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Autor Thema: Biber  (Gelesen 8354 mal)

Amur

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Re:Biber
« Antwort #15 am: 25. Januar 2014, 18:35:53 »

Zumindest im Donaugebiet mit den ganzen Nebenflüssen braucht man nicht mehr drüber diskutieren ob ansiederln oder nicht. Da ist er halt da ausgehend von einer illegalen Ansiedelung in den späten 60ern an der Donau.

Im großen und ganzen ist es ja auch OK. Die materiellen Schäden halten sich halbwegs in Grenzen.
Nur gibt es eben Ecken wo er großflächige Vernässungen verursacht indem der Vorfluter und Drainagen aufstaut.
Und alleine da eine Genehmigung zu bekommen um die Dämme zu entfernen, steht m. Erachtens in keinem Verhältnis.
Das sollte doch deutlich vereinfacht werden.

 
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Krümel

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Re:Biber
« Antwort #16 am: 25. Januar 2014, 18:38:47 »

Denkst du denn, dass das Entfernen von Dämmen funktioniert? Bei meinem kleinen Beispiel (und es ist ein sehr kleines, gemessen an der Donau), zeigte sich, dass es eine Sisyphusarbeit war.

Gäbe es denn eine andere Vergrämungstechnik? (Ja, klar, abgesehen vom Töten)
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Katrin

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Re:Biber
« Antwort #17 am: 25. Januar 2014, 18:38:48 »

Das kann ich so nicht unterschreiben. Bei uns sind Biber an einen kleinen Fluss zurückgekommen, der sinnigerweise den Namen "Bibera" trägt. Direkt daneben ist ein vielbegangener Hunde-Spaziergänger-Jogger-Fahrrad-Weg und das hat die dort ansässige Biberfamilie in keinster Weise gestört.

Ich glaube es geht um die Ruhe in der Nacht. Nachts ist an unserem Weg kaum jemand unterwegs, außer mir manchmal, und da höre ich öfter was Schweres ins Wasser plumpsen (klingt anders als die viel leichteren Bisamratten). Werden dann wohl Biber sein.
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"Ich glaube, viele von uns haben ihre Heimat längst verloren, denn sie haben sie in der Kindheit gelassen, in den staubigen Straßen und an den sonnigen Tagen, als die Welt noch gut war, weil wir nur die Fassade sahen und zu klein waren, die Türen zu öffnen."

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Krümel

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Re:Biber
« Antwort #18 am: 25. Januar 2014, 18:40:28 »

Das kann ich so nicht unterschreiben. Bei uns sind Biber an einen kleinen Fluss zurückgekommen, der sinnigerweise den Namen "Bibera" trägt. Direkt daneben ist ein vielbegangener Hunde-Spaziergänger-Jogger-Fahrrad-Weg und das hat die dort ansässige Biberfamilie in keinster Weise gestört.

Ich glaube es geht um die Ruhe in der Nacht. Nachts ist an unserem Weg kaum jemand unterwegs, außer mir manchmal, und da höre ich öfter was Schweres ins Wasser plumpsen (klingt anders als die viel leichteren Bisamratten). Werden dann wohl Biber sein.

Ach so! Ja das ergibt Sinn - nachts gehe ich da nicht mit den Hunden durch und werde dabei wohl nicht die einzige sein. ;)
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Amur

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Re:Biber
« Antwort #19 am: 25. Januar 2014, 18:47:07 »

Denkst du denn, dass das Entfernen von Dämmen funktioniert? Bei meinem kleinen Beispiel (und es ist ein sehr kleines, gemessen an der Donau), zeigte sich, dass es eine Sisyphusarbeit war.

Gäbe es denn eine andere Vergrämungstechnik? (Ja, klar, abgesehen vom Töten)

An großen Flüssen baut er keine Dämme. Der Biber besiedelt liebend gerne kleine Bäche oder dann an den großen Flüssen die Altarme oder daneben liegende Seen.
Es ist eine Sisyphusarbeit. Wie beim Gärtnern halt auch. Man muß ständig dahinter her sein, damit an den neralgischen stellen kein Damm entsteht. In dem Fall halt vor allem ein Aufwand für die Bauhöfe. Die müssen dann mit dem Bagger immer mal wieder an den Bach ran oder mit der Wathose rein.
Ist ja im Übrigen von seinen natürlichen Umständen auch nicht so weit weg. In den unbegradigten Gewässern hat er auch ein Loch im Damm geflickt und beim nächsten Hochwasser hat sich der Bach wieder einen anderen Weg gesucht und sein alter DAmm war für die Katz.
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Staudo

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Re:Biber
« Antwort #20 am: 25. Januar 2014, 18:49:06 »

Biber "stopfen" rauschende Stellen in ihren Dämmen. Deswegen bringt es nichts, Überläufe im Damm zu schaffen. An neuralgischen Stellen werden hier dicke, lange Rohre in die Dämme gebaut. Der Biber darf nicht mitbekommen, dass die starke Strömung flussabwärts mit seinem Bau zu tun hat. Da gibt es schon Erfahrungen. Bei uns ist der Biber aber wirklich kein ernstes Problem.
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Amur

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Re:Biber
« Antwort #21 am: 25. Januar 2014, 19:00:01 »

Tja wann ist es ein ernstes Problem?
Bei uns ist er, ich sag mal lästig. Nix ernstes, aber lästig.
Im Donauried oder -moos dagegen die ja erst vor ca. 100 Jahren überhaupt so trockengelegt wurden das man drin siedeln konnte, sieht das anders aus. Wenn da ein Vorfluter um einen Meter angestaut wird, kann das das Absaufen von vielen Hektar bedeuten.

Daneben brechen immer mal Traktoren beim Mähen der Bachwiesen in die Bauten ein (der europäische Biber macht Bauten ähnlich dem Bisam, während der Kanadier Burgen im Gewässer baut).
Eine Kuh hat sich schon den Haxen gebrochen, als sie mal in Ufernähe in ein Loch trat (das könnte auch von einem Bisam gewesen sein), eine andere ist in dem Sumpf, der sich in der Wiese wegen der Vernässung gebildet hat, stecken geblieben und mußte rausgezogen werden.
Alles nix dramatisches, aber halt lästig.
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hargrand

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Re:Biber
« Antwort #22 am: 25. Januar 2014, 19:00:36 »

 :o amur das macht mir Angst.

meine ersten Obstbäume stehen vllt. 100m weg :'(

aber dazwischen ist nur Wiese- da wäre er ungeschützt, aber nachts? :-\

Und ja für uns stellt der Biber (falls er wirklich hier zu bauen anfängt >:( ) ein massives Problem dar, da dann die Wiesen mit umgebagten Bäumen voll wären, bzw. geflutet wären. Das musst du verstehen Zwergo, dass das einfach nicht geht.
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Amur

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Re:Biber
« Antwort #23 am: 25. Januar 2014, 19:08:12 »

:o amur das macht mir Angst.

meine ersten Obstbäume stehen vllt. 100m weg :'(

aber dazwischen ist nur Wiese- da wäre er ungeschützt, aber nachts? :-\

Und ja für uns stellt der Biber (falls er wirklich hier zu bauen anfängt >:( ) ein massives Problem dar, da dann die Wiesen mit umgebagten Bäumen voll wären, bzw. geflutet wären. Das musst du verstehen Zwergo, dass das einfach nicht geht.

Nu mal keine Panik. Der nagt nicht ganze Wälder um. Da fällt ab und zu Mal ein Baum um und dazu braucht er Wochen. Bzw. wenn man sieht dass der Baum auf die Wiese fällt, sägt man ihn halt vollends so um, dass er dann in eine Richtung fällt wo er nicht stört.

Bei 100m würde ich mal warten und vor allem in der Zeit zwischen Oktober und März verstärkt kontrollieren und dann u. U. einen Zaun drum rum machen. Wirst du doch eh machen müssen, sonst fegen die Rehböcke die doch auch zusammen.
« Letzte Änderung: 25. Januar 2014, 19:08:37 von Amur »
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hargrand

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Re:Biber
« Antwort #24 am: 25. Januar 2014, 19:16:48 »

hm, nö Rehe haben da bisher noch nie Schaden angerichtet...

Man mich macht das echt fertig. :(

Amur, aber solange sie am Bach gebug Bäume haben werden sie wohl nicht so weit gehen und die obstbäume schädigen, oder?
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Staudo

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Re:Biber
« Antwort #25 am: 25. Januar 2014, 19:32:11 »

Wenn Du die Obstbäume gegen Rehe mit einer Drahthose schützt, schützt Du die Bäume gleichzeitig gegen die Biber. ;)
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hargrand

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Re:Biber
« Antwort #26 am: 25. Januar 2014, 19:35:14 »

Die jungbäume sind geschützt.
Aber es geht mir hier um die alten, ca. 100 jährigen Bäume.
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zwerggarten

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Re:Biber
« Antwort #27 am: 25. Januar 2014, 19:54:48 »

hargrand, ich als alter schneckenkörner verstehe durchaus beide seiten - auch wenn ich biber einfach putzig finde. :D :-X ;D
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hargrand

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Re:Biber
« Antwort #28 am: 25. Januar 2014, 20:03:26 »

 :D
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lerchenzorn

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Re:Biber
« Antwort #29 am: 25. Januar 2014, 20:16:07 »

 ;) Vielleicht kannst Du noch hoffen, dass gerade Dein Biber kein echter Fachmann ist und nichts von Arbeitsschutz versteht.

Im Ernst: Was Staudo schon zu Beginn vorgeschlagen hat, ist wirksam: Draht-Manschetten an den Stamm legen, die gut bis zum Grund gehen und auch den Wurzelhals umfassen. Unsere Biber-Fachleute sagen immer, dass die Schäden an Gehölzen da deutlich geringer sind, wo die Ufer reichen Staudenwuchs (Sumpfpflanzen mit saftigen Pflanzenteilen) haben. Die nicht holzigen Pflanzen frisst er wohl eigentlich viel lieber, aber nie ausschließlich.
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