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Autor Thema: heimische Pflanzen an ihren natürlichen Standorten  (Gelesen 23053 mal)

feminist

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Re:heimische Pflanzen an ihren natürlichen Standorten
« Antwort #15 am: 10. Juni 2014, 23:45:43 »

"zum Niederknien" tatsächlich! :D
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vom deutschen Feminismus hab ich - immer schon - so die Nase voll, und gender studies basieren auf merkwürdigen Paradigmen. Trotzdem. Wenn sich dieser Trump President of the United States nennt, nenne ich mich feminist. Dachte ich im November 2016 und hoffte, dass das nicht so lange dauert.

marygold

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Re:heimische Pflanzen an ihren natürlichen Standorten
« Antwort #16 am: 11. Juni 2014, 06:33:46 »

Wunderbar. :D
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Frauenzeitschrift: Seite 3 - Liebe dich so wie du bist, Seite 12 - in drei Wochen zur Bikinifigur, Seite 23 - die leckersten Schokoladenrezepte.

planwerk

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Re:heimische Pflanzen an ihren natürlichen Standorten
« Antwort #17 am: 11. Juni 2014, 06:38:43 »

Stark Katrin, iss a Schau in der Zeit. Danke!
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Staudige Grüße vom Chiemsee!

Violatricolor

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Re:heimische Pflanzen an ihren natürlichen Standorten
« Antwort #18 am: 11. Juni 2014, 06:51:17 »

Soldanella alpina habe ich in dieser Fülle unter freiem Himmel, also nicht im Schatten, noch nie gesehen. Wirklich sehr beeindruckend, ja, und dann erst die liebliche Anemone! Ich kann mir vorstellen, dass diese Bergtour sehr viel Freude bereitete.
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Katrin

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Re:heimische Pflanzen an ihren natürlichen Standorten
« Antwort #19 am: 15. Juni 2014, 22:23:39 »

Aber weil ihr meint, das wäre so besonders: Ich kriege dafür Stielaugen, wenn ich am Meer bin. Oder wenn in der Ebene die Sonne gaaaanz groß unter- oder aufgeht. Das kenn ich dann nicht ;) .

Heute war ich in einer der Orchideenwiesen, die unser Landschaftspflegeverein schützen konnte, weil durch unsere Intervention ein Landschaftsschutzgebiet errichtet wurde.

Die Flächen werden erst ab frühestens Juli gemäht. Ein alter Mann bearbeitet sie. Wenn er mal nicht mehr kann, wird es wohl trotz Schutzstatus langsam verwalden und jenem Schicksal in die Hände fallen, dem in den 50er- udn 60er-Jahren innerhalb kürzester Zeit alle anderen Trockenwiesen - etliche hundert Hektar nur in unserer Gemeinde - zum Opfer fielen.

Weil ich aber ein Weichei bin, muss ich jedes Mal, wenn ich diese so herrlich schöne Wiese sehe, an die vielen anderen denken, wo jetzt Fichtenmonokulturen sind. Die Aufforstungen in der Nachkriegszeit sind hier die größte Umweltkatastrophe gewesen, aber sie ist so leise passiert, dass niemand was mitgekriegt hat.

Momentan blüht Anacamptis pyramidalis morio (hab offenbar schon halb geschlafen) in großer Anzahl, hunderte Pflanzen! So viele waren es noch nie. Außerdem Sterndolden überall dazwischen, Karthäuser-Lichtnelken, Gymnadenia conopsea und Feuerlilien :D .













« Letzte Änderung: 16. Juni 2014, 05:56:49 von Katrin »
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"Ich glaube, viele von uns haben ihre Heimat längst verloren, denn sie haben sie in der Kindheit gelassen, in den staubigen Straßen und an den sonnigen Tagen, als die Welt noch gut war, weil wir nur die Fassade sahen und zu klein waren, die Türen zu öffnen."

ich

feminist

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Re:heimische Pflanzen an ihren natürlichen Standorten
« Antwort #20 am: 15. Juni 2014, 23:50:32 »

sehr besonders! :D
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vom deutschen Feminismus hab ich - immer schon - so die Nase voll, und gender studies basieren auf merkwürdigen Paradigmen. Trotzdem. Wenn sich dieser Trump President of the United States nennt, nenne ich mich feminist. Dachte ich im November 2016 und hoffte, dass das nicht so lange dauert.

Zwiebeltom

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Re:heimische Pflanzen an ihren natürlichen Standorten
« Antwort #21 am: 16. Juni 2014, 00:04:39 »

Ganz fabelhafte Bilder, aber wie Anacamptis (Orchis) morio sieht da keine Pflanze aus. Die sollte doch auch längst durch sein mit der Blüte und keinesfalls mit G. conopsea zusammen blühen. Ich halte das eher für A. pyramidalis. ;)
« Letzte Änderung: 16. Juni 2014, 09:13:50 von Zwiebeltom »
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Mediterraneus

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Re:heimische Pflanzen an ihren natürlichen Standorten
« Antwort #22 am: 16. Juni 2014, 14:32:32 »

Sogar Lilium bulbiferum :o

Einzigartig! :D
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Andere haben schließlich auch irgendeine Ahnung

moreno

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Re:heimische Pflanzen an ihren natürlichen Standorten
« Antwort #23 am: 17. Juni 2014, 05:33:10 »

Danke Katrin :)
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Mrs.Alchemilla

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Re:heimische Pflanzen an ihren natürlichen Standorten
« Antwort #24 am: 13. Juli 2014, 20:03:48 »

solch exquisite Bilder und Pflanzen wie Katrin kann ich nicht bieten, trotzdem interessiert es vielleicht den einen oder anderen: Wir waren vor ca 3 Wochen auf der Fuchskaute - die höchste Erhebung des Westerwaldes. Bekannt ist die Fuchskaute, weil dort der größte wilde Arnika-Bestand von Rheinland-Pfalz zu finden ist.
Diese Sicht bietet sich, wenn man den Wanderweg zu den Arnikawiesen betritt



Arnika-Wiese



es ist ein Summen und Sirren von allen möglichen Faltern und Insekten (sind zwar jetzt keine Pflanzen, aber trotzdem schön)



Scheckenfalter




Schmetterling I




Widderchen auf Skabiose

sie fühlen sich auf der Magerwiese sichtlich wohl



Magerwiese



Waldhyazinthen wachsen überall



Waldhyazinthe

und das Harzlabkraut erinnert an Schaumkronen am Strand:



Labrkaut



Das Gras hat einen schönen rot-violetten Schimmer



Gras



und harmoniert perfekt mit den Fingerhüten



Digitalis p.



der Höhepunkt waren natürlich die Arnikablüten



Arnikawiese II




Arnikawiese III




Arnikawiese IV



im August blüht dort der Teufelsabbiss - das ist sicher auch noch mal einen Besuch wert...

« Letzte Änderung: 13. Juli 2014, 20:05:36 von Mrs.Alchemilla »
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Lieben Gruß

Leben allein genügt nicht, sagte der Schmetterling, Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man auch haben. (H.C. Andersen)

feminist

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Re:heimische Pflanzen an ihren natürlichen Standorten
« Antwort #25 am: 16. Juli 2014, 18:13:04 »

solche Wiesen zu erleben ist wirklich eine Seltenheit! Verlangt Kenntnisse und erfordert jahrzehntelange Wanderungen durchzuhalten.

Bei mir hinter dem Haus ist ein natürlicher Standort für die Wald-Witwenblume. Waldrand, Bach, steiniger Boden hohe Luftfeuchtigkeit und kein Gartenehrgeiz sind beste Bedingungen.





Knautia dipsacifolia Syn. Knautia maxima. Die Verbreitungskarte zeigt, dass hier die nördliche Grenze des Vorkommens dieser montanen Pflanze ist.

Steckbrief und weitere Bilder auf der Seite von Gerhard Nitter.
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Mrs.Alchemilla

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Re:heimische Pflanzen an ihren natürlichen Standorten
« Antwort #26 am: 17. Juli 2014, 06:04:27 »

solche Wiesen zu erleben ist wirklich eine Seltenheit! Verlangt Kenntnisse und erfordert jahrzehntelange Wanderungen durchzuhalten.
...
Naja, der Ort ist ein recht beliebtes Ausflugziel, Westerwald- und Rothaarsteig kreuzen dort, da braucht's heutzutage nicht mehr so viel Kenntnis ;) höchstens ein wenig Neugier und Internet und schon geht's los 8) Aber es ist wirklich ein Erlebnis und ich hätt' noch stundenlang genießen und fotografieren können (dann hätt's wohl auch bessere Bilder gegeben), aber Sohnemann musste "Meter machen"...

Schön, pearl, wenn man einen solchen natürlichen Standort am Haus hat bzw. dort gewähren lassen kann. Von dem Bach hinterm Haus träume ich noch... immerhin habe ich da jetzt eine der Hof-Berggarten Wiesenmischungen ausgesät und die Knautia arvensis umgesiedelt. Das war in diesem Jahr auch schon spannend zu beobachten, was sich dort an Pflanzen einstellt.
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martina 2

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Re:heimische Pflanzen an ihren natürlichen Standorten
« Antwort #27 am: 31. August 2014, 14:47:33 »

Habe diesen schönen Thread gerade erst entdeckt. Aber wieso kann man Katrins Fotos nicht mehr sehen?
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Schöne Grüße aus Wien!

lerchenzorn

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Re:heimische Pflanzen an ihren natürlichen Standorten
« Antwort #28 am: 02. September 2014, 21:08:35 »

Ich seh sie. Katrins Blumen sehen nur alle genau gleich aus. ;)
(Keine Ahnung. Sie muss sie gelöscht haben.)

Der Wiesen-Wachtelweizen ist in den grasigen Forsten häufig. Hier hat er es bis in den dürren Flechten-Kiefernwald geschafft.





« Letzte Änderung: 03. September 2014, 00:07:16 von lerchenzorn »
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lerchenzorn

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Re:heimische Pflanzen an ihren natürlichen Standorten
« Antwort #29 am: 02. September 2014, 21:11:23 »

Nebenan auf der Brache haben sich zwischen den Schaf-Schwingeln die Grasnelken lang gemacht. Im Regen ist die Szene etwas trübe.




« Letzte Änderung: 02. September 2014, 21:12:31 von lerchenzorn »
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