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|11|8|Und ist das Thema richtig ruiniert, dann blödelt man ganz ungeniert.  ;D  (crambe)

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Autor Thema: Aioli selbstgemacht...  (Gelesen 1793 mal)

Jule69

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Aioli selbstgemacht...
« am: 20. Januar 2014, 17:26:24 »

Bisher hat mir immer meine Nachbarn die Grundmasse für die Aioli (Ei, gutes Öl und Knobi) mit dem Thermo-Dingsbums zubereitet, gewürzt hab ich dann immer selbst.
Doch jetzt am Wochenende wollte ich sie nicht bemühen und hatte im Internet ein Rezept für Blitz-Aioli ausfindig gemacht. Ich hab alles gemacht, wie es da stand, Eigelb vom Eiweiß getrennt, Öl und dann von ganz unten den Stabmixer hochgezogen...Es war ein Desaster und ich bin wieder rübergelaufen, um mir die Grundmasse machen zu lassen :-\
Was hab ich wohl falsch gemacht?
Ei und Öl hatten Zimmertemperatur, ich hab das Eigelb mit ein bißchen Öl verquirlt, ein Schuss Zitronensaft dazu und der Knoblauch frisch zerquetscht...Gibt es da evtl. einen Trick, denn was mache ich, wenn die Nachbarin mal auszieht...? Über Tipps und Tricks würde ich mich sehr freuen. Ich liebe Aioli...
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fromme-helene

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Re:Aioli selbstgemacht...
« Antwort #1 am: 20. Januar 2014, 17:42:07 »

Woran es bei Dir lag, weiß ich natürlich nicht. Aber ich mache Aioli gänzlich ohne Ei so ungefähr nach diesem Rezept.

Ich gebe erst die Milch samt würzenden Zutaten in einen Mixbecher und halte den Stabmixer rein. Das Öl wird dann einfach recht langsam in dünnem Strahl während des Schlagens zugegeben. Das gelingt immer und uns schmeckt es auch sehr gut.

Falls man das Paprikapulver fortlässt, wird es schneeweiß.
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fromme-helene

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Re:Aioli selbstgemacht...
« Antwort #2 am: 20. Januar 2014, 17:43:52 »

Nachtrag: Generell das Öl immer sehr langsam und in kleinen Mengen zugeben, nicht auf einmal. Gilt auch für eihaltige Saucen.
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Jule69

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Re:Aioli selbstgemacht...
« Antwort #3 am: 20. Januar 2014, 17:45:51 »

Ach...siehste mal, ich hab immer gedacht, das Ei gehört zwingend dazu...Das werde ich am Wochenende noch mal ausprobieren..
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fromme-helene

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Re:Aioli selbstgemacht...
« Antwort #4 am: 20. Januar 2014, 17:48:36 »

Ei gehört zwingend in Mayonnaise, in Aioli kann es, muss aber nicht. ;)

Ganz klassisch kommt gar kein gesonderter Emulgator rein, sondern es besteht dann nur aus Knoblauch und Öl mit Gewürzen. Ei oder Milch machen es einem nue leichter.
« Letzte Änderung: 20. Januar 2014, 17:51:57 von fromme-helene »
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Eva

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Re:Aioli selbstgemacht...
« Antwort #5 am: 20. Januar 2014, 18:07:55 »

Mein Fehler bei selbstgemachter Mayo war immer, dass ich nicht glauben konnte, wie viel Öl da rein muss, bis es eine Mayo ist :P
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Christina

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Re:Aioli selbstgemacht...
« Antwort #6 am: 20. Januar 2014, 18:10:29 »

Bei Mayo hab ich immer Senf reingetan, der funktioniert als Emulgator. Obs zu Aioli paßt....?
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oile

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Re:Aioli selbstgemacht...
« Antwort #7 am: 20. Januar 2014, 18:31:42 »

Ich mache Aioli immer mit Eigelb.
Zuerst verquirle ich Eigelb, Senf, etwas Zitronensaft und etwas Öl, bis es eine glatte helle Masse ist, dann gebe ich das Öl zunächst tropfenweise (oder fast tropfenweise) zu, später werde ich etwas großzügiger. Zum Schluss wird abgeschmeckt mit Salz, Pfeffer und natürlich Knoblauch.
Im Prinzip ist es also die Mayovariante. Sie ist mir noch nie misslungen.

Das Rezept von Fromme Helene werde ich mal ausprobieren.
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Ich habe Besseres zu tun!

Bis jetzt ist alles  gut gegangen, sagte der Mann, als er am 12. Stockwerk vorbei fiel.

pearl

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Re:Aioli selbstgemacht...
« Antwort #8 am: 20. Januar 2014, 19:05:58 »

Aioli oder Majonaise gelingt immer, wenn man das Eigelb verquirlt und das Öl langsam dazugibt. Anders geht es praktisch gar nicht.

Ich würze erst nachdem die Eigelb-Öl-Emulsion gelungen ist.

Alternativ kann man auch Milch und Öl verquirlen. Das hatten wir letztens beim Spanier gegessen, zur Vorspeisenplatte.

In Frankreich wird Aioli auf Eigelbbasis gereicht. Majonaise könnte aus Mallorca stammen man weiß es nicht genau, aber die in Frankreich ist immer gut.
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Callis

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Re:Aioli selbstgemacht...
« Antwort #9 am: 20. Januar 2014, 19:24:54 »

Aioli oder Majonaise gelingt immer, wenn man das Eigelb verquirlt und das Öl langsam dazugibt. Anders geht es praktisch gar nicht.

Ich würze erst nachdem die Eigelb-Öl-Emulsion gelungen ist.

Mache ich genau so. Und man kann nicht oft genug betonen,

1. dass das Eigelb und das Öl die gleiche Temperatur haben müssen und
2. dass das Öl zu Anfang wirklich nur in einzelnen Tropfen zugegeben werden darf. Erst wenn die Masse anfängt, leicht cremige Konsistenz anzunehmen, darf man nach und nach die zuzugegebende Ölmenge erhöhen.
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Um tolerant zu sein, muß man die Grenzen dessen, was nicht tolerierbar ist, festlegen. (Umberto Eco)
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