja ein wenig OT.

Ich werde morgen meine schwarzen Johannisbeeren ernten und das sind garantiert mehr als die 750g von Konterkater. Mal sehen was ich damit mache. Das entstielen ist bei den schwarzen immer aufwendiger als bei den anderen, ich werde wohl entsaften, da spar ich mir das anzupfen.
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Liebe Grüße Elke

Konterkater

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Re:750 g schwarze Johannisbeeren - und was nun?
« Antwort #13 am: 15. Juli 2013, 15:09:23 »

Hmmm, bei meiner Internetsuche habe ich bei Chefkoch lesen können, daß, wenn bei schwarzen Johannisbeeren nur der Beereninhalt gewonnen werden soll, die Beeren nicht entrebt werden müssen. Der Geschmack soll dann etwas kräftiger sein.

Nur bei roten Johannisbeeren soll das Grüne drumrum bittere Stoffe mit sich tragen.
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Konterkater

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Re:750 g schwarze Johannisbeeren - und was nun?
« Antwort #14 am: 23. Juni 2014, 22:30:07 »

Gut, gerne, ich habe das Rezept mal zusammengestellt. Die Quiche ist wirklich köstlich, kaum süß und wunderbar frisch.


Schwarze Johannisbeer-Quiche

1. Mürbteig

200 g Mehl
100 g Butter
1 Eigelb
1 gute Prise Salz,
1 knapp gestr. EL Zucker (höchstens!)
Etwa 1 kleines Glas ½ Milch, ½ Wasser

Die Zutaten sind kalt und kommen direkt aus dem Kühlschrank. Alles ruckzuck zu einem Teig zerkneten, ich mache das mit den Händen, das ist eine ziemlich ekelige Sache, aber da müssen wir durch. Bei der Teigzubereitung die Flüssigkeit nach und nach beigeben, die Menge lässt sich nicht genau sagen, auf die Konstistenz achten, der Teig muss fest sein. Dann zu einer Kugel formen und für mindestens ½ Stunde in den Kühlschrank stellen.

Danach ausrollen und eine 26er Kuchenform damit belegen. Teigrand auf 2/3 hochziehen.

2. Belag

500-600 g Schwarze Johannisbeeren mit 2-3 gestrich. EL Zucker mischen, auf den Teig kippen und gleichmäßig verteilen.

Backofen auf 200o vorheizen, den Kuchen auf den Boden (ja!) stellen und den Ofen auf 150o runterdrosseln. > 15 Minuten vorbacken.

Währenddessen: 3 Eigelb mit 250 ml Sahne und 2 EL Crème fraiche verquirlen. Ja, richtig, es kommt kein Zucker mehr dazu.

Den Kuchen aus dem Ofen holen, das Ei-Sahne-Gemisch drüberkippen und wieder rin damit in die Hitze, nun auf die mittlere Schiene bei 175o. Backzeit 20-25 Minuten, bis die Eimischung ein helles Goldgelb angenommen hat. Achtung, Garprobe ist sinnlos, die Eimischung geliert beim Erkalten nach.

So.

Am besten lauwarm essen. Dazu passt ein Dessertwein oder ein schöner Rieslingsekt mit Holundersirup. Feeeein! :D


P.S.: Einzig wegen dieser Quiche habe ich einst Schwarze Johannisbeeren gepflanzt. 8)


Hallo Frl. Helga,

wir wollen das Rezept ausprobieren.

Jetzt weiß mein Bäcker nicht, ob die Backofentemperatur mit Ober- Unterhitze oder Umluft realisiert werden soll.

Kannst Du uns bitte helfen?
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