mal 'ne Frage:
was meins Du eigenlich mit "Gelbe Rueben"?
das, was Preussen als Moehren bezeichnen?
Karotten?
tiefer Sueden auch in D 
Die Rübe braucht eine kühle Periode unter 10 °C, um zur Blüte zu gelangen
humbug
hier hatte es seit Ende April nicht mehr unter 10C, auch nicht nachts
klare Aussage

und gut zu wissen - ich bezog mich mit mein Aussage auch auf
Rueben (Beta) nicht
Möhren (Daucus) Hier bei den Karotten fand ich noch folgendes:
Am besten wachsen Karotten in tiefgründigen, steinfreien Sandböden oder sandigen Lehmböden sowie auf Löß mit durchlässigem Untergrund. Der pH-Wert liegt optimalerweise zwischen 6,5 und 7,5 .
Der Anbau erfolgt von der gemäßigten Zone bis in subtropische Gebiete, die besten Erträge werden allerdings in kühleren Gebieten mit Tagesdurchschnittstemperaturen zwischen 16 und 18 °C erzielt.
In der Fruchtfolge ist ein dreijähriger Abstand zu anderen Doldenblütlern zu beachten, bei Befall mit Nematoden auch länger.
Als Vorfrüchte sind solche geeignet, die mit Stallmist gedüngt werden. Grund dafür ist, dass Ertrag wie Ertragssicherheit der Karotte wie auch der Inhaltsstoffgehalt besser sind, je höher der Gehalt an organischer Substanz im Boden ist. Gute Kombinationen in der Fruchtfolge ergeben sich mit Feldfutterpflanzen (mit Ausnahme von Luzerne und Rot-Klee als Wirte für Wurzelgallenälchen), mit Leguminosen und Kohl-Arten. Hinsichtlich des Nitratgehaltes ist Getreide eine gute Vorfrucht.
Der Bedarf der Karotte an Stickstoff ist im Vergleich zu anderen Gemüsen sehr gering.
Sie ist allerdings stark Kalium-bedürftig ,
gegen Kalkgaben ist sie empfindlich.
Wichtige Mikronährstoffe sind Magnesium, Bor, Kupfer und Molybdän.
Je nach der Entwicklungsdauer der Karotten und dem Erntetermin wird zwischen mehreren Anbauformen unterschieden:
Frühmöhrenanbau mit 70 bis 90 Tagen
Sommermöhren mit 110 bis 135 Tagen
Spätmöhrenanbau mit 170 bis 220 Tagen
Ich bleibe bei meiner Vermutung:
Irgend ein Stress ( Temperaur, Wassermangel, Wasserueberschuß ,zuviel Nährstoffe, zuwenig Mikronährsoffe) wird zu der schlechten Ausbildung der Möhren (unter der Erde) gefuehrt haben.
Was da in Frage kommen kann, kannst Du sicherlich am besten einschätzen.
Du schreibst:
7b
iA 200+ Tage frostfrei
iA sommers 85-100F, nachts nicht kuehler als 70-80F
iA winters kaum mal Dauerfrost, und keinen Schnee
iA 12" Niederschlag im Monatsmittel, aber 'when it rains, it pours',
sprich viel laeuft einfach ueber knochentrockenen Boden in'n Bach
ah ja - Ach, da hast ' es aber nett - auf Fr :Pst könnte ich auch gut verzichten

Deine Sortenauswahl war:
little finger carrot - daucus carota
solar yellow carrots - daucus carota
Moehre Oxheart von Frau Gehlsen
..........und alle 3 Sorten haben sich ähnlich verhalten?........viel Gruen, wenig Möhre, manchmal schon Blueten...........?
Das ließe mich vermuten, daß es wohl eher nicht an den Sorten liegen kann, sondern äußere Faktoren eine Rolle spielen................
...........hm, wenn Du schreibs, daß das Wasserrueckhaltevermögen Deines Bodens so schlecht ist, dann könnte ja tatsächlich ein temporärer Wassermangel der Grund sein...........
.........kennst Du den pH-Wert Deines Bodens?
..............möglicherweise ist der "Wunsch-pH-wert" fuer Möhren, in Eurem Sandboden insbesondere in Verbindung mit den beschriebenen Regenguessen nur schwer machbar - meiner Meinung nach wuerde nur
ausfuehrliche Humuspflege und Mulch diesen beiden Fakoren positiv engegenwirken - sonst geht "alles immer den Bach 'runter" - so wie Du beschrieben hast.
Ich hoffe, ich konnte Dir mit dem Gedankenaustausch behilflich sein.........

Lg
Nemesia