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News: Unsere Süßkirschen könnten wir zur Wurst verarbeiten, soviel tierische Bestandteile haben die. (Staudo)
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|20|4|Man wird doch auch mal inkonsequent sein dürfen! (Staudo)

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Autor Thema: Pflanzen, die ich nicht mag  (Gelesen 35014 mal)

Bienchen99

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Re: Pflanzen, die ich nicht mag
« Antwort #180 am: 14. November 2015, 09:41:32 »

Unsere Harlekinweide ist auf dem Scheiterhaufen gelandet, hier auch Osterfeuer genannt  ;D
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oile

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Re: Pflanzen, die ich nicht mag
« Antwort #181 am: 14. November 2015, 10:01:51 »

Ich kämpfe Jahr für Jahr gegen Tradescantia an (bzw. deren Sämlinge) und dennoch "hasse" ich sie nicht: robust, fast dauerblühend, alle Schattierungen von blau und violett, beliebt bei Insekten - was will man mehr? Gerade entsteht vor meinem inneren Auge eine große Fläche, dicht an dicht mit Tradescantien bepflanzt.  8) Mach ich nicht, oder doch?  :o ;D
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Ich habe Besseres zu tun!

Bis jetzt ist alles  gut gegangen, sagte der Mann, als er am 12. Stockwerk vorbei fiel.

ebbie

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Re: Pflanzen, die ich nicht mag
« Antwort #182 am: 14. November 2015, 11:09:19 »

"Schmuckblattpflanzen" aller Art und "Bodendecker".
« Letzte Änderung: 14. November 2015, 11:16:38 von ebbie »
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sarastro

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Re: Pflanzen, die ich nicht mag
« Antwort #183 am: 14. November 2015, 13:23:02 »

Ich bin übrigens auch stolzer Besitzer eines solchen Arauka-Plastikbaumes. Er galt für mich schon immer als Inbegriff exotischer Ferne und seltener Gehölzexklusivität. Inzwischen ist selbst diese Art von Plastik schon zur Normalität geworden, allerdings nicht bei uns!
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Jule69

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Re: Pflanzen, die ich nicht mag
« Antwort #184 am: 14. November 2015, 14:10:22 »

Ich kämpfe Jahr für Jahr gegen Tradescantia an (bzw. deren Sämlinge) und dennoch "hasse" ich sie nicht: robust, fast dauerblühend, alle Schattierungen von blau und violett, beliebt bei Insekten - was will man mehr? Gerade entsteht vor meinem inneren Auge eine große Fläche, dicht an dicht mit Tradescantien bepflanzt.  8) Mach ich nicht, oder doch?  :o ;D

Wenn nicht, biete ich mich als Abnehmerin an...Ich mag sie sehr...Weiteres gerne über PN... ;)

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Liebe Grüße von der Jule
Es genügt nicht, mit den Pflanzen zu sprechen, man muss ihnen auch zuhören.

mavi

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Re: Pflanzen, die ich nicht mag
« Antwort #185 am: 14. November 2015, 17:49:18 »

Bergenien mochte ich bisher nicht sonderlich, habe mir aber dieses Jahr "Baby Doll" gekauft, weil kleinblättrige und filigrane Stauden ohne Kontrast doch leicht langweilig und strukturlos wirken. :)
Bisher bin ich zufrieden und gespannt auf das Verhalten im Winter.
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Sandfrauchen

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Re: Pflanzen, die ich nicht mag
« Antwort #186 am: 16. November 2015, 13:28:58 »

Es gibt so einige Pflanzen, die ich nicht mag - aber hassen?!!! Kann man so drastische Gefühle Pflanzen gegenüber haben?

Ich mag einige Pflanzen nicht leiden hauptsächlich allzu großblütige oder quietschbunte Züchtungen. Z.B. von Gadiolen, Dahlien, Clematis allzu aufgerüschte Taglilien und Iris. Auf  Forsythien, magentarote oder orange Azaleen, Gartenhibiskus, kann ich gut verzichten.

Ich mag auch einige Farbkombis nicht so, z.B. die gelben und feuerwehrroten Tulpen. Aber ob mich "riskante" Farbkombis stören, hängt auch davon ab, wie groß  die Blüten sind. Im Herbst mag ich Rudbeckia triloba mit rotem Kerzenknöterich gern.

Ich mag es nicht, wenn Pflanzen in unpassender Umgebung gepflanzt werden. Z.B. Araukarien in deutschen Vorgärten, genauso Pampasgras. Ich empfinde sie als Angeberpflanzen und das wiederum als spießig.
Im Hamburger BoGa gibt's nen kleinen Arukarienwald unterpflanzt mit Mengen von Fuchsia magellanica. Das mag ich.
Auf Mallorca sah ich kürzlich große Gruppen Pampasgras ganz offensichtlich durch Selbstaussaat entstanden. Schön!

Pflanzen mit Hausmeister- oder Wolkenschnitt verachte ich nicht, sondern bedaure sie.
Hochstämme finde ich zu 80%  puppenstubenhaft, aber in 20% der Fälle völlig ok.

Manche Pflanzen sind ziemlich in Verruf geraten, z.B. Lorbeerkirschen, Cotoneaster, Koniferen, Bambus. Das, so finde ich, sollte man differenzierter sehen.
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Liebe Grüße, 
Sandfrauchen

kudzu

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Re: Pflanzen, die ich nicht mag
« Antwort #187 am: 16. November 2015, 14:14:36 »

hassen?
nein,
ich hasse nicht mal Kudzu, ich wuerde meinen hintersten Nachbarn gern dazu verurteilen, seinen Kudzu auf seinem Grund zu behalten, aber der Typ kann ja nicht mal seine Bierdosen in Zaum halten, moegen tu ich weder Kudzu noch den Nachbarn

poison ivy ist (m)ein persoenlicher Feind, weil das Zeug heimtueckisch, boesartig und wuchernd
english ivy mag ich auch nicht, verfolge es bisweilen intensiv, aber hassen? gibt ganz schnell tollen Kompost
privet mag ich ueberhaupt ganz und gar nicht, das is auch so ein ausrottungswuerdiges Unkraut, bringe regelmaessig groessere Mengen davon um, manchmal traeume ich sogar davon es mit Roundup zu giessen
sweetgum und Tulpenbaeume stehen auch auf meiner Abschussliste, aber auch die empfinde ich eher als sportliche Herausforderung, nicht als hassenswert, andere Leute rennen ins Fitness-Studio, ich buddel sweetgum aus *schulterzuck*

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Melisende

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Re: Pflanzen, die ich nicht mag
« Antwort #188 am: 16. November 2015, 14:20:34 »

Ich mag keine Tagetes (die haben mir schon als Kind nicht gefallen), keine Forsythien (das sind für mich tote Pflanzen, also ohne Wert für die  Natur) und keine Thujen (die sind mir viel zu düster). Ich freue mich schon auf den Tag, an dem wir endlich den noch viel zu großen Rest der Thujenhecke entfernen können.
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planthill

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Re: Pflanzen, die ich nicht mag
« Antwort #189 am: 16. November 2015, 21:23:22 »

"Schmuckblattpflanzen" aller Art und "Bodendecker".

ich hab nix gegen "Bodendecker", einen Schnaps auf nüchternen  Magen, der Dir viele weitere erspart, weil Du noch mitbekommst, wie Alkohol wirkt....
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Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!

Mediterraneus

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Re: Pflanzen, die ich nicht mag
« Antwort #190 am: 17. November 2015, 11:40:48 »

Das geht so ein bißchen in die Rubrik "Ich mag keine Pflanzen", anstatt "Pflanzen, die ich nicht mag"  ;D
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LG aus dem südlichen Main-Viereck
Mediterraneus

Andere haben schließlich auch irgendeine Ahnung

Nordertor

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Re: Pflanzen, die ich nicht mag
« Antwort #191 am: 17. November 2015, 16:14:01 »

An alle kudzus, melisendes, sandfrauchen, mavis etc.!!!

Ich glaube, ihr solltet die Diskussion nicht so verbissen führen. Pflanzen "hassen" ist sowieso eigentlich lächerlich - da entlarvt sich nur der jeweilige Pflanzenhasser als engstirnig, dumm, idiotisch, kleinkariert.

Also bitte - niemand sollte einem anderen sagen, was wie zu pflegen ist in seinem Garten-Reich. Das ist pure Geschmackssache. Man kann ja auch keine String-Tangas, neuwertig kaputtgemachte Jeans (stonewashed etc. + mechanisch auf alt getrimmt) hassen, man kann nur die Träger/innen dieser Klamotten angesagt, schön , hässlich oder gar lächerlich wirkend finden.

Leider unterliegt auch die Pflanzenwelt seit bestimmt 2 Jahrzehnten modisch-schnelllebigen Erscheinungen. Damit auch dort der Stauden-Umschlag erhöht, am besten aber nur Einjahrespflanzen im Frühjahr wie Sommer millionenfach rausgehauen werden.
Das geht so weit, dass zahlreiche Stauden bewusst als einjährige "Saison-Pflanzen" vertickert werden.
Gutes Beispiel: Platycodon grandiflorus, die Ballonblume, die ich als sehr schöne Staude seit Jahren pflege, wird jedes Frühjahr als Saisonpflanze, nicht winterhart, angeboten. Dabei hält die Pflanze locker über minus 20 Grad aus. Sie treibt halt nur sehr spät, Mitte Mai, erst wieder neu aus. Da findet man im Verkauf - natürlich- schon vorgetriebene blühende Saison-Pflanzen zu 3 bis 6 Euro das Exemplar. Ich habe meine Exemplare mal Anfang September, abgeblüht, für 20 Cent das Stück gekauft. Die sind kerngesund und blühen jedes Jahr ab Mitte/ Ende Juli bis Anfang Oktober. Bild gefällig?

Ich habe vor ein paar Tagen geschrieben, dass ich Harlekin-Weiden nicht mag - aber "hassen" würde ich die nie. Und wenn jemand anderes sein Grundstück damit füllt, dann bitte.
Durch zahlreiche Gartenbesuche habe ich für mich lediglich festgestellt - nicht repräsentativ - dass Menschen, die lieber Thujas und Koniferen statt Taglilien, Sonnenhüte und andere Stauden kultivieren, recht oft auch in ihrem weiteren Leben ziemlich wenig diversifiziert, reflexiv und neugierig auf die Welt sind und zahlreiche Vorurteile haben, die sie nicht überprüfen. Aber das ist nur meine ganz persönliche Erfahrung mit vielleicht etwa 150 Personen. Mehr nicht.


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common

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Re: Pflanzen, die ich nicht mag
« Antwort #192 am: 17. November 2015, 17:29:08 »

Durch zahlreiche Gartenbesuche habe ich für mich lediglich festgestellt - nicht repräsentativ - dass Menschen, die lieber Thujas und Koniferen statt Taglilien, Sonnenhüte und andere Stauden kultivieren, recht oft auch in ihrem weiteren Leben ziemlich wenig diversifiziert, reflexiv und neugierig auf die Welt sind und zahlreiche Vorurteile haben, die sie nicht überprüfen.
Erstaunlich..., wie recht du hast, ist mir nur bisher nicht so klar geworden...
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Tschüss, common (Bernd)!

troll13

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Re: Pflanzen, die ich nicht mag
« Antwort #193 am: 17. November 2015, 21:11:21 »

Seit einigen Jahren gehe ich damit schwanger eine Beetsituation zu gestalten, die eine Anspielung auf die Pflanzenverwendung der 60er Jahre werden soll. Da der Buxuspilz bei mir nun auch zugeschlagen hat, sind eh Veränderungen nötig und es wäre auch Platz da.

Gedacht ist an Juniperus virginiana 'Canaertii', Juniperus chinensis 'Blaauw' und der Knap-Hill Azalee 'Royal Command'. Also Gehölze, bei denen viele hier die Augen verdrehen werden.

Das ganze könnte man vielleicht mit Rudbeckia 'Goldsturm', orangeroten Geum den rostroten Allerweltshemerocallis und Geranium x magnificum sowie blauen Iris sibirica kombinieren.

Alles Pflanzen, die einmal einen Gartengeschmack repräsentiert haben, der heute völlig "out" ist. ;D
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Gartenanarchist aus Überzeugung! Und ich bin kein Experte sondern immer noch neugierig...

Kasbek

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Re: Pflanzen, die ich nicht mag
« Antwort #194 am: 17. November 2015, 21:27:41 »

Ich mag keine Tagetes

Was habt Ihr eigentlich alle gegen Tagetes? Aktuelle Lage bei mir: Im Kübelgarten blüht so gut wie nix mehr (die letzten Mohikaner: Oxalis articulata, Zephyranthes candida und Pelargonium capitatum), aber die fünf Blumenkästen mit stinknormalen weißen und roten Pelargonien (drei Kästen), einer zufällig darin mit aufgegangenen Ringelblume und eben den sehr individuell gezeichneten Tagetes patula (zwei Kästen), die ich in der Kältewoche Mitte Oktober sicherheitshalber nach drinnen geräumt, aber danach wieder nach draußen gestellt hatte, erfreuen mich nach wie vor jeden Tag  :D
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Wer Saaten sät, wird Ernten ernten. (Sander Bittner)
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