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Autor Thema: ausgebüxt und wild geworden, neophytische Beobachtungen  (Gelesen 57611 mal)

kaunis

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Re: ausgebüxt und wild geworden, neophytische Beobachtungen
« Antwort #330 am: 13. August 2022, 16:54:53 »

Hier jetzt die schöne Pflanze, bei der ich mir nicht sicher bin, wie ich mich verhalten soll.
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kaunis

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Re: ausgebüxt und wild geworden, neophytische Beobachtungen
« Antwort #331 am: 13. August 2022, 16:55:26 »

Noch etwas näher...
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Jörg Rudolf

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Re: ausgebüxt und wild geworden, neophytische Beobachtungen
« Antwort #332 am: 14. August 2022, 09:26:34 »

an unserem Fluss ist das Drüsige Springkraut derzeit fast die einzige blühende Pflanze ( ausgenommen Blutweiderich und Zaunwinde). Die Wiesen nebenan sind gemäht und braun. Wo sollen die Hummeln hin? Ihnen ist es egal dass das Springkraut auf der Unionsliste der invasiven Arten steht. Ich würde alles so lassen und nichts tun. Es wird vermutlich verschwinden oder stark zurückgehen, wenn der Wald wieder kommt.
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Hyla

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Re: ausgebüxt und wild geworden, neophytische Beobachtungen
« Antwort #333 am: 14. August 2022, 14:27:20 »

Sieht hübsch aus. Ich würde es erstmal lassen.
Vor Jahren habe ich versucht, das Drüsige Springkraut im Garten anzusiedeln. Nach drei Jahren war keins mehr da. Das wächst hier nur an Entwässerungsgräben, weil der Sandboden zu mager und zu trocken ist. Schade, ich wollte es für die Hummeln haben, wenn im Hochsommer nichts mehr blüht.
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Re: ausgebüxt und wild geworden, neophytische Beobachtungen
« Antwort #334 am: 14. August 2022, 14:46:51 »

Ich hab Impatiens balfourii seit inzwischen mindestens 5 Jahren im Garten in meiner “Shrubbery”, auf Lehmboden.
Ja, es sät sich ganz ordentlich aus.

Aber: enorm viele Sämlinge fallen schon gleich Nachtfrösten im Frühjahr zum Opfer.
Trotzdem kommen noch recht viele Pflanzen hoch.
Aber sie lassen sich, auch schon fast blühend, leicht komplett ziehen, wenn sie andere Pflanzen zu sehr bedrängen - was auch nicht so schnell der Fall ist, da, wie schon geschrieben, meist nur 50-60cm hoch.

Und bei der Dürre würde wohl inzwischen keine mehr leben ohne das Gießen für die anderen Pflanzen drumherum.
Ich beobachte sie weiter, habe aber bis jetzt noch nicht den Eindruck, dass es eine große invasive Gefahr ist.
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Wer den Garten sehen möchte, wo ich lerne - unterm Goldfrosch-Bild den Globus anklicken! ;-)

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Re: ausgebüxt und wild geworden, neophytische Beobachtungen
« Antwort #335 am: 14. August 2022, 15:43:49 »

Viele der invasiven Pflanzenarten hatten eine Phase in der sie sich an einen neuen Lebensraum anpassen.
Ein modernes Beispiel ist ein früher recht seltenes einheimisches Gewächs. Das Jakobs-Greiskraut Jacobaea vulgaris.

Das kam durch Begleitgrünmaßnahmen  an Straßen plötzlich zu invasiven Eigenschaften.
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Axel

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Re: ausgebüxt und wild geworden, neophytische Beobachtungen
« Antwort #336 am: 14. August 2022, 17:19:39 »

In unserem Garten war bei Übernahme der Immobilie ein Großteil der Fläche vollkommen mit Springkraut bewachsen. Dieses wurde bis ca. 2m hoch. Da bleibt für anderes keine Sonne. Hochgeschätzt habe ich ca. 15-20.000 Pflanzen entfernt. Von Vorteil ist, daß das Springkraut sehr leicht aus dem Boden zu ziehen ist.
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Klimazone 8a (Innenstadtgarten 8b)
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