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News: Da tun sich ja ganz neue Suizidmöglichkeiten auf: Verrottung in eigenem Kompost. (Dunkleborus)
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Autor Thema: Orkan Xaver im Anmarsch  (Gelesen 20379 mal)

Wiesentheo

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Re:Orkan Xaver im Anmarsch
« Antwort #225 am: 07. Dezember 2013, 19:45:01 »

Ja, Buchen sind hart im nehmen. Pappeln....Die nehmen zwar auch was hin, aber wenn sie älter und größer werden, sind sie meist hohl innen.Das ist gefährlich.

Ich bin auch nicht dafür alles zu fällen, was so dasteht und Gefahren bietet.
 Aber man muß bedenken, dass auch Nußbäume und Linden morsch werden können. Man sollte ausästen um auch sicher zu gehen, dass sie noch gut sind.

Ich mußte es schon Mal erleben, dass die Baumschützer, die es geben soll und muß, Bäume vor dem Fällen bewahrt haben. In dem Fall war das eine riesige Kastanie. Normaler Herbststurm kam und das war es dann. Schaden in die tausende.
So ähnlich war es auch mit einer sehr großen Fichte. Die hab ich dann Notgeschlachtet bei Sturm, dass sie keinen weiteren Schaden anrichtete. War sau gefährlich muß ich selbst sagen.

Ich kann nur einen Rat dazu geben.
Xaver ist Geschichte, aber es kommen mehr und auch vieleicht heftigere.
Man sollte sich immer bewußt sein, was das für ein Baum ist, wie alt und wo der steht. Immer beobachten und so. Bei hihen Tannen oder Nadelbäume zum Beispiel, wie es sich im Wind wiegt, oder oder ob er im Wurzelbereich sich bei stärkeren Wind bewegt. Bewegt sich da was, dann weg damit. Auch wenn es weh tut in der Seele. Bei Laubbäumen auf knarrende Äste achten.
Ich laß hier auch über Kiefern. Das ist schon so, dass sie ganz gut halten, aber wenn sie höher sind und noch recht gut im Wurzelbereich halten, brechen sie schneller. (Hebelwirkung), dann meist sind die Stänne weit nach oben kahl. Bei einer voll benadelten Tanne ist zwar die Fläche größer, aber die Kraft verteielt sich besser.

Zum Abschluß... Jeder muß nach seinen Gesichtspunkten urteilen.
UND auf Versicherungsschutz achten. In verschiedenen Versicherungen sind übergroße Laubbäume nicht mit versichert. Gleiches für Nadelbäume. Es gab Leute, die gesagt haben "alles versichert" und dann war es doch nicht so.

In Kleingartenanlagen sind sie NICHT verichert.

Frank


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July

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Re:Orkan Xaver im Anmarsch
« Antwort #226 am: 07. Dezember 2013, 19:47:28 »

Janis,
wir haben die Bäume vor 3 Jahren abgeholzt, es soll doch Knick sein und Knick soll hier in Schleswig-Holstein Windschutz geben, ICH war das Biest, habe immer gesagt....die Bäume bleiben da stehen...komme ja als Försterstochter aus dem Wald und will immer Bäume sehen ;D....GG hat schon jahrelang geredet.....und dann kamen die Eichen weg, waren 30 Jahre hier auf dem Knick, gaben keinen Windschutz mehr wie es sich hier gehört ;) und die Buchen auch.....ist jetzt 3 Jahre her und alles schlägt freudig wieder aus und es ist schon ein Knick geworden, dazwischen stehen noch Vogelbeeren, Ahorn, Schlehen und meine gepflanzten Wildrosen u.a.
Nein Fragen.....wer fragt bekommt Antworten....manchmal von Leuten die keine Ahnung haben.....wir haben alle 10 m einen Baum stehen lassen....so war das hier früher nach der Regel.....der Bauer von weiter hinten hat unseren halben Knick abgeholzt und das Holz gleich verkauft an Ort und Stelle...wir haben den "Schnabel" gehalten".....Bauern haben wir ja eh das Vorrecht :o, die dürfen ALLES ;D
Ich bin dafür, daß grosse alte Bäume bestehen bleiben....und so haben wir es auch hier gemacht.
LG von July
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Re:Orkan Xaver im Anmarsch
« Antwort #227 am: 07. Dezember 2013, 19:57:07 »

Das mit Pilzen auf Deinem Eichenstumpf ist eine sehr gute Idee. Du wirst vermutlich Jahrzehnte dort Pilze ernten. Es sollten einige Arten geben die das Holz mögen. Das Mycel baut das Holz bis weit in die Verästelungen ab. Austerseitling geht auf jeden Fall. Der hat sich bei mir auf einem starken Ast von selber angesiedelt der auf dem Boden lag nach einem Sturm. War die Winterform.
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Axel

enigma

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Re:Orkan Xaver im Anmarsch
« Antwort #228 am: 07. Dezember 2013, 20:01:46 »

Hier ist es leider bloß Hallimasch, der es sich auf alten Baumstümpfen gutgehen lässt. :P

Ums Haus herum stehen noch mehrere große alte Bäume, während einige andere in den letzten Jahren gefällt wurden, weil sie innen morsch waren oder eben vom Hallimasch befallen waren.

Was da ist, wird regelmäßig vom Baumpfleger begutachtet und das Ergebnis protokolliert - das ist auch haftungsrechtlich von Bedeutung. Eine riesengroße Schwarzkiefer bekommt regelmäßig neue Seilanker.
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zwerggarten

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Re:Orkan Xaver im Anmarsch
« Antwort #229 am: 07. Dezember 2013, 20:23:38 »

könnte eine impfung mit austernseitlingsmycel ggf. gegen den allgegenwärtigen hallimasch "anstinken"?
« Letzte Änderung: 07. Dezember 2013, 20:24:15 von zwerggarten »
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Re:Orkan Xaver im Anmarsch
« Antwort #230 am: 07. Dezember 2013, 20:51:12 »

Wenn der Hallimasch schon im Stamm ist kaum. Aber der Austernseitling kann sich ganz gut gegen Konkurrenz behaupten. Besonders wenn er der erste ist der im Holz auftaucht. Pilze sind sowieso dauernd im Krieg.
Dafür sollte man spätestens nach einem halben Jahr nach dem Baumtod impfen. Aber auch nicht früher als 3-5 Monate (Hängt von der Baumart ab). Solange wehrt sich der noch lebendige Stumpf gegen ein auftauchendes Pilzmycel. Besonder effektiv scheint Esche zu sein. Da gelang mir die Infizierung eines geköpften Stammes mit Pilzbrut (Austernseitling in Holzdübel) auch beim zweiten Mal nicht.
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Axel

enigma

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Re:Orkan Xaver im Anmarsch
« Antwort #231 am: 07. Dezember 2013, 20:51:54 »

Ich glaube nicht.

Der Hallimasch infiziert Gehölze vor allem unterirdisch von den Wurzeln her, der Austernseitling aber wohl direkt den Holzkörper.

Selbst wenn der Austernseitling in einem späteren Stadium den Hallimasch aus dem Holz verdrängen würde, wäre damit nichts gewonnen. Der Hallimasch wär immer noch im Boden aktiv.
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Janis

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Re:Orkan Xaver im Anmarsch
« Antwort #232 am: 07. Dezember 2013, 20:52:22 »

Pappeln....Die nehmen zwar auch was hin, aber wenn sie älter und größer werden, sind sie meist hohl innen.Das ist gefährlich.

Wann sieht man eine Pappel als alt sein?
Ich habe gelesen, sie kann 300 Jahre alt werden, das Alter der auf meinem Grundstück entlang der Strasse wachsenden Bäume schätze ich auf 30-80 Jahre (mit anderen Worten: ich hab keine Ahnung ;D)...
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LG Janis

enigma

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Re:Orkan Xaver im Anmarsch
« Antwort #233 am: 07. Dezember 2013, 20:55:59 »

Es kommt wohl auch auf die Art der Pappel an.

Die häufig gepflanze Pyramidenpappel wird mit 50 schon am Vergreisen sein. Generell würde ich bei Pappeln, die üblicherweise im "öffentlichen" Grün und auf Grundstücken gepflanzt werden, und dieses Alter erreicht haben, mal genauer hinschauen (lassen), ob es größere absterbende Äste, Totholz in der Krone oder Stammschäden gibt.
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Janis

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Re:Orkan Xaver im Anmarsch
« Antwort #234 am: 07. Dezember 2013, 21:00:47 »

und dann kamen die Eichen weg, waren 30 Jahre hier auf dem Knick, gaben keinen Windschutz mehr wie es sich hier gehört ;)

Wieso geben 30 Jahre alte Eichen keinen Windschutz mehr?

Hier auf dem Knick (Grundstücksgrenze) wachsen etliche, die dieses Alter haben dürften, daneben allerdings auch kleinere Gehölze wie Holunder, Ilex, eine riesige Wildrose etc. etc., und ich habe schon das Gefühl, dass ich auf meinem Grundstück, vor allem im hinteren Bereich, das auf 3 Seiten von hohen Bäumen begrenzt ist, ganz andere Windverhältnisse habe als im vorderen Bereich, in dem zwar auch hohe Bäume wie z.B. die Pappel stehen, aber nicht so als geschlossene Front wie im hinteren Garten.

Und ich meine auch, dass ich im hinteren Bereich ein ganz besonderes Kleinklima habe.

Natürlich kann ich die Zusammenhänge mit den Bäumen nicht beweisen, aber während im Winter 2011/12 in der Umgebung 50 – 60 % der Rosen ihr Leben lassen mussten, waren es in meinem Garten gerade mal 3 %.


Nein Fragen.....wer fragt bekommt Antworten....manchmal von Leuten die keine Ahnung haben..........

Natürlich frage ich nicht (das habe ich mir schon lange abgewöhnt), die notwendige Genehmigung war rein theoretisch gemeint ;D


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LG Janis

Janis

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Re:Orkan Xaver im Anmarsch
« Antwort #235 am: 07. Dezember 2013, 21:09:04 »

Es kommt wohl auch auf die Art der Pappel an.

Die häufig gepflanze Pyramidenpappel wird mit 50 schon am Vergreisen sein. Generell würde ich bei Pappeln, die üblicherweise im "öffentlichen" Grün und auf Grundstücken gepflanzt werden, und dieses Alter erreicht haben, mal genauer hinschauen (lassen), ob es größere absterbende Äste, Totholz in der Krone oder Stammschäden gibt.

Welche Art von Pappel es ist, müsste ich mal bestimmen...

Das einzige, was mir an der Pappel auffällt, ist, dass im oberen Drittel einige Äste abgebrochen sind.
Aber ich kann nicht beurteilen, ob das vor ganz langer Zeit mal passiert ist, als sie noch kleiner war, oder erst vor ein paar Jahren.

Sobald mal wieder ein Gärtner hier ist, der sich mit Bäumen auskennt, wäre es wohl ganz sinnvoll, wenn er mal einen Rundgang macht....

Wie ist das mit Baumpflegern?
Sind die bei der Stadt angestellt und können solche Begutachtungen auch machen?
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LG Janis

enigma

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Re:Orkan Xaver im Anmarsch
« Antwort #236 am: 07. Dezember 2013, 21:15:15 »

Der hiesige Baumpfleger ist ein privater Fachbetrieb mit mehreren Angestellten, allesamt ausgebildete Baumpfleger.

Was die machen, hat Hand und Fuß. Was nicht heißt, dass die den Röntgenblick haben und in einen Baum hineinsehen können. Dazu gibt es Gerätschaften, deren Einsatz aber nur in den seltensten Fällen infrage kommen dürfte, z.B. bei sehr alten, das Ortsbild prägenden Bäumen.

Dass eine gewöhnliche Gemeinde über entsprechendes Personal verfügt, glaube ich nicht. In Großstädten wird das anders sein, aber die werden kaum für Privatleute begutachtend tätig werden.
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Janis

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Re:Orkan Xaver im Anmarsch
« Antwort #237 am: 07. Dezember 2013, 21:24:47 »

Hier gibt es zwar einige Betriebe, die mit Baumpflege werben, inwieweit sie dazu qualifiziert sind, ist nicht ersichtlich.
Also mal wieder, wie so oft: ausprobieren....
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LG Janis

enigma

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Re:Orkan Xaver im Anmarsch
« Antwort #238 am: 07. Dezember 2013, 21:39:03 »

Es gibt Betriebe, die zertifiziert sind, insbesondere solche, in denen die Mitarbeiter auch als Seilkletterer eine Zertifizierung haben.

Du wirst beim Einholen von Angeboten einholen, dass das nicht die billigsten sein werden.
Wenn du Bäume unter dem Aspekt der Verkehrssicherungspflicht begutachten lassen willst, solltest du darauf achten, eine schriftliche Dokumentation zu bekommen, in der das Ergebnis festgehalten ist und klar ersichtlich ist, wie der Baumpfleger den Baum beurteilt.
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Effi B.

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Re:Orkan Xaver im Anmarsch
« Antwort #239 am: 07. Dezember 2013, 21:42:25 »

apropos baumpflege, jetzt sage ich es doch.

vor nur wenigen tagen wurde bei uns ein 7-jähriger junge von einer eiche erschlagen. beim spazierengehen mit seinen eltern, der knirps war etwas zurückgeblieben, zum spielen. die eltern hörten nur einen dumpfen knall, der junge ist tot.
diese eiche war nur etwa 30-40 jahre alt und stand nicht etwa im tiefen wald "bei fuchs und hase" (und selbst wenn) sondern in stadtnähe am waldrand. der hammer an der geschichte, ein einziges rätsel: es gab kein sturm, nichts dergleichen, an diesem tag war es windstill . trotzdem hatte es diese eiche gerissen - fatal, verhehrend, in diesem fall.
wie so etwas passieren kann?
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"Stadtgarten" und "Landgarten" klingt einfach nur dösig.
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