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Autor Thema: Acer griseum  (Gelesen 1081 mal)

fars

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Acer griseum
« am: 06. Mai 2014, 15:00:43 »

Ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass sich A.g. gar nicht oder sehr selten durch Aussaat vermehren lässt.
Meiner hat dieses Jahr prall gefüllte Samenkapseln produziert. Mal schaun, was draus wird.
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Guda

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Re:Acer griseum
« Antwort #1 am: 06. Mai 2014, 15:07:42 »

Mein Bäumchen, ca 20 Jahre alt, hat fast immer dicke Samen, leider immer taub. Ich habe auch jahrelang die schönsten gesammelt und gesät.. Aber seit es wieder kalte Winter gibt, gibt es wunderschöne Sämlinge von Acer palmatum; oder sie waren um die Zeit erst fertil- kann auch sein.

Ich drück die Daumen!
« Letzte Änderung: 06. Mai 2014, 15:08:15 von Guda »
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Mrs.Alchemilla

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Re:Acer griseum
« Antwort #2 am: 06. Mai 2014, 19:59:00 »

Ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass sich A.g. gar nicht oder sehr selten durch Aussaat vermehren lässt.
Meiner hat dieses Jahr prall gefüllte Samenkapseln produziert. Mal schaun, was draus wird.

Nicht, dass ich hier der Gehölzexperte wäre ;) aber zufällig bin ich vor einigen Tagen auf diesen "uralt-Thread" gestoßen (#7 von bernhard):

Zitat
acer griseum wurde vom familienrat wegen möglicher sämlingsinvasion abgelehnt...
Dazu Helmut Pirc in "Ahorne" :

"Schwierig gestaltet sich die Vermehrung, wodurch die Exklusivität dieses Gehölzes noch gesteigert wird. Zwar werden in manchen Jahren massenhaft Früchte produziert, doch der Schein trügt, denn der überwiegende Teil der Samen ist nicht keimfähig. Sie entwickeln sich parthenogenetisch. Das heißt, die Blüten werden nicht durch Pollen bestäubt, bzw. nicht befruchtet, sodaß in diesem Fall etwa 95 % der Früchte keine oder nicht keimfähige Samen enthalten."

Weiters ist anzumerken, dass damit die Probleme noch nicht beendet sind. Die Samen unterliegen einer starken doppelten Dormanz. Sie überliegen zwei Jahre, bis eine Keimung erfolgt. Die Zeit wird benötigt, damit die keimhemmenden Stoffe abgebaut werden. Erst danach kommt es also zum Keimen. Die Keimrate ist gering und so entstehen nur wenige Sämlinge. -> Preisbestimmungsfaktor.

Dirr/Heuser erwähnen ähnliches: "The biggest problem is the poor seed quality." Sie geben auch sehr niedrige Keimraten an. Es soll zwar auch "Ausnahmebäume" im Arnold Arboretum geben, aber ..... Die Keimung kann vorverlegt werden, indem man eine umständlich Saatgutbehandlung durchführt.
...

Vielleicht hattest du es dort gelesen - eigene Erfahrung kann ich noch so gar nicht beisteuern, ich warte immer noch auf den Geistesblitz, wo der A.g in meinem Garten einziehen könnte...

LG
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Lieben Gruß

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HappyOnion

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Re:Acer griseum
« Antwort #3 am: 08. Mai 2014, 22:59:31 »

Das Problem mit der geringen "Bestückung" der Saaten ist bekannt. Meist aber ist das eher ein Problem der Einzelstellung. Wo gibt es ein Acer griseum
Wäldchen mit mehr als 5 Exemplaren?
Es gibt auch Saatgutlieferungen die sehr gut auflaufen.
Nicht so gut wie A. platanoides, aber doch so das man ausreichend hat.
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troll13

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Re:Acer griseum
« Antwort #4 am: 09. Mai 2014, 20:55:14 »

Dies mag ich insoweit bestätigen, dass ich, seit mein zweiter A. griseum letztes Jahr erstmals geblüht hat, auch schon einen Sämling gefunden habe. :D
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Gartenanarchist aus Überzeugung! Und ich bin kein Experte sondern immer noch neugierig...

*Falk*

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Re:Acer griseum
« Antwort #5 am: 11. Mai 2014, 11:38:39 »

Unser im Frühjahr gepflanzter Zimtahorn sieht garnicht gut
aus. Vor ca. 2 Wochen stellte ich einen starken Befall mit
schwarzen Blattläusen fest. Daraufhin habe ich mit Bi58
gesprüht und gegossen. Sind das jetzt Blattlaus-, Chemie-
oder Trockenschäden ?
Kann ich irgend etwas tun ? Er scheint auch gesund neu auszu- treiben.


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Falk

enigma

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Re:Acer griseum
« Antwort #6 am: 11. Mai 2014, 11:41:19 »

Blattlausschäden, evtl. durch abiotische Einwirkungen (Trockenheit, Wind, Nässe beim Austrieb) verstärkt. Das wächst sich wieder aus.
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*Falk*

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Re:Acer griseum
« Antwort #7 am: 11. Mai 2014, 11:57:30 »

 :) Das freut mich. Danke! Sonst hat es immer das danebenstehende Pfaffenhütchen erwischt ::) , welches dieses Jahr bisher ohne Blattlausbefall davongekommen ist.
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Falk

HappyOnion

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Re:Acer griseum
« Antwort #8 am: 11. Mai 2014, 19:03:25 »

Könnte auch ein Frostschaden sein. Da reichen auch Temperaturen um 2-3 Grad. Wächst sich aber auch aus.
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Cryptomeria

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Re:Acer griseum
« Antwort #9 am: 11. Mai 2014, 19:32:59 »

Sieht aus wie Frostschaden. Hatte ich bei ganz vielen Pflanzen in den vergangenen Wochen, als es nachts unter oder knapp an Null war. Selbst bei harten Farnen.

Vg Wolfgang
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enigma

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Re:Acer griseum
« Antwort #10 am: 11. Mai 2014, 19:34:48 »

Auf dem Foto sieht ma - oder täusche ich mich - doch, dass der allerjüngste zarte Neutrieb ganz normal aussieht, oder?
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*Falk*

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Re:Acer griseum
« Antwort #11 am: 11. Mai 2014, 20:14:22 »

Ja, die Neutriebe sind zart, aber ungeschadet. Wir haben an keiner weiteren Pflanze irgend einen Frostschaden. Die Waldlage puffert
1-2°C.
« Letzte Änderung: 11. Mai 2014, 20:14:51 von *Falk* »
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troll13

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Re:Acer griseum
« Antwort #12 am: 11. Mai 2014, 20:21:10 »

Auch wenn es ein Kollaterialschaden sein sollte, der durch das Insektizid verursacht wurde, sollte sich das eigentlich wieder auswachsen
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