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News: Kein Mensch käme auf die Idee, in einer Porzellansammlung ein Basketballturnier auszutragen. Aber Fußball wird auf Rasen gespielt!  >:(
(Anonymes Zitat von den Gartenmenschen)
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27. Juni 2021, 20:55:58
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(Anonymes Zitat von den Gartenmenschen)

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|9|11|Aella, wir waren ähnlich faul heute und dann noch ein Ticken zu lange Im Ofen.  ::) (Nina in der Gartenküche)

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Autor Thema: Kirschessigfliege (Drosophila suzukii) - Das Ende der Naschzeit im Garten?  (Gelesen 186150 mal)

hymenocallis

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Und wo kommt das ganze Zeug her? Aus dem Ausland, Kartoffelkäfer, Varroa, Reblaus, usw., - Heißt: Globalisierung.

Wie die meisten heute hier angebauten Nutzpflanzen - eben auch aus anderen Regionen unseres Planeten.
Kirschen sind genauso wenig heimisch wie die Kirschessigfliege - es war schlicht Glück, daß die betroffenen Nutzpflanzen als Archäophyten eingeführt wurden und der passende Schädling damals nicht mitgebracht wurde.
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Günther

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Es sind "nur" immense Unterschiede im Zeitrahmen.
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zwerggarten

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fruchtzucker ist eh ungesund.
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pro luto esse

moin

"(…) die abstrakten worte, deren sich doch die zunge naturgemäß bedienen muß, um irgend welches urteil an den tag zu geben, zerfielen mir im munde wie modrige pilze."
hugo von hofmannsthal – der brief des lord chandos

cydorian

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Selbstverständlich ist die Kirsche auch im gemässigten Europa heimisch, die Kulturform der Vogelkirschen. Philosophien über Verbreitung von Schädlingen helfen uns ohnehin nicht weiter. Der Schädling ist da, vorher war er nicht da, und ich behaupte, er vernichtet wichtige Teile des privaten Hobbyobstbaus dauerhaft. Es nutzt mir auch nichts, wenn er sich in Weintrauben nicht fortpflanzen kann. Er kann die Trauben abstechen und das tut er auch massenhaft, das ist der entscheidende Punkt.

Bei der riesigen Vermehrungsrate und Wirtsspektrum stossen alle herkömmlichen Methoden schnell an Grenzen. Er ist aber sicher einer der ersten oder sogar der erste Kandidat für Gene Drive - Techniken.
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hymenocallis

  • Gast

Selbstverständlich ist die Kirsche auch im gemässigten Europa heimisch, die Kulturform der Vogelkirschen.

Nein - das ist schlicht falsch: siehe z. B.
http://online-media.uni-marburg.de/biologie/nutzpflanzen/maike_franzen/geschichte.html

LG
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enigma

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Wenn ihr zwischen Süß- und Sauerkirsche unterscheiden würdet, müsstet ihr nicht streiten.
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Beerenträume

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Eine Lektüre, die leider eher nicht so viel Mut macht:

Die Erfahrungen von amerikanischen Hobbygärtnern.
Interessanter Link. Dort findet sich auch der Hinweis, dass bei reichlich Befallsdruck weder Äpfel noch Birnen sicher seien.
Am Ende bleiben nur noch Haselnüsse und im Dezember noch knallharte deliciosa Kiwis.


Ein Thread, der zum Lesen einlädt, wenn man mal zu guter Laune sein sollte. Wirkt bei mir zuverlässig.
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cydorian

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Na und? Sie sind aus Vogelkirschen entstanden und die sind auch in Mitteleuropa autochton. Ich frage mich aber erneut, was solche Vermutungsdrechseleien uns nutzen, wenn ein Schädling von irgendwoher uns unterschiedslos die Kirschen, Wildkirschen, Süsskirschen, Sauerkirschen vernichtet? Ablenkung, lieber über Kirschen der Vergangenheit reden wie ihre aktuelle Zerstörung?

Aber wenn wir schon dabei sind: Wildkirschen wachsen bei uns vielfach und grossflächig im Wald, als Nutzholz natürlich. Sie fruchten aber auch. Sicher ein netter Booster für den Schädling, gleich danach kommen am selben Ort Brom- und Himbeeren. Mal sehen, was bei Weinbergen in Waldnähe beobachtet wird.
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Dietmar

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Bei Birnen gibt es einen Ausweg. Suzuki greifen nur fast reife Früchte an. Einige Birnensorten werden hart und unreif geerntet und reifen erst in der Stiege in Wochen bis Monaten nach. Die Stiegen sollten aber dicht mit sehr feiner Gaze eingehüllt werden.

Da die winzigen Suzuki sehr klein und schwach sind, befallen sie bevorzugt Obst mit dünner Schale.
« Letzte Änderung: 29. April 2015, 16:25:22 von Dietmar »
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Dietmar

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Zitat
Mal sehen, was bei Weinbergen in Waldnähe beobachtet wird.

Meine Trauben waren letztes Jahr auch befallen. Kodrianka (blau) fast vollständig und weiße Sorten bis zu ca. 15 %. Nächstes Jahr überziehe ich jede Traube mit einen Gaze-Beutel.

In Weinbergen kann man das nicht, also muss man spritzen trotz Verletzung der Wartezeit. Schon jetzt sind die Trauben aus der Halle extrem gespritzt wie kaum eine andere Frucht.
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Dietmar

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Zitat
Und wo kommt das ganze Zeug her? Aus dem Ausland, Kartoffelkäfer, Varroa, Reblaus, usw., - Heißt: Globalisierung.

Das Wort Globalisierung ist für viele ein Unwort geworden und damit nicht mehr politisch korrekt. Jetzt heißt es "Bereicherung".
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Effi B.

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Die 35 Seiten habe ich überflogen und vielleicht etwas übersehen.

Frage: Gibt es eine aktuelle Verbreitungskarte von dieser Mistfliege?

Die aktuellste Karte, die ich finden konnte, ist von Nov. 2012, also wenig aussagekräftig.
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"Stadtgarten" und "Landgarten" klingt einfach nur dösig.

zwerggarten

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@ dietmar: ;D

aber wir sollten wirklich mal an unserer willkommenskultur arbeiten... die arme fliege! :-\

:-X

@ frl. helga: was soll die karte? sie ist inzwischen wohl flächendeckend in europa verbreitet, nur vielleicht noch nicht in jedem kaff.
« Letzte Änderung: 29. April 2015, 16:41:49 von zwerggarten »
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pro luto esse

moin

"(…) die abstrakten worte, deren sich doch die zunge naturgemäß bedienen muß, um irgend welches urteil an den tag zu geben, zerfielen mir im munde wie modrige pilze."
hugo von hofmannsthal – der brief des lord chandos

Lehm

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Frage: Gibt es eine aktuelle Verbreitungskarte von dieser Mistfliege?

Wozu brauchst du sowas? Geh, schau, und wenn die bei dir nicht anwesend ist, ist es gut.
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Effi B.

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@ frl. helga: was soll die karte? sie ist inzwischen wohl flächendeckend in europa verbreitet, nur vielleicht noch nicht in jedem kaff.

Bei uns ist sie bisher noch nicht, weder im Stadt- noch im Landgarten.
Und wir haben auf dem neuen Grundstück gerade Brombeer- und Himbeersträucher gesetzt.

Oben verlinkter Karte nach war das Mistvieh noch 100 km von uns (Ostwestfalen-Lippe) entfernt, auch im weiteren Umkreis war sie nicht in Sicht, laut dieser Karte eben.

Außerdem liebe ich Karten. 8)
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"Stadtgarten" und "Landgarten" klingt einfach nur dösig.
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