Da können Händler dazwischen sein, dass sich die Balken biegen. Meist lohnt sich aber das Besorgen kaum, denn es bleibt zuviel Geld für Handling etc. auf der Strecke.
Kann man so etwas pauschalisieren?
Baumschulen wie auch Staudengärtnereien, die in D den einschlägigen Verbänden (BdB oder BdS) angehören, unterhalten Börsen, wo untereinander gehandelt wird.
Die Mitgliedschaft in einem solchen Verband verpflichtet einerseits schon, gewisse Qualitätskriterien einzuhalten.
Ein Betrieb, der sich auf den Privatkunden ausgerichtet hat, wird darüber hinaus bestrebt sein, seine Kunden auch zu binden und kann es sich eigentlich nicht leisten, schlechte Qualitäten aus nicht eigener Produktion zu verkaufen.
Und in der Regel lohnt es sich schon. Wenn ich Kunden in der Baumschule Stauden oder völlig abgefahrene Gehölze verkaufe, ist es recht einfach zu kalkulieren, was zwischen dem Einkaufspreis und dem Verkaufspreis für die Firma hängen bleibt. Manchmal muss man einem Kunden dann auch einfach ehrlich erklären, dass er sich die besonderen Exoten vielleicht doch eher übers Internet besorgen soll.
Man versucht eben, das zu zu besorgen und zu verkaufen, was möglich und wirtschaftlich vertretbar ist. Unsere Kunden kommen trotzdem wieder, wenn ich auch einmal abwinke und auf den Spezialanbieter verweise, der nicht an den Großhandel verkauft.