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06. Dezember 2019, 20:08:57
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Autor Thema: Kirschessigfliege (Drosophila suzukii) - Das Ende der Naschzeit im Garten?  (Gelesen 139863 mal)

555Nase

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Re: Kirschessigfliege (Drosophila suzukii) - Das Ende der Naschzeit im Garten?
« Antwort #1290 am: 12. August 2019, 08:04:55 »

Ist hier ein Befall zu erkennen ? Wenn ja, dann sind die Viecher aber schon verdaut.  ;D

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Gruß aus Karl-Chemnitz-Murx

cydorian

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Re: Kirschessigfliege (Drosophila suzukii) - Das Ende der Naschzeit im Garten?
« Antwort #1291 am: 12. August 2019, 11:16:07 »

Das schmeckt man bei Brombeeren. Die sind auf der einen Seite schon Schimmel und Essig vom Schädling, auf der anderen Seite noch sauer und unreif.

So ist es hier jetzt auch wieder. Aber wie ich jetzt weiss, ist das eine Negativinsel. Draussen auf der Obstwiese sind die Brombeeren einwandfrei. Der Grund wird mir auch so langsam klar. Unser Nachbar hat massenhaft Brombeeren, auf der Nordseite des Hauses, drei Meter hoch mit Drähten geführt. Die sind seit Kirschessigfliegenankunft jedes Jahr Matsch. Die erste Pflücke geht oft noch, dann ist es zuende. Er hat auch eine Barackenlandschaft aufdem Grundstück, viel feuchte Düsternis und damit geschützte Stellen. Ich vermute stark, dass er damit das perfekte Rückzugsrefugium für die Kirschessigfliege für heisse Wochen geschaffen hat. Temperaturen über 30°C führen bekanntlich zur Unfruchtbarkeit der Männchen, deshalb haben die Befallskurven in Japan von Nord nach Süd eine immer ausgeprägtere Sommerdelle.
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durone

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Re: Kirschessigfliege (Drosophila suzukii) - Das Ende der Naschzeit im Garten?
« Antwort #1292 am: 13. August 2019, 07:17:39 »

@cydorian
Da ist auch meine aktuelle Theorie, die aber in den nächsten Jahren vielleicht noch widerlegt wird, wenn sich die KEF
weiter verbreitet. Weder die Obstwiese noch der Hausgarten sind bisher befallen, aber alles ist recht luftig und sonnig gehalten und ohne stehendes Wasser. Die Obstwiese ist schattiger als der Hausgarten, die Zwetschgen hatten keinen Befall. Die Zukunft wird es zeigen.
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durone

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Re: Kirschessigfliege (Drosophila suzukii) - Das Ende der Naschzeit im Garten?
« Antwort #1293 am: 13. August 2019, 07:20:56 »

Falls die Theorie stimmen sollte könnte eine Auslichtung Erfolg bringen, also z.B. 2 Drittel des Baumbestands entfernen, Bewuchs Gras niedrig halten. Könnte auch gegen Monilia etc. positiv wirken.
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cydorian

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Re: Kirschessigfliege (Drosophila suzukii) - Das Ende der Naschzeit im Garten?
« Antwort #1294 am: 13. August 2019, 10:42:45 »

Das nutzt sicher was, im Weinbau wird es ja so gemacht, die schneiden nach Rat der Experten Gebüsche am Rand kleiner und öfter.

Nur nutzt es Leuten wie uns nichts. Hier ist jede Feldhecke aus guten Gründen eingetragenes Biotop. Und ich kann weder die Baracken das Nachbarn abreissen noch die halboffene, buschige Gehölzzone am kühlen Bach niedermachen, die sich 100m breit und 3km lang an den Obstwiesen entlang erstreckt, von dene ich welche habe. Man könnte Fallen aufstellen. Aber auch dafür muss das Verhältnis aus Schutzfläche und Kontrollfläche tragbar sein.
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Gänselieschen

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Re: Kirschessigfliege (Drosophila suzukii) - Das Ende der Naschzeit im Garten?
« Antwort #1295 am: 13. August 2019, 15:57:56 »

Bei mir ist es in diesem Jahr auch akut, bevor ich es bemerkt habe, hatte ich sicher schon etwas EW zu mir genommen. Und die Brombeeren tragen soooo gut in diesem Jahr. Letztens habe ich jede Beere halbiert - von 20 habe ich nur in 2 Früchten Maden gesehen. Kann ich denn die anderen wirklich unbedenklich essen??

Die besonders reifen Beeren sind irgendwie alle matschig...
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oile

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Re: Kirschessigfliege (Drosophila suzukii) - Das Ende der Naschzeit im Garten?
« Antwort #1296 am: 13. August 2019, 16:34:18 »

 ???

Wenn sie schmecken, warum nicht?
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Re: Kirschessigfliege (Drosophila suzukii) - Das Ende der Naschzeit im Garten?
« Antwort #1297 am: 29. August 2019, 14:45:16 »

Noch Mitte Juli hatte ich keinen Befall (#1264 ).

Einen Monat später ist das Malheur da.
Zuerst letztes Wochenende in reifenden blauen Trauben.
Am Mittwoch habe ich sie dann in den Himbeeren gefunden (am WE noch keine Maden). Man kann nur noch die hellroten = halbreifen essen, die anderen sind saurer Matsch.  :-[

Die werden wir wohl so bald nicht mehr los. Hier ist nicht offenes, sonnendurchflutetes Gelände, wo die Männchen im Sommer Probleme wegen der Hitze bekommen könnte, sondern Kleingarten am Waldrand. Herrlich viele schattige Verstecke für die Fliegen.

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