Naja, du hast ja auch deutlich andere Bedingungen als wir hier in der märkischen Streusandbüchse

. Möhren können was werden, werden aber nicht so groß. Petersilie mickert, weil der Boden zu locker ist. Sellerie bildet keine Knollen, es sei denn, man tut genug Futter in den Boden - sonst wird hier nichts an Wurzelgemüse. Nimmst du zu viel oder überhaupt organischen Dünger für Wurzelgemüse - hast du Maden in den Möhren und anderen Wurzeln. Es ist ein ewiger Spagat

und jedes Jahr frage sage ich mir auf's Neue, dass der Aufand in einem deutlichen Missverhältnis zum Ergebnis steht.
Heute wird meine neue Gemüsefläche nun endlich angegangen. Es gibt dabei ein Problem. Die Stelle im Garten hat ein ziemlich deutliches Gefälle in Richtung einer der vier Ecken und insgesamt in Richtung Nachbargarten. Das kann über die Gesamtfläche schon fast 1m sein. Wenn jetzt die Grasnabe und der Wust von Goldrute, Brennnesseln, Hopfen, Efeu, wildem Wein, Schneebeeren raus ist - dann kommt bestimmt nochmal bis zu 50 cm weg. d.h. dort ist ein flächiges Loch mit einem Gefälle

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Lasse ich Mutterboden anfahren - wird teuer - dann muss ich zum Nachbarn irgendwas machen, damit die Erde nicht im Laufe der Zeit durch den Zaun rüber rutscht.
Oder ich mache das ganze Beet in sich eben und setze in meinem Garten eine kleine Mauer oder Palisaden zum Gemüsegarten - der wäre dann so eine Art Senkgarten. Ist aber auch wieder etwas, was dauerhaft gehätschelt werden muss, so ein Aufbau. Denke ich jedenfalls.
Mutterboden kann bei meinem Gartensand nicht schaden - vielleicht eine Mischung beider Varianten.
In diesem Jahr will ich dort vor allem Kartoffeln (Hackfrucht) und Stangenbohnen und Klettererbsen machen. Am Zaun entlang kommen neue Beerenhochstämmchen. Die stehen schon bereit.
Hat jemand ne Idee wegen des Gefälles? Oder war die Beschreibung zu blöd?