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Autor Thema: robuste Hecke für Sandboden  (Gelesen 6272 mal)

Treasure-Jo

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Re:robuste Hecke für Sandboden
« Antwort #15 am: 28. Oktober 2013, 14:38:10 »

Und die Hecke hat eine Länge von ca. 30 m zur Verfügung – oder waren das 50 m? Sorry, das müsste ich nochmal nachmessen.


Dies vor der Planung zu wissen, macht Sinn.
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Liebe Grüße

Jo

Janis

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Re:robuste Hecke für Sandboden
« Antwort #16 am: 28. Oktober 2013, 14:51:38 »

Ja, ich weiss. :)

Da ich wegen des Sturms nicht raus gehen möchte, hab ich mir mal den Lageplan geholt. Falls das Haus korrekt eingezeichnet ist, müssten es 55 m sein (Angabe ohne Gewähr).
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LG Janis

Mathilda1

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Re:robuste Hecke für Sandboden
« Antwort #17 am: 28. Oktober 2013, 19:02:11 »

sowas wie frühlingsduft(2,5m im zweiten jahr) oder snowdon(1,5m im ersten jahr, mehrere basaltriebe aus einer ursprünglich kleinen pflanze) hat auch nicht gewollt?
die gehn bei mir auf trockenem sand ab wie raketen (was ansonsten die rosen weniger tun in meinem garten)
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Janis

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Re:robuste Hecke für Sandboden
« Antwort #18 am: 28. Oktober 2013, 19:56:40 »

sowas wie frühlingsduft(2,5m im zweiten jahr) oder snowdon(1,5m im ersten jahr, mehrere basaltriebe aus einer ursprünglich kleinen pflanze) hat auch nicht gewollt?
die gehn bei mir auf trockenem sand ab wie raketen (was ansonsten die rosen weniger tun in meinem garten)

Mathilda, ich weiss nicht, inwieweit und mit welchen meiner am Fuß des Wall gepflanzten Rosen Ähnlichkeiten bestehen zu ‚Frühlingsduft‘ bzw. ‚Snowdon‘.
Falls es von Interesse ist, kann ich aber gern die Liste meiner Rosen raus suchen.

Tatsache ist aber:
die Rosen haben an ihrem neuen Standort ebenfalls Sandboden.
Etliche von ihnen haben wieder Halbschatten und/oder wachsen wieder in unmittelbarer Nähe von Bäumen.
Trotzdem geht es allen deutlich besser, einige von ihnen haben im ersten Sommer nach dem Versetzen im Frühjahr schon geblüht.

Daraus lässt sich entweder schliessen –
- alle von ihnen hätten länger als 3 Jahre gebraucht, um den ersten kleinen Mucks zu tun bzw. vorwärts anstatt rückwärts zu wachsen
oder
- es lag am Wall selbst (und ich hoffe inständig, nicht über alle Gehölze, die ich dort neu ansiedeln will, schon im Vorfeld das Todesurteil gesprochen zu haben).
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LG Janis

Wald-Traut

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Re:robuste Hecke für Sandboden
« Antwort #19 am: 30. Oktober 2013, 08:41:20 »

Ich habe auch reinen Sandboden. Amelanchier will bei mir nicht so recht. Der herbstelt manchmal schon im Juli. Dagegen funktioniert Lonicera Xylosteum und Acer campestre richtig gut. Bei Eggert hatte ich die Wildform und den Red Sun bestellt. Die beiden stehen direkt vor riesigen Fichten und es ist da staubtrocken. Sind immer tadellos und haben eine knallgelbe Herbstfärbung. Sehr gut geht auch Cotoneaster multiflorus. Bekommt ca. 3 Stunden Sonne ab, trotzdem hängen die Zweige vor lauter Früchte fast bis auf den Boden.

Ich mache es auch so wie Staudo mit der Bodenvorbereitung. Und obendrauf kommt jedes Jahr eine fette Mulchschicht.
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Janis

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Re:robuste Hecke für Sandboden
« Antwort #20 am: 30. Oktober 2013, 12:23:35 »

Danke für deine Vorschläge. Wald-Traut.
Jetzt ist die Bestellung allerdings schon raus, und die Pflanzen sind auch schon auf dem Weg.
Stimmt, an Lonicera hätte ich denken können, und Cotoneaster werde ich mal im Auge behalten. Acer campestre allerdings würde mir für diesen Standort zu hoch und zu breit, ausserdem ist mir ein eigentlich unempfindlicher Ahorn an diesem Standort schon mal fast eingegangen. 20 m weiter, auch auf Sandboden, geht es ihm bestens.

Eigentlich staune ich immer noch, dass ihr puren Kompost für ein Pflanzloch verwendet, denn, egal, auf welcher einschlägigen Seite man schaut, es wird immer dazu geraten, Kompost mit Muttererde zu mischen. Aber ok, Versuch macht klug…
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LG Janis

Wald-Traut

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Re:robuste Hecke für Sandboden
« Antwort #21 am: 30. Oktober 2013, 19:43:43 »

Eigentlich staune ich immer noch, dass ihr puren Kompost für ein Pflanzloch verwendet, denn, egal, auf welcher einschlägigen Seite man schaut, es wird immer dazu geraten, Kompost mit Muttererde zu mischen. Aber ok, Versuch macht klug…


Genau, der Versuch ist aus reiner Not entstanden. Mein Sandboden ist so fein, dass ich damit Sanduhren befüllen könnte. Da perlt das Wasser sorfort ab. Also dachte ich in meinen Anfängerjahren: viel hilft viel. Ich bin da völlig unbedarft rangegangen. Ohne Nachlesen im Netz oder großes Nachfragen. Ich verwende allerdings Pilzkompost. Der hält die Feuchtigkeit nämlich wesentlich besser als herkömmlicher. Damit mulche ich auch.
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Mathilda1

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Re:robuste Hecke für Sandboden
« Antwort #22 am: 30. Oktober 2013, 20:38:06 »

ich meinte damit bibernellrosen und rugosas, die werden hier auch im öffentlichen grün immer wieder gepflanzt und machen sich deutlich besser als manche andere rosenklassen



so wie dus schreibts liegts allerdings mit großer wahrscheinlichkeit am wall
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Janis

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Re:robuste Hecke für Sandboden
« Antwort #23 am: 02. November 2013, 19:45:03 »

Ich habe auf ärmsten Sand sehr gute Erfahrungen damit gemacht, den Sträuchern einen "Blumentopf" zu bereiten. Dazu grabe ich ein Pflanzloch mit mindestens Wassereimergröße und füllen dieses Loch mit reinem, nahrhaften Kompost.

Da ich brav deinem Vorschlag gefolgt bin, hat mein „Helferlein“ sich an die Arbeit gemacht und angefangen, den Kompost auf der Miete frei zu schaufeln.
Dort lagert tatsächlich bis auf ca. 70 – 80 cm Höhe supertoller, feinkrümeliger Kompost, der nicht mehr gesiebt werden muss, und da die Miete ca. 2 m breit und mehr als 5 m lang ist, müsste ich theoretisch über 7 cbm Kompost verfügen (wird wohl eher weniger sein, aber immerhin!).
Welch ungeahnte Perspektiven!
Ich glaube, wenn ich nicht für die Pflanzung dringend Kompost gebraucht hätte, würde er noch bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag dort ruhen ;D
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LG Janis
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