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Autor Thema: Gründüngung im Gemüsebeet  (Gelesen 7740 mal)

Conni

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Re: Gründüngung im Gemüsebeet
« Antwort #105 am: 11. August 2017, 21:29:51 »

Die Zwiebeln sind lange raus und das erste Kartoffelbeet ist gerodet. Gepflanzt hab ich verschiedene Asia-Salate, Chinakohl und in die zwei letzten Beete hab ich Phacelia gesät.



In zwei anderen nebeneinander liegenden und abgeernteten Beeten hatte ich einmal Inkarnatklee und einmal Phacelia gesät. Gekeimt sind beide sehr gut, nur wurde der Inkarnatklee binnen kurzem von Schnecken getilgt, die Phacelia blieb hingegen unbehelligt. Also hab ich auch in dem Beet mit (bzw. nun ohne) Inkarnatklee Phacelia nachgesät. Wenn die Schnecken sie nicht mögen - wunderbar. (Dass sie den Klee komplett auffressen, hätte ich nicht gedacht.)
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thuja thujon

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Re: Gründüngung im Gemüsebeet
« Antwort #106 am: 11. August 2017, 21:35:01 »

Hallo Conni,
was machst du mit dem Phaceliabeet im Frühjahr (oder Herbst)?
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Conni

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Re: Gründüngung im Gemüsebeet
« Antwort #107 am: 11. August 2017, 21:39:57 »

Das ist mein erster Versuch mit Phacelia als flächendeckender Gründüngung. Erst mal lass ich sie wachsen. Wenn sie noch zur Blüte kommen, wird es unsere Bienen freuen. Wenn nicht, auch nicht so schlimm. Wenn der Winter kalt wird, friert sie zurück - dann legt es sich als tote Biomasse übers Beet und schützt den Boden. Sollte der Winter mild bleiben und die Phacelia überleben, grab ich sie im Frühjahr unter. Und dann seh ich weiter.
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thuja thujon

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Re: Gründüngung im Gemüsebeet
« Antwort #108 am: 11. August 2017, 21:48:00 »

Dann drück ich dir die Daumen.

Was mich an Phacelia stört sind die Matten, die sie abgefroren im Frühjahr macht, zumindest wenns hohe Pflanzen waren. Ich habe da noch kein taugliches Gerät gefunden um sie einzuarbeiten, ohne sie unterzugraben.
Untergraben möchte ich sie nicht, sollen nicht tiefer als 5cm runter.
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Conni

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Re: Gründüngung im Gemüsebeet
« Antwort #109 am: 11. August 2017, 21:57:14 »

Ich habs noch nicht probiert - wenn es sich nicht einarbeiten läßt, müßte ich die Matte, wie Du schreibst, halt runterreißen, kompostieren und stattdessen Kompost ins Beet bringen. Wäre dann zwar ein bisschen Arbeit mehr, aber auch kein Weltuntergang.

(Im letzten Jahr hatte ich so einen Effekt mit Kapuzinerkresse, die sich das komplette Beet erobert hatte. Einarbeiten war nicht, weil das Ganze eine dicke Matte aus endlos langen Trieben war. Im Winter hat sie den Boden gut geschützt, aber im Frühjahr musste ich die Reste auch vom Beet nehmen. Das Zeug auf den Kompost bringen war kein Problem, kleiner Nachteil der Kapuzinerkresse: Sie keimt seitdem flächendeckend und immer wieder (und neigt dann schnell zur Alleinherrschaft, wenn sie nicht gebremst, sprich gejätet wird. Einen ähnlichen Versuch mit Ringelblumen vor sehr vielen Jahren würde ich aus demselben Grund nicht wiederholen.)
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thuja thujon

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Re: Gründüngung im Gemüsebeet
« Antwort #110 am: 13. August 2017, 18:56:54 »

Zur Sämaschine sage ich erst was, wenn ich das Ergebnis, also die Reihen, sehe.
na du machst es ja spannend

Zur Sämaschine, evtl von der Firma Senior, entweder Vor- oder Nachkriegsmodell.

Griffe habe ich neu gemacht


Die Stange für die Verstellvorrichtung der Auswurfmenge ist auch neu


Die Unterseite


Das verstellbare Säschar


Nach 3 Tagen Regen ist der nachgesähte Sandhafer nun gekeimt (6 Tage Keimdauer).

Ein sachter Flaum von weitem


die Reihen sind erkennbar




In der Reihe ist der Abstand auch ok und für Getreide ausreichend genau


Es gibt noch ein paar Lücken in der Reihe, aber ich denke mit ein bisschen Übung sollte die Bedienung der Sämaschine in den Griff zu bekommen sein.

Die knapp 20m² Sandhafer säen hat nicht länger als 10 Minuten gedauert, mit Sämaschine befüllen und überschüssige Saat wieder ausleeren.
Es sind saubere reihen, Unkraut kann dazwischen gehackt werden und ich habe nicht viel zu viel gesäht wie bei breitwürfiger Saat.

Ich bin auf jeden Fall zufrieden, bereue den Kauf nicht.

Die breitwürfige Tagetes im durch Gewitter verschlämmten Beet sah heute so aus:
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thuja thujon

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Re: Gründüngung im Gemüsebeet
« Antwort #111 am: 13. August 2017, 22:14:56 »

Der Frisseesalat im Saubohnenmulch ohne weitere Düngung macht sich ganz gut.
Foto nach 2 mal händisch Unkraut zupfen:
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thuja thujon

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Re: Gründüngung im Gemüsebeet
« Antwort #112 am: 13. August 2017, 22:53:16 »

Ach ja, auf dem Friseesalatbeet standen letztes Jahr Chilies, nachdem die im Oktober draussen waren kamen Saubohnen rein, winterharte, die wurden weder gegossen noch gedüngt.
Nach den Saubohnen 3-4 cm tief gelockert und eine Woche leer, der Frisee wurde einmal angegossen und 3 Tage später nochmal.

Unkraut gejätet wurde nach den Chilies 2016, und jetzt nach dem pflanzen vom Frisee 2 mal.
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Nemesia Elfensp.

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Re: Gründüngung im Gemüsebeet
« Antwort #113 am: 13. August 2017, 23:35:02 »

oller :D Angeber :D
Unkraut gejätet wurde nach den Chilies 2016, und jetzt nach dem pflanzen vom Frisee 2 mal.
aber da haste - ohne wenn und aber - was richtig gemacht...............au man, da werd ich grün vor Neid :o
Mein Franzosenkraut, alles eine gleichmässige Fläche, ist eigentlich auch ne prima "Gründüngung" ::) ::) ::) es soll ja essbar sein..............da haben wir aber lange was zu kauen :P


Thuja, Deine Sämaschine ist ja auch eine antike Maschine :D Und die Sandhaferreihen sprechen uneingeschränkt für sich!
Das glaube ich sehr gerne, dass sich so Saatgut und Zeit sparen lässt!
Ich sollte meinem Sämaschinenschätzchen auch endlich neue Griffe verpassen und dann in Betrieb nehmen.

...ach übrigens, am Samstag waren wir im russischen Supermarkt einkaufen.
Die dortigen Sonnenblumenkerntüten (ungeröstet u. ungesalzen) kosten 800g/ 2,69€. Ganze Maiskörner hatten sie auch 500g/ 1,59€ ah ja und Linsen (ungemahlen) :) - ob die wohl noch keimfähig sind? Ich werds bald wissen ;D

Sag mal, ob sich diese grossen länglichen Sonnenblumenkerne wohl auch mit der Sämaschine legen lassen?
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Re: Gründüngung im Gemüsebeet
« Antwort #114 am: 14. August 2017, 22:57:10 »

Mein Zucker mais war jedenfalls nicht mehr keimfähig, oder abgesoffen... Jedenfalls kommt da nix. Die ersten Sonnenblumen schälen sich durch, rentiert nicht ohne Mais, ich glaub ich pflanz doch den Kohl drauf und nicht unter die Tomaten.

Sonnenblumenkerne sollte meine Sämaschine ausspucken, die arbeitet mit einfachen Bürsten.


Habe bisher nur Sandhafer, Mais und Saubohnen auf dem Betonweg ausprobiert.
Demnächst muss sie mit Feldsalat klarommen. Kann berichten wenn du willst. Sonnenblume probiere ich gerne aus wenns Sinn ergibt, deine vom Prinzip her ähnlich ist.

Das mit dem Unkraut, man kann auch so viel hacken, das das Unkraut weg ist, und hinterher die Krümelstruktur kaputt.
Deswegen will ich wieder mehr weg von der Hacke.
Die Wintersaubohnen nach Chili/Hirse/Vogelmiere waren da kein Fehler, im Oktober zur Saat keimt nicht viel anderes, im Frühjahr haben sie schnell den Boden beschattet, Hirse mit 20°C Bodentemperatur hatte so praktisch keine Chance zu keimen, zumal sie wegen fehlendem hacken nicht zum keimen angeregt wurden. Der unbewegte boden hat auch die Vogelmiere in Zaum gehalten, zu Ende der Chiliesaison war das Beet aber auch recht sauber und über die Chilisaison habe ich nicht allzuviel aussamen lassen.
Wegen dem vielen rumgerühre, Humusabbau, Krümelzerstörung, deswegen auch wieder der Gründung und nix bewegen mit den Saubohnen. Erholung muss sein.
Bleibts abzuwarten, ob der Salat jetzt so schnell die Nährstoffe geliefert bekommt, die er zum wachsen braucht.
Nach der Bodenstruktur gucke ich wieder, wenn der Friseesalat fertig ist.
Evtl. pflanze ich noch Kohl in die Lücken, Salat braucht noch 2-3 Wochen, beim zusammendrücken hat er erst Faustgröße, Cima di rapa bleibt bis dahin eher schmal und hoch, wird erst später breiter, wenn der Salat schon wieder weg ist. 
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Re: Gründüngung im Gemüsebeet
« Antwort #115 am: 22. August 2017, 09:37:30 »

Hallo Nemi,
Die dortigen Sonnenblumenkerntüten (ungeröstet u. ungesalzen) kosten 800g/ 2,69€. Ganze Maiskörner hatten sie auch 500g/ 1,59€ ah ja und Linsen (ungemahlen) :) - ob die wohl noch keimfähig sind? Ich werds bald wissen ;D
Gab es bei dir schon eine Erweiterung des Wissenshorizonts?

Habe noch eine Sorte gefunden, die dir gefallen könnte. Helianthus annus `Musicbox´
http://www.benary.de/product/N0782
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Re: Gründüngung im Gemüsebeet
« Antwort #116 am: 04. September 2017, 20:46:21 »

So wirklich zufrieden bin ich meinem Friseesalat mit der Saubohnendüngung nicht.

Mittlerweile hat er kräftig zugelegt und zeigt Stickstoffmangel. Wohl zu schnell in der Hitze gewachsen, zuviel für die Bodenbakterien die den Saubohnenmulch erstmal umsetzen müssen.
Doch wenigstens einmal Hacken hätte vielleicht was gebracht.


Die 2 kleinen und mittleren zähle ich als Ausreisser, da hat irgendwas anderes nicht gepasst. Kommt vor, stört mich nicht.
Was mich mehr ärgert, es sind wieder 2 Pflanzen am faulen, Bakteriose. Im einen Kopf habe ich eine Gemüseeulenraupe gefunden, im anderen war nichts.
So macht Salat keinen Spass.

Die Sonnenblumenreihe entwickeln sich dagegen so weit gut, schade dass der Mais nicht keimen wollte.
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Nemesia Elfensp.

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Re: Gründüngung im Gemüsebeet
« Antwort #117 am: 05. September 2017, 23:49:00 »

So wirklich zufrieden bin ich meinem Friseesalat mit der Saubohnendüngung nicht.
.............
...............
Was mich mehr ärgert, es sind wieder 2 Pflanzen am faulen, Bakteriose. Im einen Kopf habe ich eine Gemüseeulenraupe gefunden, im anderen war nichts.
So macht Salat keinen Spass.


Moin thuja,
sind Dir diese Zusammenhänge bekannt:
Innenbrand und Mineralstoffgehalte verschiedener Sorten Eis- und Kopfsalat aus biologisch-dynamischem Anbau

Zitat
Zusammenfassung

Im Salatkopf können die Blattränder Nekrosen (sog. Innenbrand) aufweisen. Dies steht in Zusammenhang mit einem unzureichenden Calcium Transport in die Blätter, da Ca als essentieller Baustein biologischer Membranen benötigt wird und Pektinsäure der Mittellamelle der Zelle zu Ca-Pektinat absättigt. Innenbrand kann bis zu Totalausfällen, einhergehend mit hohen Einnahmeverlusten führen. Die Ursache für diesen Qualitätsmangel liegt jedoch nicht in einem zu geringen Ca-Gehalt des Bodens, sondern u.a. in der Immobilität von Ca in der Pflanze, einem übermäßigen N-Angebot, einem zu schnellen Wachstum der Pflanze, ungünstigen Transpirationsbedingungen, empfindlichen Sorten sowie zu geringem Wurzelwerk. Offensichtlich werden bei der Züchtung neuer Sorten präventive Selektionsmaßnahmen zur Eindämmung des Innenbrandes nur unzureichend durchgeführt. Auch im Ökologischen Landbau tritt Innenbrand auf. Mit aus diesem Grund wurden von einer biologisch-dynamischen Züchtungsinitiative (Kultursaat e.V.) in der Gärtnerei Bingenheim 12 Eis- und Kopfsalatvarianten angebaut, die auf ihre Mineralstoffgehalte und ihre Anfälligkeit für Innenbrand geprüft wurden. - Die Mineralstoffgehalte von 12 Sorten Eis- und Kopfsalat aus biologisch-dynamischem Anbau wiesen starke inverse Beziehung zu den ebenfalls sehr unterschiedlichen Kopfgewichten auf, da vermutlich das Wachstum von Kopf und Wurzeln nicht im Gleichgewicht steht. Innenbrand stand in starker Beziehung zu den Ca-Gehalten, wenn die Kopfgewichte in die Betrachtung einbezogen wurden. Speziell die biologisch-dynamische Züchtung sollte sowohl mit Blick auf den Innenbrand als auch die Nahrungsqualität nicht nur das Wachstum des oberirdischen sondern auch des unterirdischen Teils der Salatpflanze fördern.

(hier die 6 seitige pdf)

Der Innenbrand ist demnach also ein züchterisches Problem.

LG
Nemi
« Letzte Änderung: 06. September 2017, 00:39:24 von Nemesia Elfensp. »
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Re: Gründüngung im Gemüsebeet
« Antwort #118 am: 07. September 2017, 00:39:11 »

Danke, ja, Calcium, immer wieder ein Problem wenns Wetter nicht passt.

Für die Endivchen wars aber gleichmäßig warm, bzw heiß, Transpirieren konnten sie wie blöd, es war lufttrocken, Boden aber ausreichend feucht, deswegen auch kein übermäßiger Wuchs.
Das Laub ist auch recht fest, knirscht schon fast beim aneinanderreiben. Keine Salatqualität fürs Restaurant. War aber auch kein ziel, dann hätte ich 2 Wochen später gepflanzt. Ich wollte eher wissen, wie setzen die Saubohnen den Stickstoff frei. Und was geht da besser als Modellpflanze als Salat, der Unmengen Stickstoff in kürzester zeit braucht? Er zeigt auch erst seit dem Schub die gelben Blätter unten, und die sind eigentlich noch grüner als mit anderen Düngemethoden in anderen Gärten...

Also die Saubohnen liefern schon ordentlich Futter, wenn man sie umgraben oder tiefer lockern würde wohl noch mehr.

Den Mist mit den Bakteriosen, letztes Jahr wars hier ziemlich feucht im Frühjahr, das hat sich über den Herbst hin weiter ausgedehnt, ich weiss nicht ob du schon mal flüssigen Radicchio gesehen hast...  :'(
Hier ist auch Salatanbaugegend, die Bakterien in der Luft. Helfen tut nix dagegen, außer Fruchtfolge/Anbaupause.

Ich habs kommen sehen, deswegen viel Gründung und eher robustes Gemüse wie Tomaten, Physalis, Chilie, Kartoffeln usw dieses Jahr.
Salat im Sommer war wohl noch zu früh, aber gut zu wissen.

Ich hoffe ihr fangt euch sowas nicht ein.

Bilder und Infos gibts mittlerweile von manchen Forschungsanstalten:
http://www.lwg.bayern.de/gartenbau/gemuesebau/141125/index.php
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Re: Gründüngung im Gemüsebeet
« Antwort #119 am: 07. September 2017, 12:20:23 »

Ich hatte letztes Jahr mal 2 kostenlose Probeausgaben der Zeitschrift `Gemüse´.

Gestern lag wieder eine Ausgabe im Briefkasten, mit dem Titelthema Gründüngung im Gemüsebau.

Ein wirklich sehr guter Artikel. Ich kanns nur jedem, der sich fürs Thema interessiert empfehlen, die beiden Probehefte zu bestellen. Kostet nix, man wird später angerufen ob man ein Abo möchte oder nicht.

Zum Titelthema hat die Zeitschrift auch ein paar tiefergehende Links gesammelt, diese sind verlinkbar und man braucht keinen Abocode.
https://www.gemuese-online.de/Webcode-Artikel/109678.html
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