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News: "Das Leben ist kein Ponyschlecken"  (Zwiebeltom)
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Titel Wilde Wiesen
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Autor Thema: Homöopathie für Garten....  (Gelesen 7635 mal)

tarokaja

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Re:Homöopathie für Garten....
« Antwort #45 am: 16. Februar 2014, 14:57:29 »

Brissel, mit meiner naturwissenschaftlichen Seite stelle ich die Homöpathie auch in Frage und habe keinerlei Zugang zu ihr. NUR 'there are more things between heaven and earth...' (auch als sich immer mal wieder ändernde naturwissenschaftliche Modelle!) Es lässt sich ein 'Raum' darüber hinaus durchaus auch anders erfassen (nicht erklären), als durch eine naturwissenschaftliche Betrachtungsweise.

Natur kümmert sich sowieso nicht um unsere begrenzten Erklärungsversuche und Begrenzungen im Denken haben die Naturwissenschaften als Denkmodell nicht weiter gebracht sondern immer wieder das Gegenteil... also da bleibe ich lieber offen und staune, was sich so oder anders erfassen lässt. :)

Da wäre also gerade bei den Pflanzen ein grosser Raum zum Experimentieren - finde ich eher spannend und inspirierend - ein Grund da mal wieder etwas auszuprobieren in Zukunft (mit allen Sinnen und darüber hinaus ;D ).
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fars

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Re:Homöopathie für Garten....
« Antwort #46 am: 16. Februar 2014, 14:58:54 »

Homöopathie muss wirksam sein. Wird einem schließlich in jeder Apotheke mit ehrlichem Augenaufschlag verkauft.
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Janis

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Re:Homöopathie für Garten....
« Antwort #47 am: 16. Februar 2014, 15:16:23 »

Ich beschäftige mich schon seit langem mit Homöopathie, und was mich immer wieder verwundert und erschreckt, ist die sehr emotional gefärbte Ablehnung, oft sogar schon Hass, gepaart mit Ignoranz und Inkompetenz, der Gegner.

Wenn sich nur Mediziner so verhalten würden, die an jedem Patienten, der zur Homöopathie wechselt, eine potentielle Einkommensquelle verlieren, würde ich das noch verstehen.

Bei anderen Personen kann ich mir das nur so erklären, dass alles, was anders ist, mit tiefem Misstrauen betrachtet wird und wenn es dann mit den uns zur Zeit noch nicht zur Verfügung stehenden naturwissenschaftlichen Methoden nicht durchgängig beweisbar ist, dass ist es ja reinstes Hexenwerk!

Wieso ist es nicht möglich, einfach mehr Toleranz zu üben?
Und das bezieht sich nicht alleine auf die Einstellung zur Homöopathie sondern generell auf Menschen, die anders sind/leben/ sich verhalten.
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LG Janis

Inken

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Re:Homöopathie für Garten....
« Antwort #48 am: 16. Februar 2014, 15:24:15 »

OT: Janis, ich habe Homöopathie als letzten Strohhalm auf Zuraten angewendet. -> Verzweiflung kostet 'ne Menge Geld. Und Tränen. OT Ende.
« Letzte Änderung: 16. Februar 2014, 15:25:13 von Inken »
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Janis

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Re:Homöopathie für Garten....
« Antwort #49 am: 16. Februar 2014, 15:34:46 »

mit meiner naturwissenschaftlichen Seite stelle ich die Homöpathie auch in Frage

Ich muss zugeben, dass ich aus dem gleichen Grund auch sehr froh bin, eine Homöopathin für meine Hunde gefunden zu haben, die als background eine fundierte tiermedizinische Ausbildung mit Promotion hat, sich danach aber voll der Homöopathie verschrieben hat.

Es mag durchaus sein, dass die Homöopathie in manchen Kreisen deshalb einen schlechten Ruf hat, weil sich auch Heilpraktiker (nichts gegen Heilpraktiker im allgemeinen!) an ihr versuchen, die dazu gerade mal auf eine Wochenend-Ausbildung zurückblicken können, dann aber keine Schulmedizin mehr gelten lassen.

Sowohl die Schulmedizin als auch die alternativen Heilmethoden haben ihre Möglichkeiten, aber auch ihre Grenzen (das auch als Antwort für Inken).
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LG Janis

pearl

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Re:Homöopathie für Garten....
« Antwort #50 am: 16. Februar 2014, 15:36:23 »

ach, Janis, ob psychologisieren da hilft? Ja, es gibt scharfe Gegner jeden Unglaubens, aber ich halte das für keinen Defekt. Es macht zwar nach vielen Jahren wütend, wenn man Menschen begegnet, die die Gesetze der Logik und Fakten ablehnen, aber auch das halte ich nicht für pathologisch.

Das entspringt lediglich dem sehnsüchtigen Wunsch adäquate Sozialpartner zu haben mit denen man sich auf gleicher Ebene austauschen kann.
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Violatricolor

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Re:Homöopathie für Garten....
« Antwort #51 am: 16. Februar 2014, 15:39:45 »

Zitat
Ich beschäftige mich schon seit langem mit Homöopathie, und was mich immer wieder verwundert und erschreckt, ist die sehr emotional gefärbte Ablehnung, oft sogar schon Hass, gepaart mit Ignoranz und Inkompetenz, der Gegner.

Ja, so ist es vielfach. Den Grund sehe ich darin, dass der menschliche Körper immer noch als Maschine angesehen werden soll, und nur eine Gruppe das Wissen gepachtet haben will. Und doch kenne ich keinen Homöopathen, der nicht gleichzeitig Arzt ist, nur eben mit dieser zusätzlichen Spezialität.
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Günther

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Re:Homöopathie für Garten....
« Antwort #52 am: 16. Februar 2014, 15:40:15 »

Ich beschäftige mich schon seit langem mit Homöopathie, und was mich immer wieder verwundert und erschreckt, ist die sehr emotional gefärbte Ablehnung, oft sogar schon Hass, gepaart mit Ignoranz und Inkompetenz, der Gegner.


"Hass", "Ignoranz", "Inkompetenz", - keine "emotional gefärbten" Begriffe.
Natürlich, die Scharlatane der Homöopathie haben Weisheit und Kompetenz mit dem Löffel gefressen.
Und eine "Traumanalyse" zur Bestimmung der Wirkung bzw. Wirksamkeit eines Präparates ist eben höchst wissenschaftlich.
Potenzierter Hundedreck ist eben wahre Kompetenz.
Aktuellere und vernünftigere Homöopathen (eigentlich ein Oxymoron) haben die Hochpotenzen auch schon längst in den Mist geschmissen, sie nehmen Ansätze, die in der Konzentration praktisch denen allopathischer Medikamente gleichen. Hochpotenzen kriegen nur mehr die hysterischen alten Weiber.
Und das "Argument": Wer heilt, hat recht" ist auch schon zu lange abgelutscht, um noch zu zählen.
Nachweislich (!) geheilt haben auch Kerzenopfer beim zuständigen Heiligen/Nothelfer, Zaubersprüche und Tänze eines "Schamanen", udgl.
Ich mach nach Möglichkeit einen großen Bogen um ALLE Ärzte, das hat mir bis jetzt sehr geholfen.

Medicus curat - Natura sanat.
Sprich: Der Arzt pfuscht herum - die Natur heilt.
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Janis

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Re:Homöopathie für Garten....
« Antwort #53 am: 16. Februar 2014, 15:46:32 »

Ja, es gibt scharfe Gegner jeden Unglaubens, aber ich halte das für keinen Defekt.

Damit fängt es ja schon an.
Wir bezeichnen alles als „Unglauben“, was wir nicht selbst glauben.
Und warum soll ich in einem Menschen, der an den Osterhasen glaubt und nicht an den Erzengel Michael oder an Allah, keinen adäquaten Sozialpartner haben?
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LG Janis

pearl

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Re:Homöopathie für Garten....
« Antwort #54 am: 16. Februar 2014, 16:00:08 »

Janis, ich tausche mich gerne mit aufgeklärten Menschen aus.

Menschen, die an irgendeinen Hokuspokus glauben, bieten irgendwie keine Plattform für ein vernünftiges Gespräch. Sie leben in anderen Bezugssystemen als ich, denken und reden anders und jede Kommunikation scheitert dann an fundamentalen Sachen.

"Geist" zum Beispiel. "Wirksamkeit" oder "feinstofflich".

Ich sehe den Gegensatz zwischen Materie und Geist nicht und ich verstehe unter Wirksamkeit irgendwelcher Stoffe, dass sie wirken und zwar messbar oder reproduzierbar oder sowas in der Art.

Eine Kommunikation ist absurd, wenn die verwendeten Worte auf beiden Seiten völlig anderen Sinn haben. Auf das Absurde kann man nur mit Lachen reagieren. Mit Ironie oder bei fortgesetztem Frust über das Nichtgelingen einer Verständigung mit Zynismus.

Wie im thread zum Pflanzenelixier. Wobei ich eine Weile Spaß hatte möglichst viel Stoff zu finden um Homöopathie durch den Kakao zu ziehen.

homöopathisches orchideen-elixier...
diese woche bin ich im baumarkt auf ein homöopathisches pflanzenstärkungsmittel für orchideen mit dem beliebten uralten wunderheilertitel elixier gestoßen - die inhaltsstoffe, abgesehen vom wasser, sind homöotypische minimale anteile von pflanzenauszügen, z.b. schachtelhalm.

man beachte den dezenten preis für eine 500ml sprühflasche mit informiertem wasser.
« Letzte Änderung: 16. Februar 2014, 16:19:54 von pearl »
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Aku.Ankka

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Re:Homöopathie für Garten....
« Antwort #55 am: 16. Februar 2014, 16:27:03 »

"Hass", "Ignoranz", "Inkompetenz", - keine "emotional gefärbten" Begriffe.
Natürlich, die Scharlatane der Homöopathie haben Weisheit und Kompetenz mit dem Löffel gefressen.
Und eine "Traumanalyse" zur Bestimmung der Wirkung bzw. Wirksamkeit eines Präparates ist eben höchst wissenschaftlich.
Potenzierter Hundedreck ist eben wahre Kompetenz.
Aktuellere und vernünftigere Homöopathen (eigentlich ein Oxymoron) haben die Hochpotenzen auch schon längst in den Mist geschmissen, sie nehmen Ansätze, die in der Konzentration praktisch denen allopathischer Medikamente gleichen. Hochpotenzen kriegen nur mehr die hysterischen alten Weiber.
Und das "Argument": Wer heilt, hat recht" ist auch schon zu lange abgelutscht, um noch zu zählen.
Nachweislich (!) geheilt haben auch Kerzenopfer beim zuständigen Heiligen/Nothelfer, Zaubersprüche und Tänze eines "Schamanen", udgl.
Ich mach nach Möglichkeit einen großen Bogen um ALLE Ärzte, das hat mir bis jetzt sehr geholfen.

Medicus curat - Natura sanat.
Sprich: Der Arzt pfuscht herum - die Natur heilt.


Deine Argumentation erinnert mehr, und nicht nur Deine hier in dem Thema, an Alchemie als an Homöopathie und insofern stimmt Dein Begriff Scharlatanerie durchaus.
'Wer heilt hat recht' - nun das ist schon von der Logik her ausgeschlossen und in diesem Zusammenhang ist das auch nicht richtig, denn meine Anmerkung war: 'Was hilft ist richtig'.

Die Medizin hat sich sehr weiterentwickelt, woran Kinder (und Erwachsene) noch vor dem II.Weltkrieg gestorben sind, und das wegen einer 'Kleinigkeit', ist so heute nicht mehr und heute wie damals hätte dabei auch keine Homöopathie geholfen. Man sollte schon die Relation nicht aus den Augen verlieren und trotz des Spruchs: Medicus curat - Natura sanat.' sich auch des Spruches bewußt sein: 'Mens sana in corpore sano' und dazu gehört eben auch die Portion an Entscheidungsfähigkeit das Richtige wählen (zu können).

Um welche 'Weh-Wehchen' geht es denn eigentlich bei den Homöopathen? Doch mehr oder weniger um die Üblichen der Leute die den Spruch 'Mens sana in corpore sano' frei mit 'Mehr Sahne im Körper' übersetzen. Insofern ist logischerweise eine heiße Debatte vorprogrammiert, denn ein "bequemer Ar.ch" bewegt sich eben nicht gerne vom Fleck.

Phytosanitäre Anwendungen finde ich ja ganz hübsch und auch interessant - Nur bin ich hier sehr pragmatisch - wenn das Ding nicht funktioniert - dann fliegt's eben raus - ein homöopathisches Heia-Popeia für Pflanzen ist zeitlich für mich uninteressant.
« Letzte Änderung: 16. Februar 2014, 16:30:21 von Aku.Ankka »
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Günther

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Re:Homöopathie für Garten....
« Antwort #56 am: 16. Februar 2014, 16:50:15 »

'Wer heilt hat recht' - nun das ist schon von der Logik her ausgeschlossen und in diesem Zusammenhang ist das auch nicht richtig, denn meine Anmerkung war: 'Was hilft ist richtig'.

Ob "heilt" oder "hilft", ist unterm Strich egal. Ob der Nuthelfer "heilt" oder "hilft", ist bestenfalls Wortklauberei.

Ein Homöopath ist ein Mensch, der sagt: "2+2=5"
Ein Schulmediziner ist ein Mensch, der sagt "2+2=4".
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Aku.Ankka

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Re:Homöopathie für Garten....
« Antwort #57 am: 16. Februar 2014, 17:01:15 »

'Wer heilt hat recht' - nun das ist schon von der Logik her ausgeschlossen und in diesem Zusammenhang ist das auch nicht richtig, denn meine Anmerkung war: 'Was hilft ist richtig'.

Ob "heilt" oder "hilft", ist unterm Strich egal. Ob der Nuthelfer "heilt" oder "hilft", ist bestenfalls Wortklauberei.

Ein Homöopath ist ein Mensch, der sagt: "2+2=5"
Ein Schulmediziner ist ein Mensch, der sagt "2+2=4".

'Wer heilt hat recht' - Das führt allenfalls zu Despotismus - 'Was hilft ist richtig' ist Einzelfallbezogen.

Wenn Logik und Semantik sich so leicht in mathematische Ausdrücke umwandeln ließen, dann könnte mein Compi garantiert mehr als nur mit 0 und 1 umgehen ;)
« Letzte Änderung: 16. Februar 2014, 17:20:24 von Aku.Ankka »
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Günther

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Re:Homöopathie für Garten....
« Antwort #58 am: 16. Februar 2014, 17:09:13 »

OT: Logik läßt sich weitgehend mathematisch fassen. Semantik wohl kaum....
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tarokaja

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Re:Homöopathie für Garten....
« Antwort #59 am: 16. Februar 2014, 17:24:37 »

 ::) ::) ::)
 :P :P

Der Spruch des Tages ist das Einzige, das mir noch hilft, wenn ich diese teilweise 'Statementschlacht' lese.
Ich klinke mich aus.

Humor ist der Knopf, der verhindert, daß einem der Kragen platzt. (Joachim Ringelnatz)
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