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News: "Das Leben ist kein Ponyschlecken"  (Zwiebeltom)
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Autor Thema: Homöopathie für Garten....  (Gelesen 7634 mal)

RosaRot

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Re:Homöopathie für Garten....
« Antwort #60 am: 16. Februar 2014, 18:09:09 »

Seltsam, wie die Diskussionen hier immer wieder abdriften in Glaubensschlachten.



Dabei hat Hargi anfangs nur von einem Versuch mit seinen Zitrönchen berichtet der offenbar erfolgreich verlaufen ist.
Vielleicht hat er ja noch mehr Läuse und kann weitere Tests machen ;)...oder hat noch andere Probleme mit Globuli behandelt und kann darüber berichten.

Gerade bei Topfpflanzen hat man ja immer wider das Problem, das ihnen eben nicht das adäquate Umfeld geboten werden kann, wie es in ihre natürlichen Umgebung selbstverständlich wäre und sie deshalb leichter aus dem Gleichgewicht geraten.
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Viele Grüße von
RosaRot

maliko

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Re:Homöopathie für Garten....
« Antwort #61 am: 16. Februar 2014, 18:11:20 »

Lese gerade "Die Homöopathie-Lüge" von Christian Weymayr/Nicole Heißmann.

Sehr interessant, erklärt mir als Skeptiker, der dann doch einmal einen fantastischen Erfolg mit Globuli hatte, warum dass so war. Versöhnt mich wieder mit meiner Einstellung zu den Naturgesetzen und macht außerdem Spass zu lesen.

Und nein, Homöopathie für oder im Garten werde ich nicht anwenden. Ich denke, sowohl die "Chemie" als auch pflanzliche Wirkstoffe greifen besser.

maliko
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maliko

Janis

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Re:Homöopathie für Garten....
« Antwort #62 am: 16. Februar 2014, 18:14:58 »

Vielleicht hat er ja noch mehr Läuse und kann weitere Tests machen ;)...oder hat noch andere Probleme mit Globuli behandelt und kann darüber berichten.


Ja, es wäre schön, wenn er sich nicht beirren liesse und weiter berichtet. ;)
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LG Janis

enigma

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Re:Homöopathie für Garten....
« Antwort #63 am: 16. Februar 2014, 18:18:29 »

Lese gerade "Die Homöopathie-Lüge" von Christian Weymayr/Nicole Heißmann.

Hier eine Renzension des Buchs in der Süddeutschen.

Und noch etwas in diesem Zusammenhang, das in die hiesige Diskussionskultur passt:

Während eine Seite die Methode Homöpathie als Unsinn erklärt, reagieren sehr viele Anhänger darauf in charakteristischer Weise mit Vorwürfen, sie als Person würden diffamiert etc.

Dabei teilt die Homöopathie-Lobby selbst kräftig aus: Schmutzige Methoden der sanften Medizin (auch aus der Süddeutschen)


Aber auch die xte Neuauflage dieses Themas in diesem Forum wird vermutlich verlaufen wie immer.
« Letzte Änderung: 16. Februar 2014, 18:31:07 von bristlecone »
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Janis

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Re:Homöopathie für Garten....
« Antwort #64 am: 16. Februar 2014, 18:43:47 »

Während eine Seite die Methode Homöpathie als Unsinn erklärt, reagieren sehr viele Anhänger darauf in charakteristischer Weise mit Vorwürfen, sie als Person würden diffamiert etc.


Ich kann nicht feststellen, dass hier jemand den Vorwurf erhoben hat, persönlich diffamiert worden zu sein.
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LG Janis

hargrand

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Re:Homöopathie für Garten....
« Antwort #65 am: 16. Februar 2014, 18:53:26 »

Vielleicht hat er ja noch mehr Läuse und kann weitere Tests machen ;)...oder hat noch andere Probleme mit Globuli behandelt und kann darüber berichten.


Ja, es wäre schön, wenn er sich nicht beirren liesse und weiter berichtet. ;)

Ok ich kann Versuche starten.

Eine Engelstrompete wird diese doofen Läuse einfach nicht los und eine Clementine die Spinnmilben...
Werd sie nachher einhomöopathieren, muss nur noch kurz gucken welches Mittel.
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pearl

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Re:Homöopathie für Garten....
« Antwort #66 am: 16. Februar 2014, 19:07:08 »

Vielleicht hat er ja noch mehr Läuse und kann weitere Tests machen ;)...oder hat noch andere Probleme mit Globuli behandelt und kann darüber berichten.


Ja, es wäre schön, wenn er sich nicht beirren liesse und weiter berichtet. ;)

Ok ich kann Versuche starten.


mir wird ewig unbegreiflich bleiben wie solche "Versuche" ablaufen. Und welche Schlüsse daraus gezogen werden.

Es ist kompletter Unsinn an nur einem Exemplar einer Pflanze irgendetwas auszuprobieren um dann zu behaupten irgendein Mittelchen würde wirken.
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hargrand

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Re:Homöopathie für Garten....
« Antwort #67 am: 16. Februar 2014, 19:26:02 »

Ich habe nicht die möglichkeit und auch weder Zeit noch Lust solche großen Versuchsreihen zu starten.

Für mich genügt es wenn ich sehe dass das Mittel gewirkt hat und dann bin ich zufrieden.

Und komm mir ja keiner der sagt: "Das war mit Sicherheit nicht das Mittel, welches den Erfolg bewirkt hat"

Ich beobachte nur und das was ich sehe stimmt in meinen Augen. Und ich lasse mir dann aber nicht von jemandem erzählen dass das was ich gesehen habe nicht sein kann.
Ist jetzt auf niemanden konkret bezogen.
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pearl

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Re:Homöopathie für Garten....
« Antwort #68 am: 16. Februar 2014, 19:29:34 »

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pearl

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Re:Homöopathie für Garten....
« Antwort #69 am: 16. Februar 2014, 19:33:09 »


Für mich genügt es wenn ich sehe dass das Mittel gewirkt hat und dann bin ich zufrieden.


dir ist eben der Zusammenhang von Ursache und Wirkung egal. Das ist für mich eine überaus erstaunliche Tatsache. Das zu verdauen und zu begreifen, dass offenbar eine große Anzahl von Menschen so denkt, ist wirklich eine Aufgabe und ein Stück Arbeit.

Kurz: ich fass es nicht! ::)
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Günther

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Re:Homöopathie für Garten....
« Antwort #70 am: 16. Februar 2014, 19:36:20 »

Für mich genügt es wenn ich sehe dass das Mittel gewirkt hat und dann bin ich zufrieden.

Und komm mir ja keiner der sagt: "Das war mit Sicherheit nicht das Mittel, welches den Erfolg bewirkt hat"

Ich beobachte nur und das was ich sehe stimmt in meinen Augen. Und ich lasse mir dann aber nicht von jemandem erzählen dass das was ich gesehen habe nicht sein kann.

Du beobachtest etwas.
Aber der Grund für Deine Beobachtung bleibt unklar.
DU glaubst halt, das ist aufgrund Deiner Maßnahme geschehen.
Post hoc, ergo propter hoc.
Alter Trugschluß ::)
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Lehm

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Re:Homöopathie für Garten....
« Antwort #71 am: 16. Februar 2014, 19:43:42 »

Ich habe nicht die möglichkeit und auch weder Zeit noch Lust solche großen Versuchsreihen zu starten.

Für mich genügt es wenn ich sehe dass das Mittel gewirkt hat und dann bin ich zufrieden.

Und komm mir ja keiner der sagt: "Das war mit Sicherheit nicht das Mittel, welches den Erfolg bewirkt hat"

Ich beobachte nur und das was ich sehe stimmt in meinen Augen. Und ich lasse mir dann aber nicht von jemandem erzählen dass das was ich gesehen habe nicht sein kann.
Ist jetzt auf niemanden konkret bezogen.

Klassischer Tunnelblick.
Man will, dass etwas ist oder funktioniert, also tut es das.
Ist wie beim Gottesglaube: es gibt dafür nicht die geringste Evidenz, aber da man Gott will oder braucht, gibt es ihn eben.
Puhh...! :-X
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hargrand

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Re:Homöopathie für Garten....
« Antwort #72 am: 16. Februar 2014, 19:44:20 »

Alle Umgebungsbedingungen, Luftfeuchte, Temperatur.... bleiben gleich. Ich verändere nur eine Sache. Wenn sich dann eine wirkung einstellt, muss es doch logischerweise damit zusammenhängen!
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schwarze Tulpe

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Re:Homöopathie für Garten....
« Antwort #73 am: 16. Februar 2014, 19:46:41 »

Das Thema heißt: Homöopathie für Garten....
Es geht um keine Grundsatzdiskussion über Homöopathie. Schreibt nur von euren Erfahrungen. Das bedeutet themenzentriert schreiben.

Ich fasse mal zusammen. Folgende Fachbücher und Erfahrungen wurden genannt:

Bienenkönigin - Homöopathie für Garten und Landwirtschaft - ... dieses beschreibt auch Mittel gegen Pilzerkrankungen an Obst,
wie z.B. Grauschimmel oder Monilia.

Hargrand - Homöopathie für Pflanzen - ... und bin sehr zufrieden damit. Auch die Wirkung lässt nicht zu wünschen übrig...
Ich hatte an meiner süßen Zitrone Läuse, die auch durch Spiritus-Schmierseifenlösung nicht kaputtgingen.
dann hab ich (weiß nicht mehr genau, glaub belladonna) genommen und zack weg waren sie... Fünf globuli auf 500ml Wasser ... In Wasser aufgelöst und dann gesprüht...

elis - ... Ich habe auch so ein Buch über Pflanzen-Homöopathie. Dachte mir das probiere ich mal aus, voriges Jahr war das, gleich beim Tomaten-pikieren. Habe mir ein paar Globuli Arnika C 200 in ein Wasserglas getan, die hatte ich daheim. Dann nach dem pikieren hängen die Tomatenpflänzchen erstmal ein paar Tage so rum, bisher. Habe die Tomaten dann angegossen, habe zum Gießwasser dieses Globuliswasser dazugetan. Was soll ich sagen, die standen gleich da wie eine Eins, nichts war mehr mit rumhängen. Als wäre nichts geschehen. Also war der Erfolg für mich sichtbar.

Gobuli: Belladonna, Arnika C 200

Klingt sehr gut. Gibt es weitere Erfahrungen? Ich bin ein Befürworter der Homöopathie und an der Anwendung im Garten interessiert.

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Fürs Wochenende gibt es eine herrliche Literaturempfehlung:
Die verschollenen Tagebücher des Adrian Moll von Sue Townsend - ich fand es im Bücherschrank und lachte und lachte viel

Rieke

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Re:Homöopathie für Garten....
« Antwort #74 am: 16. Februar 2014, 19:48:54 »

Ich habe nicht die möglichkeit und auch weder Zeit noch Lust solche großen Versuchsreihen zu starten.

Für mich genügt es wenn ich sehe dass das Mittel gewirkt hat und dann bin ich zufrieden.

Mal ein Beispiel mit einer Einzelfallbeobachtung:

Wir haben als wir unseren Garten vor ein paar Jahren übernommen haben, dort u.a. einige alte Birnbäume vorgefunden, mit massivem Birnengitterrost. Mein Mann hat die Bäume ausgelichtet, tote Äste entfernt, ich habe sie mit Kompost versorgt. Nach 2 Jahren ging es ihnen deutlich besser, nur wenig Birnengitterrost und wir konnten Birnen ernten. Unsere Maßnahmen hatten gewirkt.

Nur - die alten, ungepflegten Birnbäume des Nachbarn hatten in diesem Jahr auch wenig BGR. Also lag es nicht an unserer Pflege, sondern höchstwahrscheinlich an dem trockenen Wetter im Frühjahr.

Man kann anhand einer einzelnen Beobachtung sehr leicht falsche Schlüsse ziehen. Wenn ich die Birnbäume des Nachbarn nicht gesehen hätte, hätte ich den Erfolg des Auslichtens und Düngens unserer Bäume sicherlich überschätzt.

Wenn Du wirklich wissen willst, ob ein Mittel was bewirkt, brauchst Du zumindest eine Negativ-Kontrolle, d.h. eine unbehandelte Pflanze.
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Wo bleibt der Regen?
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