Mich würden mehrjährige Erfahrungen der neueren H. x Hybridus bezüglich Winterhärte und Regenerationsvermögen interessieren, da sich diese offensichtlich von den älteren (früher auch als Helleborus orientalis Hybriden bekannten) Hybriden unterscheiden.
Also mir scheint es so, dass alte Hybriden mit neuen verglichen werden sollen.
Dies ist das einzige "Schadensfoto" von März 2012 von einer meiner Helleboren, das ich festgehalten hatte nach 2 Wochen Dauerfrost, Sonnenschein, eisigem Wind, teilweise Tagestemperaturen von -10, Nachtminima von -17:

Vielleicht kann man erkennen, dass ein früher Blütentrieb vorne rechts stark geschädigt wurde - und natürlich die Blätter.
Bei den meisten sahen die Blätter auch so aus, es gab aber auch welche, die noch grüne Blätter hatten, die nicht schlechter als nach "normalen" Wintern aussahen.
Die Blütentriebe, die noch nicht so weit entwickelt waren, haben normal geblüht.
War bei allen so, die ich dort stehen hab und einigen weiteren, die aber auch schattig stehen, trotz warmen Dezember/Januar waren die Blütentrieb-Knospen nicht schon zu Blütentrieben durchgewachsen.
In meinem Eibenhain ists schattig, kann man vielleicht hier erkennen, das war dann Mai 2012:

Sowohl die Blüte 2012 war, bis auf die wenigen Ausfälle von sehr "frühen" Blütentrieben, normal.
Es war auch kein merklicher Rückgang von Sämlingen zu erkennen.
(Ich muss wahrscheinlich dieses Jahr, wenn wieder welche zum ersten Mal blühen, erneut ausdünnen und verteilen - leider hauptsächlich wohl mattrot, weil der 20jährige uralt-Trumm eben einfach rot ist und am meisten Samen schmeißt, da am kräftigsten.)
Stellt sich die Frage, warum manche Hybriden so früh loslegen, ob ein Zuchtziel vielleicht auch frühere Blüte war?
Und welcher Elternteil dafür in Frage käme?
Oder legen sie so früh los, wenn sie sonnig stehen?
Und es geht ja nicht darum, irgendwem irgendwas madig zu machen, sondern ein kleiner empirischer Versuch, Erklärungsansätze zu finden - wenn das denn gewünscht/gewollt ist.