Hallo,
schon seit längerem schleiche ich um dieses aparte Gehölz herum, habe bisher aus Platznot die Finger davon gelassen. Heute habe ich entdeckt, dass ich ein Plätzchen hätte, wenn ich eine wg. Sonnenmangels schlecht proportionierte und kümmernde Forsythie rauswerfen würde - und jetzt lässt mich der Gedanke nicht mehr los.
Aber nachdem der Osterspätfrost 2008 mir eine kräftige, schöne Stewartia pseudocamellia geraubt hat, bin ich doch wieder vorsichtiger geworden.
WHZ 7b (allerdings auf halber Hangabwärtshöhe - unten am Hang bildet sich ein klassischer "Kaltluftsee"), frischer, schwerer Lehmboden, pH 6,5-7, Halbschatten, durch benachbarte Gehölze vor Nord- und Ostwind und Wintermorgensonne geschützt: Ginge das ohne winterliches Einpacken, auch wenn es Spätfröste gibt? Was mich hoffnungsfroh stimmt, ist, dass ein Rosensensibelchen wie
'Perle des Jardins' - für 7b klassifiziert und mit ausdrücklicher Spätfrostschutz-Empfehlung (!) - an einem tieferen, kälteren Fleck seit fast drei Jahren schutz- und schadlos wächst. Was mich aber skeptisch macht, ist der Spätfrosttod der Stewartia (die ist beim vorsichtigen Bärtels als 6b-tauglich eingestuft)

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Lohnt sich der Versuch mit Stachyurus praecox, was meint ihr?
Frühjahrspflanzung?
Und: Mit welchen Strauch-Maßen müsste ich voraussichtlich rechnen? Dazu habe ich recht unterschiedliche Angaben gefunden.
Merci

und schöne Grüße
Querkopf