Bonsai-Clematis

kenne ich nicht, aber möglicherweise könnte man eine
Zwerg-Clematis aus der Gruppe der großblütigen Hybriden zumindest eine Zeit lang in einem zu niedrigen Topf halten. "Königskind" bekommt man mittlerweile in vielen Gartencentern und Gärtnereien, diese Clematis wird nur maximal 1,5 Meter hoch und sollte doch entsprechend kürzere Wurzeln bilden als z.B. eine wüchsige "Jackmanii". Weitere Zwerg-Clematis sind: Ashva, Dubysa, Mikelite, Mikla, Justa, Miniseelik, Semu, Stasik, Yuki Okoshi.
Für einen Sommer lassen sich auch größere Clematis problemlos in zu kleinen Gefäßen halten, wenn man sie ausreichend "füttert" (Wasser, Dünger), ob sie genug Kraft für ein weiteres Jahr haben ist dann aber fraglich.
Wichtig wäre halt bei einem so kleinen Gefäß auf jeden Fall ein ordentlicher Winterschutz (viele Lagen Schutzmaterial wie Noppenfolie um den Topf wickeln, bis ein gut 10 cm dicker "Mantel" angelegt ist).
Eine weitere (von mir noch nicht erprobte!) Möglichkeit:
"Clematis im Schornstein". Die Idee stammt aus dem Buch "Blütenträume auf Balkon und Terrasse" von Stephanie Donaldson und geht so: Über die gepflanzte Clematis wird ein Schornsteinaufsatz gestülpt, den man dann zum Teil mit Erde befüllen kann.
Eine
mehrjährige Kletterpflanze, die
kein Tiefwurzler ist: die "Mauerkatze" - Parthenocissus tricuspidata "Veitchi", die dreispitzige Jungfernrebe. Die Blüten sind zwar leider unscheinbar, aber immerhin eine sogenannte Insektenweide! Die Früchte sind schwarze Beeren, die Herbstfärbung ist an einem sonnigen Standplatz wunderschön.
Wenn es nicht unbedingt eine Kletterpflanze sein muß: Balkonobst kommt meistens auch mit 30 Liter Substrat aus (z.B. Ballerina-Apfelbäume, aufgebundene Klettererdbeeren).
Liebe Grüße, Barbara