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Autor Thema: Wölfe in der Lüneburger Heide  (Gelesen 20784 mal)

Janis

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Re:Wölfe in der Lüneburger Heide
« Antwort #15 am: 13. Januar 2014, 21:09:52 »

Ich würde mit so einem keine Verhandlungen anfangen wollen.

Leider werden die in völliger Verkennung ihres Naturells ja auch schon als Kuscheltiere gehalten.
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LG Janis

Cryptomeria

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Re:Wölfe in der Lüneburger Heide
« Antwort #16 am: 13. Januar 2014, 21:10:46 »

Einen Blick auf einen lebenden Wolf in freier Wildbahn wäre für mich auch traumhaft.

VG Wolfgang
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moreno

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Re:Wölfe in der Lüneburger Heide
« Antwort #17 am: 13. Januar 2014, 21:26:48 »

the wolf smells the man at a distance of hundreds of meters
he can also travel tens of kilometers in a day
It is very, very difficult to see him ;)
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Mine

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Re:Wölfe in der Lüneburger Heide
« Antwort #18 am: 13. Januar 2014, 21:29:58 »

Es ist nicht die Aufgabe des Herdenschutzhundes anzugreifen, sondern allein durch seine Präsenz einschüchternd zu wirken.
Normalerweise funktioniert das auch.

ja, wenn man mal wie ich im Frühjahr 2013 an der lykischen Küste einer von Kangals bewachten Schafherde begegnet, hofft sehr stark, dass die Jungs grade im "Normalmodus" funktionieren 8). Wenn man bei google Bilder von Kangals sucht, bekommt man auch einige im Ergebnis, die Kangals mit toten Wölfen zeigt. Keine Ahnung, was man davon halten soll - ich halte Wölfe dann eigentlich doch für schlau genug, sich nicht auf drei bis vier Kangals stürzen zu wollen. Evtl. handelt es sich tlw. bei den Fotos um schwache, kranke Wölfe. Manchmal hat man das Gefühl, beim Thema Wolf kommt immer sehr viel Legendenbildung mit ins Spiel. Dass derartige Hunde natürlich Schafherde sehr gut gegen Wölfe schützen können, steht natürlich außer Frage.

Hunde, die ihren Besitzern ausbüxen und sich unbeaufsichtigt auf Wildfährten befinden, sind mindestens ebenso ernsthaft durch Jäger gefährdet.
« Letzte Änderung: 13. Januar 2014, 21:30:27 von Mine »
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murkelbi

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Re:Wölfe in der Lüneburger Heide
« Antwort #19 am: 13. Januar 2014, 21:31:05 »

Mein Bruder geht jeden Tag mit seinem Hund im Wald spazieren.
Im vorigen Jahr im September hat er mir erzählt, das er im Wald zwei jungen Wölfen begegnet sei. Zuerst hat er an eine Verwechslung gedacht von wegen Hund oder so, aber es waren zwei. Sie sind die Waldschneise lang getrabt.
Sobald sie ihn gesehen oder gewittert haben, sind sie im Unterholz verschwunden.
Ich hab mich darauf hin schlau gemacht mit dem Ergebnis, dass es erstaunlich "viele" Wölfe in Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen gibt und es durchaus üblich ist, dass Jungwölfe vertrieben werden und sich ein neues Revier suchen. Die waren auf der Durchreise und das im südöstlichen Umland von Berlin!! ;D
Hier ist ein Link
Wölfe in Deutschland

Viele Grüße
murkelbi


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Cryptomeria

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Re:Wölfe in der Lüneburger Heide
« Antwort #20 am: 13. Januar 2014, 21:38:14 »

Im letzten Jahr gab es - soweit ich mich erinnere - auch einen Durchzügler durch Schleswig-Holstein und was war das für ein Aufschrei ( z.B. unter den Jägern ).
Unserem Rehbesatz würden einige Wolfsrudel gut tun.

VG Wolfgang
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Henki

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Re:Wölfe in der Lüneburger Heide
« Antwort #21 am: 13. Januar 2014, 21:40:22 »

Hier bei uns gibt es schon wieder verhältnismäßig viele Wölfe, wie ich finde. Ich sehe das auch relativ enspannt. Kurios finde ich die Panik, die bei der Wiederkehr einer durch die Menschen hierzulande ausgerotteten Art allerorten entfacht wird.

Gut, unweit von hier wurden letzte Woche durch ein Rudel Schafe gerissen, aber sowas passiert glaube ich häufiger durch wildernde Hunde, als durch den Wolf.
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zwerggarten

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Re:Wölfe in der Lüneburger Heide
« Antwort #22 am: 13. Januar 2014, 21:56:45 »

auja, in meinem waldgarten dürfen wölfe gerne quartier nehmen! :D 8)
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pro luto esse

moin

"(…) die abstrakten worte, deren sich doch die zunge naturgemäß bedienen muß, um irgend welches urteil an den tag zu geben, zerfielen mir im munde wie modrige pilze."
hugo von hofmannsthal – der brief des lord chandos

Janis

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Re:Wölfe in der Lüneburger Heide
« Antwort #23 am: 13. Januar 2014, 22:15:40 »


Gut, unweit von hier wurden letzte Woche durch ein Rudel Schafe gerissen, aber sowas passiert glaube ich häufiger durch wildernde Hunde, als durch den Wolf.

Ist denn erwiesen, dass es Wölfe waren?

Ich hab mal von einem Fall in Südfrankreich gelesen, dort hat ein Schäfer behauptet, ein ganzes Wolfsrudel sei in seine Schafherde eingebrochen und hätte massenhaft Schafe getötet, tatsächlich bekam der Schäfer auch volle Entschädigung vom Staat.
Nur war die Anzahl der gerissenen Schafe so gross, dass selbst ein ganzes Wolfsrudel es niemals hätte verspeisen können...
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LG Janis

Henki

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Re:Wölfe in der Lüneburger Heide
« Antwort #24 am: 13. Januar 2014, 22:22:21 »


Ist denn erwiesen, dass es Wölfe waren?


Ja, das war wohl ziemlich sicher. Und so wird der Halter auch entschädigt. Nur bezüglich der weiteren, wolfsicheren Haltung stehen wohl einige vor Problemen.
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Janis

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Re:Wölfe in der Lüneburger Heide
« Antwort #25 am: 13. Januar 2014, 22:24:01 »

Ich hab mich darauf hin schlau gemacht mit dem Ergebnis, dass es erstaunlich "viele" Wölfe in Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen gibt und es durchaus üblich ist, dass Jungwölfe vertrieben werden und sich ein neues Revier suchen. Die waren auf der Durchreise und das im südöstlichen Umland von Berlin!! ;D


Ja, die männlichen Jungwölfe müssen sich ein neues Revier suchen, die jungen Wölfinnen dürfen zunächst im Rudel bleiben und werden als Babysitterinnen gebraucht. ;)
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LG Janis

Katrin

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Re:Wölfe in der Lüneburger Heide
« Antwort #26 am: 13. Januar 2014, 22:40:37 »

Herdenschutzhunde wie die auf dem Bild von Eva sind ja meistens nur dazu da, Wölfe abzuschrecken. Sie hüten auch keineswegs die Schafe, sondern laufen einfach so mit. Wer schon mal in den Abruzzen war, wird ihnen begegnet sein; sie laufen tagsüber in kleinen Rudeln völlig alleine durch die menschenleere Landschaft und bewachen meist nur nachts ihre Schafherden. Sie sind recht selbstständig und das wäre wohl auch ein Problem in D, wenn Schutzhunde tagsüber herumstreifen - würde wohl mehr stören als die Wölfe.

Angehängt noch ein Bild vom Campo Imperatore. Das kleine Weiße im Vordergrund sind Pastore Abruzzese :D

Wölfe gibt es in Ö leider keine. Aber die Luchse hier sind schon Aufregung genug ::)
« Letzte Änderung: 13. Januar 2014, 22:41:17 von Katrin »
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"Ich glaube, viele von uns haben ihre Heimat längst verloren, denn sie haben sie in der Kindheit gelassen, in den staubigen Straßen und an den sonnigen Tagen, als die Welt noch gut war, weil wir nur die Fassade sahen und zu klein waren, die Türen zu öffnen."

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Re:Wölfe in der Lüneburger Heide
« Antwort #27 am: 13. Januar 2014, 22:46:18 »

2012 kamen bei 220.000 Wildunfällen mit Autos in Deutschland allein 171.000 Rehe zu Tode, zehn Autofahrer starben, 2.800 wurden verletzt. Das kriegen die paar Wölfe mit Sicherheit nicht hin. Rotkäppchen sitzt offensichtlich sehr tief in uns allen drin.
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Amur

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Re:Wölfe in der Lüneburger Heide
« Antwort #28 am: 13. Januar 2014, 22:48:07 »

In Schweden werden immer wieder Jagdhunde von Wölfen getötet.
http://www.vargfakta.se/nyheter/alghund-dodad-och-uppaten-av-vargar-varmland/

Für den Menschen ist der Wolf wohl eher keine Gefahr, ausser dass er einem ins Auto rennt.
Für denjenigen der im Freiland Tiere hält ist er dagegen mehr als übel.
Ausgleichszahlungen werden wenn die Tiere mal in der Gegend sind von Schutzmassnahmen abhängig gemacht.
So bekam ein Nebenerwerb- Mutterkuhhalter die Auflage sein Gelände einzuzäunen sofern er wieder mal eine Entschädigung wolle, nachdem er einen Wolfsübergriff meldete. Der Zaun entsprechend den Vorgaben hätte ca. 43 000€ gekostet.

Letzte Woche soll ein Wolf einen Schäferhund in Hoyerwerda getötet haben. Ist aber ein wenig seltsam. Mal sehen was letztendlich rauskommt:

http://www.wochenkurier.info/no_cache/suedbrandenburg/staedte-gemeinden/seenland/hoyerswerda/nachrichtendetails/obj/2014/01/11/wolf-toetet-hund-in-hoyerswerda/
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troll13

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Re:Wölfe in der Lüneburger Heide
« Antwort #29 am: 13. Januar 2014, 23:00:50 »

Die Aufregung über Luchse ist der Witz an sich. ;D

In freier Wildbahn wird man ohne Kamerafalle wahrscheinlich nie einen sehen.

Mir erzählte ein Jäger, dass Marderhunde hier in Nordwestdeutschland inzwischen auch schon weit verbreitet sind. Obwohl ich gerne in den heimischen Wäldern herumstreune, habe ich noch nie einen "live" gesehen.

Ebenso wenig wie einen Dachs, obwohl ich etliche Dachsbauten kenne. Wenn ich nicht einmal einen gefunden hätte, der dem Straßenverkehr zum Opfer gefallen ist, wüsste ich bis heute nicht, wie riesig diese Viecher sind.
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Gartenanarchist aus Überzeugung! Und ich bin kein Experte sondern immer noch neugierig...
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