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Autor Thema: Wallhecke selbst anlegen - Erfahrungen?  (Gelesen 16181 mal)

Hardy_whv

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Wallhecke selbst anlegen - Erfahrungen?
« am: 31. Dezember 2013, 16:54:37 »

Hallo allerseits!


Ich beabsichtige, an der Südgrenze meines Grundstücks eine ca. 15m lange Wallhecke (in Norddeutschland auch "Knick" genannt) anzulegen und würde gerne wissen, ob hier im Forum jemand Erfahrungen mit dem Anlegen einer solchen Wallhecke hat. Im Internet findet man zwar ein paar generelle Hinweise zu Ausmaßen und Zusammensetzung, aber konkrete Tipps und Erfahrungen würden mir helfen.

Hintergrund meiner Frage:

Ich wohne in Friesland, dicht hinterm Deich. Mein Grundstück genzt nach Süden an eine riesige Brachfläche, dahinter Weide-Flächen. Zu meinen Nachbarn im Osten und Westen befinden sich nur wenige Sträucher. Das ganze ist also recht windig. Ich habe im Frühjahr nun ein großes Gewächshaus (7,1 x 3m Grundfläche, Firsthöhe 3,1m) an der Südgrenze meines Grundstücks aufgebaut. Das Gewächshaus ist zwar sehr solide, aber als Xaver (und weitere Herbststürme) über Friesland jagten, wurde mir Angst und Bange. Das Gewächshaus hat alles gut überstanden, ich will aber den Winddruck auf dem Gewächshaus mittelfristig reduzieren, indem ich das Grundstück mehr einwachsen lasse. An der Südseite dürfen die Pflanzen natürlich nicht zu hoch wachsen, damit dem Gewächshaus nicht das Licht genommen wird.

So sieht das in etwa aus:

Das Grundstück vor Errichtung des Gewächshauses, Blickrichtung Süden:


Das ist das Gewächshaus. Das Photo ist noch vom Mai, kurz nach der Fertigstellung. Es sieht inzwischen etwas "fertiger" aus:


Meine Idee ist wie gesagt, im Süden des Gewächshauses eine Wallhecke anzulegen. Das hilft zwar nicht gegen reine West- oder Nord-West-Stürme, aber für Wind aus S bis SW wäre das schonmal eine Maßnahme.

Meine Frage also: Hat jemand hier mit dem Anlagen so einer Wallhecke Erfahrungen?


Gruß,

Hardy

PS: Ich bin erst im Herbst letzten Jahres hier eingezogen, daher sieht der Garten insgesamt noch sehr kahl aus. Habe schon begonnen, das zu ändern.
« Letzte Änderung: 31. Dezember 2013, 17:04:29 von Hardy_whv »
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Janis

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Re:Wallhecke selbst anlegen - Erfahrungen?
« Antwort #1 am: 31. Dezember 2013, 17:28:08 »

Diesen Artikel hast du vermutlich selbst schon gefunden?
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LG Janis

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Re:Wallhecke selbst anlegen - Erfahrungen?
« Antwort #2 am: 31. Dezember 2013, 18:06:18 »

Hallo Hardy, herzlich willkommen im Forum! :)

Willst du extra einen Erdwall aufschütten?
Oder könnte es auch einfach eine freiwachsende Hecke aus einheimischen Gehölzen sein?

Es erscheint mir etwas aufwändig, den Erdhügel für die Hecke zu erstellen, es sei denn, aus lokal-kulturhistorischen Gründen ist dir das wichtig.
Der Erdwall erhöht eine Hecke ja auch nochmal, was südlich deines Gewächshauses ja eh nicht so sinnvoll wäre.

Ich habe um meinen Garten eine freiwachsende Hecke als Blickschutz aus Cornus sanguinea angelegt.

Ich habe damals viele "klassischen" Knick-Heckenpflanzen recherchiert und mich schlußendlich für den Bluthartriegel entschieden, weil der ausgewachsen 3-4m nicht übersteigt (selten 5m erreicht).

Feldahorn, Haselsträucher, Weißdorn werden, wenn sie nicht alle paar Jahre "auf den Stock gesetzt", das heißt, alle Stämme/Triebe auf 20cm Höhe abgesägt werden, oder auf die in norddeutschland traditionelle Knick-Methode "umgelegt" werden, zu mehr oder weniger großen Bäumen. (Feldahorn kann über 15m hoch werden, Haselsträucher erreichen locker 7m und mehr, Weißdorn ebenfalls, wenn auch langsamer)
Bei denen MUSST du alle paar Jahre runterschneiden, beim Cornus sanguinea KANN man das auch, muß aber nicht unbedingt (arbeitsreduzierend ;) )
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Janis

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Re:Wallhecke selbst anlegen - Erfahrungen?
« Antwort #3 am: 31. Dezember 2013, 18:26:49 »

Wenn man einen ortstypischen Wall bauen und dafür ggf. Zuschüsse vom Landkreis haben möchte, muss man aber schon zunächst den Erdwall aufschütten.

Die Bäume alle paar Jahre auf Stock zu setzen ist hier (und vermutlich ist das ein paar km weiter in Sande genauso) nicht üblich, möglicherweise trifft das eher auf die Knicks in Schleswig-Holstein zu.
Hier wachsen die Eichen, Ahornbäume etc. in den Himmel ;)
Ich würde mal mit der Gemeinde oder dem Landkreis zwecks Beratung Kontakt aufnehmen.
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LG Janis

Hardy_whv

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Re:Wallhecke selbst anlegen - Erfahrungen?
« Antwort #4 am: 31. Dezember 2013, 21:09:27 »

Hallo ihr beiden!

Ja Janis, den Link kenne ich schon. Sind wir quasi Nachbarn?

Ich wollte in der Tat einen Wall aufschütten. Da ich um das Gewächshaus herum eine Fläche pflastere (zum Aufstellen von Kübelpflanzen und für eine Sitzecke) fällt da sowieso Aushub an, den ich so gut verwenden könnte. Zudem möchte ich einen deutlichen Windschutz. Der wäre mit Wall gegeben.

Hab mir aber gerade die Dimensionen aufgemalt, um mir einen Eindruck über die Beschattungsbereiche zu den einzelnen Jahreszeiten zu verschaffen:







An der Südgrenze liegt ein kleiner Graben. Mit der Hecke kann ich also nicht weiter vom GWH weg.

Im Winter/Frühjahr ist die Beschattung nicht so schlimm, da ja noch kein Laub vorhanden ist. Dennoch ist mir die hohe Wall-Variante zu düster, da ich ja auch vor dem GWH noch draußen Pflanzenkübel aufstellen will. Ganz ohne Wall kann ich die Hecke auch noch etwas weiter südlich aufstellen (der Hang des Walls fehlt ja), so dass der Beschattungsbereich noch kleiner wird. Hoffe nur, dass das dann für genügend Windschutz reicht. Hmmm ...


Gruß,

Hardy
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Floris

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Re:Wallhecke selbst anlegen - Erfahrungen?
« Antwort #5 am: 31. Dezember 2013, 21:47:19 »

Es ist wirklich die Frage, ob solch eine Hecke, mit oder ohne Wall, bei Sturm etwas bewirkt. Der Wind drückt dir ja nicht das Haus von der Seite um, so als ob ein Auto dagegen führe, sondern saugt die Scheiben aus dem Dach wenn er mit großer Geschwindigkeit darüber weht (Tragflächeneffekt). Die Hecke müßte also so hoch das Gewächshaus überragen, dass der Wind drüber hinweg geleitet wird, das Haus also im Windschatten steht. Dafür erscheinen mir die Hecken auf den Skizzen zu niedrig.
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Re:Wallhecke selbst anlegen - Erfahrungen?
« Antwort #6 am: 01. Januar 2014, 01:03:12 »

Hallo Hardy,
Wo hast du den Einstrahlwinkel der Sonne zu den angegebenen Daten für deinen Breitengrad gefunden?
Ich wollt das schon immer mal recherchieren :)

Hm, auf deinen Skizzen trägst du die Hecke grad mal mit 2,5m Höhe ein - willst du eine freiwachsende Hecke oder doch eher eine Schnitthecke?
Eine freiwachsende Hecke ist nach 2 oder 3 Jahren (je nach Größe der Setzlinge) höher als 3m - und wächst weiter, ab dann müsstest du entweder oben kappen oder schon auf den Stock setzen.
Wobei dann wieder 1-2 Jahre ganz wenig der Wind "gebrochen" wird.
Ich weiß aus meiner Erfahrung, dass Cornus sanguinea nach 4-5 Jahren seine Maximalhöhe von 4-5m erreicht, gepflanzt als wurzelnackte Sträucher mit so 60cm Höhe der Triebe.

Höchstens eine Wildrosenhecke könnte bei 2-3m bleiben - ob die aber als Windschutz taugt?
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MD9

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Re:Wallhecke selbst anlegen - Erfahrungen?
« Antwort #7 am: 01. Januar 2014, 08:28:56 »

Ich würde die Hecke ohne Wall pflanzen, wie du selbst schon schreibst verlierst du dann weniger Platz. Die Hecke kann nach meinen Erfahrungen auch so hoch werden das sie im Sommer das Gewächshaus teilweise beschattet, zumindest die volle Seitenwand, da diese Richtung Süden liegt und die Sonne da zur heißesten Zeit des Tages voll drauf bräzelt.
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                    Heinz

Toffeeholix

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Re:Wallhecke selbst anlegen - Erfahrungen?
« Antwort #8 am: 01. Januar 2014, 09:59:51 »

Hallo Hardy,
Wo hast du den Einstrahlwinkel der Sonne zu den angegebenen Daten für deinen Breitengrad gefunden?
Ich wollt das schon immer mal recherchieren :)
Ich bin zwar nicht Hardy, aber das wäre eine Möglichkeit
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Hardy_whv

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Re:Wallhecke selbst anlegen - Erfahrungen?
« Antwort #9 am: 01. Januar 2014, 10:06:16 »

Es ist wirklich die Frage, ob solch eine Hecke, mit oder ohne Wall, bei Sturm etwas bewirkt. Der Wind drückt dir ja nicht das Haus von der Seite um, so als ob ein Auto dagegen führe, sondern saugt die Scheiben aus dem Dach wenn er mit großer Geschwindigkeit darüber weht (Tragflächeneffekt).

Hallo Flo,

es geht mir schon darum, die Windlast auf dem gesamten Gewächshaus zu reduzieren. Um meine Verglasung mache ich mir keine Sorgen. Man hört zwar immer wieder von davon-geflogenen Verglasungen, aber das sind meist einfache Gewächshäuser, mit dünnen 4- oder 6-mm Verglasungen, wo die Scheiben oft nur durch einzelne Klammern gehalten werden. Bei mir steckt jede Scheibe entweder in einer Nut oder ist über die ganze Länge mit einer Abdeckleiste fixiert. Die Verglasung besteht aus 16mm Doppelsteg (an den Seiten) oder 16mm Dreifach-Stegplatten (Dach). Da fliegt nichts weg, es sei denn, zusammen mit dem ganzen Gewächshaus ::)

Das GWH hat ja auch shon Kyrill Christian und Xaver schadlos überstanden. Ich stand während Xaver im Gewächshaus, als gerade eine Serie von Monsterböen einfiel. So ähnlich stelle ich es mir vor, wenn man während eines Erdbebens in Japan in einem Gebäude ist. Beängstigend. Es soll daher der Winddruck insgesamt reduziert werden.

Jede Form der Reibung bringt was. Und die Auswirkung von Reibung reicht auch höher, als die Gegenstände, die die Reibung verursachen.

Wo hast du den Einstrahlwinkel der Sonne zu den angegebenen Daten für deinen Breitengrad gefunden?

Hallo Gartenplaner,

wenn du nach "Sonnenstandsdiagrmm berechnen"googlest, wirst du fündig. Z.B. hier

http://www.renewable-energy-concepts.com/german/sonnenenergie/basiswissen-solarenergie/verschattung-solarmodul.html

oder hier

http://cgi.stadtklima-stuttgart.de/mirror/sonne.exe

Die schmeißen dir die Azimute aus (also in welcher Richtung geht die Sonne zu den einzelnen Jahreszeiten auf) und wie hoch steigt die Sonne.

Hm, auf deinen Skizzen trägst du die Hecke grad mal mit 2,5m Höhe ein - willst du eine freiwachsende Hecke oder doch eher eine Schnitthecke?

Es soll schon eine freiwachsende Hecke werden. Dass ich da ab und an Schneiden muss, ist mir klar. Dadurch werden die Pflanzen ja auch kompakter und bieten somit mehr Windschutz.


... da diese Richtung Süden liegt und die Sonne da zur heißesten Zeit des Tages voll drauf bräzelt.

Es ist ein Gewächshaus für Kakteen und Sukkulenten - da muss die Sonne drauf bräzeln ;) Für genügend Luftbewegung ist gesorgt (6 große Dachfenster, 2 große Seitenfenster plus ein Ventilator, der bei höheren Temperaturen anspringt.

Mein Fazit ist nun aber auch, dass ich es ohne Wall machen werde.


Gruß,

Hardy
« Letzte Änderung: 01. Januar 2014, 14:38:32 von Hardy_whv »
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Mediterraneus

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Re:Wallhecke selbst anlegen - Erfahrungen?
« Antwort #10 am: 01. Januar 2014, 10:11:25 »

Ich würde schon auch die traditionelle Variante nehmen. Man hat sich bestimmt mal was dabei gedacht, das so mit Wall zu machen.

Höhere Bäume in der Umgebung (außerhalb des Grundstückes) können den Wind auch gut brechen. Nußbäume z.B.
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Andere haben schließlich auch irgendeine Ahnung

Hardy_whv

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Re:Wallhecke selbst anlegen - Erfahrungen?
« Antwort #11 am: 01. Januar 2014, 10:14:56 »

Höhere Bäume in der Umgebung (außerhalb des Grundstückes) können den Wind auch gut brechen. Nußbäume z.B.

Wir (also mehrere Nachbarn) sind derzeit in Verhandlungen mit dem Besitzer des Brachlandes, um dieses ggf. zusammen zu erwerben. In diesem Fall würde ich in jedem Fall dort auch ein paar Bäume setzen. Derzeit aber geht das noch nicht.

Gruß,

Hardy
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MD9

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Re:Wallhecke selbst anlegen - Erfahrungen?
« Antwort #12 am: 01. Januar 2014, 10:44:24 »



... da diese Richtung Süden liegt und die Sonne da zur heißesten Zeit des Tages voll drauf bräzelt.

Es ist ein Gewächshaus für Kakteen und Sukkulenten - da muss die Sonne drauf bräzeln ;) Für genügend Luftbewegung ist gesorgt (6 große Dachfenster, 2 große Seitenfenster plus ein Ventilator, der bei höheren Temperaturen anspringt.

Mein Fazit ist nun aber auch, dass ich es ohne Wall machen werde.


Gruß,

Hardy

Dann ist es natürlich etwas anderes, die können die Sonne schon vertragen, dann wäre es vielleicht noch günstiger gewesen das Gewächshaus nicht in Ost- West, sondern in Nord- Südrichtung zu Stellen zwecks besserem Lichteinfall Vormittags und Nachmittags, so habe ich es früher mal gelernt.
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                    Heinz

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Re:Wallhecke selbst anlegen - Erfahrungen?
« Antwort #13 am: 01. Januar 2014, 11:34:53 »

Da du an deiner besagten Pflanzstelle nicht zu viel Breite hast, denke ich, du wirst den besten Windschutz erreichen, wenn du sehr dicht Hainbuche,Liguster oder Weißdorn pflanzt und diese Hecke konsequent schneidest, so dass sie ganz dicht wird.Du müsstest dann natürlich bei 3 m auf die Leiter. Und Weißdorn ist natürlich sehr unangenehm zu schneiden. Aber alle 3 bilden sehr dichte, undurchdringliche Hecken, die sehr gut den Wind abhalten. Die Erziehung dauert natürlich, weil man jedes Jahr wieder etwas einkürzen muss.
Eine artrenreiche Hecke braucht mehr Breite( um wirklich ordentlichen Windschutz zu bieten ) und wird natürlich höher.

VG Wolfgang
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Hardy_whv

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Re:Wallhecke selbst anlegen - Erfahrungen?
« Antwort #14 am: 01. Januar 2014, 11:36:31 »

... dann wäre es vielleicht noch günstiger gewesen das Gewächshaus nicht in Ost- West, sondern in Nord- Südrichtung zu Stellen zwecks besserem Lichteinfall Vormittags und Nachmittags, so habe ich es früher mal gelernt.

Die Ausrichtung ist oft ein Kompromiss aus mehreren Faktoren.

Nord-Süd-Ausrichtung

- nutzt im Sommer die Morgen-und Abendsonnne effektiver und
- verhindert eine Überhitzung um die Mittagszeit.

Im Winter sieht es aber anders aus. Da geht die Sonnne ja nicht mehr im Westen/Nordwesten Osten/Nordosten auf, sodern im Südwesten Südosten und schon im Südösten Südwesten wieder unter. Eine Ost-West-Ausrichtung kann die Wintersonne daher viel besser nutzen.

Da ich mein GWH im Winter frostfrei halten muss (genaugenommen will ich nicht unter 5°C) und dementsprechend heize, hilft mir die Ost-West-Ausrichtung im Winter Heizkosten zu sparen. Und der Faktor "Überhitzung im Sommer" ist bei mir wegen der Kakteen nicht so wichtig.

Außerdem passt die Ausrichtung besser zu meinen sonstigen Gartenplänen ;)


Gruß,

Hardy
« Letzte Änderung: 01. Januar 2014, 14:37:36 von Hardy_whv »
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