Beim vernachlässigten Vorgarten, der aus 2 Rasencarrées bestand, wovon das eine zur Wiese, Tendenz Hecke, geworden war, das andere zu 2/3 zu einer geschlossenen Efeufläche mit Primula vulgaris und Akelei, da schattiger, habe ich es eigentlich mit zweimaligem Mähen ganz gut geschafft.
Das erste mal mit dem Wiesenmäher, der auch hohes Gras schafft, und gleich hinterher mit dem normalen Rasenmäher.
Sah dann erst mal wie Mondlandschaft aus, da der Boden durch Grasbüschel, Ameisennester usw. hügelig geworden war über den Jahren der Vernachlässigung wurden da auch schon ganz viele Efeuranken zerteilt und natürlich alles Laub vom Efeu abgemäht.
Die holzigen Ranken nah am Boden bleiben natürlich zurück, sind ja auch angewurzelt an vielen Stellen.
Das hatte ich im August gemacht.
Hab dann ummantelte Rasennachsaat drüber verteilt, die im September fröhlich keimte.
Im Oktober hab ich dann das junge Gras das erste Mal gemäht, bis dahin machten die noch vorhandenen Efeutriebe keine Anstalten, neue Blätter zu bekommen.
Im tieferen Schatten, wo man keinen Rasen als Konkurrenz ansiedeln kann und will, müsste man wahrscheinlich schon ein Jahr lang regelmäßig alle Neutriebe vom Efeu abmähen, um es zu reduzieren, denk ich mal.
Bei den Bäumen würd ich mir die Mühe bei großen kräftigen Bäumen nicht machen wollen, den Efeu da raus zu holen - ich fürchte, das wirst du nicht komplett schaffen und die Reste im Baum sehen dann sehr hässlich aus.
Wenn der Baum kräftig genug ist, mach ihm die Gewichtsbelastung nichts aus.
Wenn der Efeu in die Altersform übergeht, wächst er auch nicht mehr so stark, und da die Alterstriebe auf dem Foto eher nahe am Stamm sind, nimmt das ja auch dem Baum kein Licht.
Nur wenn der Baum zu dünn ist und man Angst haben muss, dass Winterstürme durch die Efeulaubmassen mehr Angriffsfläche haben, ists wohl eine sinnvolle, aber mühselige Arbeit