Gut, gerne, ich habe das Rezept mal zusammengestellt. Die Quiche ist wirklich köstlich, kaum süß und wunderbar frisch.
Schwarze Johannisbeer-Quiche1. Mürbteig200 g Mehl
100 g Butter
1 Eigelb
1 gute Prise Salz,
1 knapp gestr. EL Zucker (höchstens!)
Etwa 1 kleines Glas ½ Milch, ½ Wasser
Die Zutaten sind kalt und kommen direkt aus dem Kühlschrank. Alles ruckzuck zu einem Teig zerkneten, ich mache das mit den Händen, das ist eine ziemlich ekelige Sache, aber da müssen wir durch. Bei der Teigzubereitung die Flüssigkeit nach und nach beigeben, die Menge lässt sich nicht genau sagen, auf die Konstistenz achten, der Teig muss fest sein. Dann zu einer Kugel formen und für mindestens ½ Stunde in den Kühlschrank stellen.
Danach ausrollen und eine 26er Kuchenform damit belegen. Teigrand auf 2/3 hochziehen.
2. Belag500-600 g Schwarze Johannisbeeren mit 2-3 gestrich. EL Zucker mischen, auf den Teig kippen und gleichmäßig verteilen.
Backofen auf 200
o vorheizen, den Kuchen auf den Boden (ja!) stellen und den Ofen auf 150
o runterdrosseln. > 15 Minuten vorbacken.
Währenddessen: 3 Eigelb mit 250 ml Sahne und 2 EL Crème fraiche verquirlen. Ja, richtig, es kommt kein Zucker mehr dazu.
Den Kuchen aus dem Ofen holen, das Ei-Sahne-Gemisch drüberkippen und wieder rin damit in die Hitze, nun auf die mittlere Schiene bei 175
o. Backzeit 20-25 Minuten, bis die Eimischung ein helles Goldgelb angenommen hat. Achtung, Garprobe ist sinnlos, die Eimischung geliert beim Erkalten nach.
So.
Am besten lauwarm essen. Dazu passt ein Dessertwein oder ein schöner Rieslingsekt mit Holundersirup. Feeeein!

P.S.: Einzig wegen dieser Quiche habe ich einst Schwarze Johannisbeeren gepflanzt.
