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Autor Thema: Pflanzen, die ich nicht mag  (Gelesen 35014 mal)

lune5

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Re: Pflanzen, die ich nicht mag
« Antwort #225 am: 20. November 2015, 11:15:44 »

Ich stehe zu unserer streng geschnittenen Thujahecke ringsum - Vorteile: Sichtschutz, Windschutz, Insekten für die Vögel, Schlaf-/Nistplätze, "ruhiger" Hintergrund für andere Pflanzen, Staudenbeete. Bei einem relativ kleinen Garten nehmen frei wachsende Gehölze als Abgrenzung einfach zu viel Platz und Licht weg.
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Mediterraneus

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Re: Pflanzen, die ich nicht mag
« Antwort #226 am: 20. November 2015, 11:20:38 »

Ja, und Stieleichenhecken sind so durchsichtig.

Und ne Thujenhecke finde ich "grüner" als einen modern-häßlichen Zaun aus Sichtschutzelementen oder eine Betonmauer. Trotzdem ist es jetzt nicht gerade meine Lieblingspflanze.

Mein nichtheimischer exotischer Apfelhochstamm, der seit 100 Jahren steht, ist übrigens ein Biotop für sich.
« Letzte Änderung: 20. November 2015, 11:22:37 von Mediterraneus »
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Re: Pflanzen, die ich nicht mag
« Antwort #227 am: 20. November 2015, 11:47:10 »

Schon spannend, jemand meinte auch mal zu mir, daß er Eiben nicht mag - Friedhofsbäume, so düster, wie dunkle Mauern.
Ich mag ja das leicht Düstere der freiwachsenden Eibenbäume und finde sie ja gerade gar nicht so starr wie die inzwischen ebenfalls ziemlich allgemein abgelehnten Fichten, die ich ebenfalls nicht mag, weil es 2 "Weihnachtsbaumpflanzungen" mit Fichten bei mir im Garten gab, die völlig aus dem Ruder gelaufen waren.
Als frei wachsende Bäume werden Eibenäste nach ein paar Jahren aufstrebendem Wachstum eher sehr hängend, die Kronenform wird hochoval, wesentlich lockerer als die strenge Kontur der Fichten.
Hier in Düsseldorf im Hofgarten gibt es eine Art kleines Wäldchen aus Eiben, diesen höhlenartigen Bereich mag ich sehr gern.
Und die gewisse Mystik-Verbrämung bei den Eiben find ich auch reizvoll, sozusagen noch eine Bedeutung hinter der Funktion oder Nutzung, die man ihr selber zuweist.

Ich denke, man kann zwischen einem "begründeten" Nicht-Mögen und einem Aus-dem-Bauch-heraus-Nicht-Mögen unterscheiden, man kann Pflanzen nicht mögen, weil sie wuchern, invasiv sind, nicht standhaft genug für den eigenen Zweck, zu bunt, zu wenig für die einheimische Fauna bieten, man sich satt dran gesehen hat weil zuviel und schlecht verwendet usw.
Aber es gibt bestimmt auch die eine oder andere Pflanze, die der/die eine oder andere einfach so aus dem Bauch heraus nicht mag, ohne so recht begründen zu können, weshalb.
Oder?
Ich kann zumindest von mir umgekehrt sagen, daß ich Eiben einfach so aus dem Bauch heraus mag, die Argumente dafür hab ich eher nach und nach gesammelt  ;D

Übrigens hab ich in den vielen Eibenhecken, die ich im Gartewn habe noch keine Vogelnester gefunden, in den Bäumen im Eibenhain einzelne - aber insgesamt bietet meine Obstwiese mit den löchrigen alten Obstbäumen und den vielen freiwachsenden Hecken mehr als genug und bessere Möglichkeiten.
In städtischer Lage, wo sich das Angebot merklich reduziert, hat wahrscheinlich jegliches Grün einen gewissen Wert für Tiere, mehr jedenfalls als nur Asphalt und Beton.
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Re: Pflanzen, die ich nicht mag
« Antwort #228 am: 20. November 2015, 11:55:36 »

sehr interessant dieser Tread. Ich lese mit und für mich habe ich mich schon einmal gefragt: Warum mögen mich eigentlich einige Pflanzen nicht? Einiges wächst einfach nicht in meinem Garten. Naja so ist es halt aber die meisten Pflanzen mag ich und sie mich bestimmt auch und was mich nicht mag fühlt sich bestimmt bei einem anderen wohl.  ::) :P
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Gruß Jörg

hymenocallis

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Re: Pflanzen, die ich nicht mag
« Antwort #229 am: 20. November 2015, 12:41:09 »

vogelnester hab ich in thujen noch nie gesehen, die äste sind recht biegsam, ideal scheint das nciht zu sein

Doch doch - sie sind vor allem katzensicher und das ist hier ein entscheidender Vorteil!

LG
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hymenocallis

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Re: Pflanzen, die ich nicht mag
« Antwort #230 am: 20. November 2015, 12:48:17 »

....Und die gewisse Mystik-Verbrämung bei den Eiben find ich auch reizvoll, sozusagen noch eine Bedeutung hinter der Funktion oder Nutzung, die man ihr selber zuweist.
Die Mystik-Verbrämung gibt es nur, wo Eiben heimisch sind - hier nicht - dieser 'virtuelle' Bonus fällt also weg und das 'Schönreden' will nicht so recht gelingen.

Ich denke, man kann zwischen einem "begründeten" Nicht-Mögen und einem Aus-dem-Bauch-heraus-Nicht-Mögen unterscheiden, man kann Pflanzen nicht mögen, weil sie wuchern, invasiv sind, nicht standhaft genug für den eigenen Zweck, zu bunt, zu wenig für die einheimische Fauna bieten, man sich satt dran gesehen hat weil zuviel und schlecht verwendet usw.
Aber es gibt bestimmt auch die eine oder andere Pflanze, die der/die eine oder andere einfach so aus dem Bauch heraus nicht mag, ohne so recht begründen zu können, weshalb.
Oder?

Es gibt Pflanzen, die man optisch häßlich findet - so wie einem manche Moderichtungen nicht zusagen oder manche Bilder. Meinst Du das mit 'aus dem Bauch heraus'?

LG
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Re: Pflanzen, die ich nicht mag
« Antwort #231 am: 20. November 2015, 13:07:15 »

Die natürliche Verbreitung der Eibe ist schwer zu rekonstruieren, da sie wohl durch starke Übernutzung durch den Menschen vielerorts im natürlichen Waldgefüge ausgelöscht wurde.
Daraus wird auch die Zersplitterung der Vorkommen heutzutage abgeleitet.
Dazu kommt, daß die Eibe nur sehr selten ein bestandsbildender Waldbaum war und ist.
Bei wikipedia wird angeführt, daß sie heute noch natürlich im gesamten Balkan vorkommt bis in den Norden der Türkei hinein, ich denke mal, bei euch wird sie auch heimisch gewesen sein.

Nee, ich meinte eher eine nicht so richtig begründbare Antipathie - vom Kopf her kann man sich sagen, daß es eigentlich eine wunderbare, dekorative Staude/Gehölz/Baum ist, die man hier oder dort sehr sinnvoll und ästhetisch einsetzen könnte - aber man tut es nicht, weil man "nicht warm wird" mit dieser Pflanze.
Kennt jemand das von sich?
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Re: Pflanzen, die ich nicht mag
« Antwort #232 am: 20. November 2015, 13:17:34 »

Klar kenn ich das.
Eine Antipathie kann schon vorhanden sein, oder sich durch irgendwelche Umstände entwickeln. Manche Pflanzen haben einfach nur einen schlechten Ruf und schon allein deshalb werden sie oft nicht gemocht.
Das ist wie bei Rosinen.
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Re: Pflanzen, die ich nicht mag
« Antwort #233 am: 20. November 2015, 13:22:01 »

Ja, oder man hat zu manchen Pflanzen einfach unangenehme Assoziationen. Soll ja vorkommen.
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elis

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Re: Pflanzen, die ich nicht mag
« Antwort #234 am: 20. November 2015, 15:13:23 »

Hallo !

Zum Thema Eiben glaube ich gelesen zu haben, sie haben ein sehr hartes Holz, das man für Waffen verwendet hat, deshalb wurde es in verschiedenen Gegenden in den Wälder ausgerottet. Außerdem sind sie sehr giftig für Pferde, das war auch ein Grund sie zu fällen.

Zum Thema: Thuja und sonstige Immergrüne. Jede Pflanze hat ihre Berechtigung und ihre Liebhaber. Ich verstehe schon, das man sich an vielbefahrenen Straßen immergrüne Pflanzen holt um geschützt zu sein nach außen. Außerdem sucht das Auge im Winter immer was grünes. Ich habe vielerlei Eiben im Garten, von gemeiner Eibe bis Säuleneibe, Tafeleibe usw. ich liebe sie sehr. Sie haben viele Vorteile.
Nachdem man sich über Geschmack gut streiten kann ;), mache ich das nicht.

lg elis
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Sarracenie

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Re: Pflanzen, die ich nicht mag
« Antwort #235 am: 20. November 2015, 17:24:26 »

Hi,

ich mag grundsätzlich keine Pflanzen mit gefüllten Blüten :o

MfG Frank
« Letzte Änderung: 20. November 2015, 17:26:26 von Sarracenie »
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Mathilda1

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Re: Pflanzen, die ich nicht mag
« Antwort #236 am: 20. November 2015, 20:16:20 »

noch zu den thujen, hier stehen die wirklich überall um die neubauten, zur umzäunung von sehr kleinen grundstücken, entsprechend schmal sind die hecken, der nutzen für getier also fragwürdig.
ich find diese pflanzen in dieser verwendung schrecklich, so oder anders, ich kann diese monokultur nicht mehr sehen. zudem, was noch viel schlimmer ist, ruinieren sie den boden in ihrer nähe. an der längsten seite meines eh schon kleinen gartens hat der nachbar 15m thujen gepflanzt. Danke nochmal dafür
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hymenocallis

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Re: Pflanzen, die ich nicht mag
« Antwort #237 am: 20. November 2015, 20:28:30 »

Die natürliche Verbreitung der Eibe ist schwer zu rekonstruieren, da sie wohl durch starke Übernutzung durch den Menschen vielerorts im natürlichen Waldgefüge ausgelöscht wurde.
Daraus wird auch die Zersplitterung der Vorkommen heutzutage abgeleitet.
Dazu kommt, daß die Eibe nur sehr selten ein bestandsbildender Waldbaum war und ist.
Bei wikipedia wird angeführt, daß sie heute noch natürlich im gesamten Balkan vorkommt bis in den Norden der Türkei hinein, ich denke mal, bei euch wird sie auch heimisch gewesen sein.

Lt. österr. Quellen kommt sie am Alpenostrand sehr selten vor, im davor liegenden Flachland gar nicht. Möglicherweise ist in den alpinen Regionen der Obersteiermark noch ab und zu ein Baum anzutreffen - früher war sie in Österreich bei den Waldbesitzern recht unbeliebt, weil immer wieder Pferde, die für Waldarbeiten eingesetzt wurden, gestorben sind, weil sie davon gefressen haben. Selbst in den Regionen, in denen es sie gibt, hat sie keinen 'guten Ruf' aus 'alten Zeiten'.

LG
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hymenocallis

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Re: Pflanzen, die ich nicht mag
« Antwort #238 am: 20. November 2015, 20:31:42 »

noch zu den thujen, hier stehen die wirklich überall um die neubauten, zur umzäunung von sehr kleinen grundstücken, entsprechend schmal sind die hecken, der nutzen für getier also fragwürdig.
ich find diese pflanzen in dieser verwendung schrecklich, so oder anders, ich kann diese monokultur nicht mehr sehen. zudem, was noch viel schlimmer ist, ruinieren sie den boden in ihrer nähe. an der längsten seite meines eh schon kleinen gartens hat der nachbar 15m thujen gepflanzt. Danke nochmal dafür

Da finde ich die angesagten Kugelbäume wesentlich grotesker - vor allem die Kugel-Catalpas, die hier gerade in jedem zweiten Neubau-Garten gepflanzt werden und nach wenigen Jahren bei sommerlichen Gewitterstürmen auseinanderbrechen. Wie majestätisch diese Gehölze aussehen können, wenn sich niemand an ihnen vergreift, und sie zu Krüppeln verunstaltet, wissen die Besitzer dieser Monströsitäten meist aber nicht.

LG
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Re: Pflanzen, die ich nicht mag
« Antwort #239 am: 20. November 2015, 20:50:11 »

Ja, Kugelbäume sind beliebt, weil sie ja nicht in den Himmel wachsen (können)
Allerdings sind die meisten Kugelbäume Veredelungen von strauchartigen, mehr oder weniger schwachwüchsigen Sorten der Ursprungsart auf einen Hochstamm - auch ohne Schnitt würden daraus keine majestätischen Baumkronen.
Im Gegenteil, bei Kugelrobinie ist ein Schnitt sogar zwangsläufig, da diese aufgepfropfte Sorte besenartig und trotzdem relativ langtriebig wächst, so daß nach einigen Jahren bei Sturm die Kronen auseinanderbrechen würden wie bei ungeschnittenen Kopfweiden.
Kugelahorn ist da eine windbruchsichere Alternative, sieht man aber leider auch immer mal wieder geschnitten, die Kugel-Catalpa muss wohl auch geschnitten werden, um das Auseinanderbrechen zu verhindern.
Wie es bei Kugel-Eschen aussieht, entzieht sich meiner Kenntnis.
In einem modern-formalen Garten oder auch als formales Element (ohne die Arbeit des Schnitts, der bei normalen Bäumen notwendig wäre, wie es im Barock gemacht wurde) in einem ansonsten eher wildwüchsigen Garten können Kugelbäume sehr interessant sein.
Auch wieder eine Frage der Verwendung (und natürlich des Geschmacks)  :)
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