Benötigt man nur Saatgut fürs nächste Jahr, genügt es wegen der genetischen Vielfalt von möglichst vielen Rispen jeweils einige Samen abzureiben.
Zur Winterfütterung war/ist geplant die Rispen – außer der Kolbenhirse – einfach zu einem Bund gebunden aufzuhängen. Einen Teil der Körner kann man aber nach dem Schnitt und trocknen der Rispen unter Dach auch durch einfaches ausdreschen gewinnen. Dazu die Rispen in einen Stoffbeutel tun und diesen z.B. gegen die Schuppentür schlagen.
Wer kleine Mengen für Vogel- bzw. Hühnerfutter gewinnen oder besondere Sorten in kleinen Mengen für die Küche ernten möchte, kommt natürlich um eine Dreschmaschine nicht herum.
Für den Hausgebrauch gibt es aber wohl keine Maschine zu kaufen und es bleibt einem deshalb nur der Selbstbau.
Gefunden habe ich folgende zwei Anleitungen im Internet.
Für Bastler sicher eine interessante Sache und Winterbeschäftigung.
-
„Neulich im Garten“ inkl. Youtube-Video am Ende der Seite
Ich finde, der Typ kommt super gut rüber.
-
www.selbstvers.org/forum - und wenn man über dieses
Forum näher in die Materie einsteigt, stößt man auch auf interessante Videos bei
Youtube.
Für die Anwendung in der Küche müssen bzw. empfiehlt es sich wohl bei den meisten Sorten die Körner zu entspelzen bzw. zu schälen.
Bei Hirse gibt es für den Hobbygärtner nur die
Getreidemühle als Notlösung.
Ich zitiere hier die einzig brauchbare Aussage die ich im Internet zu diesem Thema finden konnte:
„Ich jage die Hirsekörner auf Mahlstufe 8 durch meine Kornmühle (Hawo Billy), wodurch die Schalen von den Körnern getrennt werden und ganz leicht weggeblasen werden können.“
Zitat: http://stellaria.ch/getreide/kolbenhirse.html Um dies zu versuchen werde ich die Tage mal eine Freundin anhauen, bei der ich vor 2 Jahren zumindest noch eine Getreidemühle stehen sah.