@ Zwergo: Der Ton macht die Musik, sag ich mal so als Sängerin - manchmal ist auch ein stummer Gesang ein intelligenter Erguss 
Sehr richtig! Danke, Lischen!
wißt ihr was?
ich fasse mal glückseelig lächelnd zusammen:
ich bin nicht alleine
danke
Natürlich bist Du nicht allein!
Ich kann deinen Vorfrühlingsblues gut verstehen, wenn ich auch meine Methode gefunden habe, damit umzugehen, es sei denn es gibt wochenlangen Dauerfrost, dann kriege ich auch den großen Katzenjammer.
Für mich war es eine Offenbahrung, als Kind festzustellen, das es auch Pflanzen gibt, die im Winterhalbjahr blühen oder zumindest ihre besondere Wirkung entfalten, seitdem ist der Winter für mich zumindest diesbezüglich, positiv besetzt und jede freie Minute, bei Tageslicht im Garten, ist für mich entspannend und beglückend.
Die schwellenden Kamelien und Magnolienknospen, Helleboren, die wintergrünes Farne, die gerade jetzt eine Solistenrolle übernehmen, Schneeglöckchen, der Duft von Sarcococca und Mahonia japonica, die grünen Hälse der Winterlinge, die ihre Häupter noch zum Boden senken um sich dann über Nacht aufzurichten und mir ihre kleinen Sonnen entgegenstrecken, die Mengen an Sämlingen von Smyrnium perfoliatum, die bald schon grüne Flecken zwischen die Frühblüher zaubern und denen der Frost anscheinend nichts ausmacht.

Die dicken, schwelenden Knospen der Strauchpäonien, um die ich früher immer gebangt habe, ob sie die Frostphasen, die noch kommen werden, auch heil überstehen... was bisher immer der Fall war, weshalb ich inzwischen gelassen die kommende Blütenpracht, in ihren Anfängen still beim vorbeigehen bewundere...
nick...dein blog. danke!!!!!!

..ist grandios und so ein wunderbare Spiegel für einen Gartenliebhaber, in den ich gerne und mit stillem Vergnügen schaue! Danke!