Ah schön, ein paar Vorschläge...
@ fars: Ja, Geranium nodosum kenne ich. Ich habe im Vorgarten eine Kopfschmerz-Stelle (Schatten + Trockenheit + Wurzeldruck, alles was der Gärtner mag) und fahre dort gerade eine Testreihe mit Geranium nodosum Normal, Geranium nodosum Simon und auch Montia sibirica, die sich für derlei Standorte auch eignen soll.
In 2-3 Jahren kann ich berichten, was sich am besten macht.
Aber nach meinem Wissensstand versamen sich alle ausgiebig und ich kann sicher welche unter meinen Klumpen setzen, wäre sicher ein Versuch wert.
Aber was mich unsicher macht, das sieht man allerdings auf dem Foto nicht, ist daß ich die Zweige jetzt schon zweimal zurückgeschnitten habe. Nach ein paar Wochen sind sie zwar wieder am Boden aber sie wachsen danach weiter, auf den Weg, auf den Rasen, meterlang, das hört nicht auf...
Zu diesem Zeitpunkt waren die Zweige also bereits zweimal beim Friseur. Ergo: Im Normalfall, da ich ja auch nicht ständig am Schnipseln bin, ist unter dem Blätterdach absoluter Vollschatten.
Würden Pflanzen dann darunter eine Chance haben, selbst die härtesten ?
@ gartenplaner: Gleiche Frage... Staudige Clematis waren mir nämlich auch eingefallen, weil nicht so groß, aber würden sie darunter überhaupt wachsen können? Und werden sie hoch genug, um über den Weidenblättern blühen zu können? Und sind denn Clematisse so trockenheitsverträglich?
(Und übrigens: Ja, ich sehe es genau so, wesentlich langweiliger als eine Buchskugel ist mein Klumpen eigentlich auch nicht ! Nur halt etwas struppiger, aber sonst... Und der Winteraspekt ist wirklich nicht alltäglich.)
Eine andere Idee ist mir gestern Abend plötzlich gekommen. Gegenüber vom Klumpen wuchert eine Aster divaricatus vor sich hin, das ist auch so ein Trockenheitskünstler, und super standfest ist sie nicht. Mal angenommen, sie hätte im Frühjahr und Frühsommer Zeit, sich zu entwickeln und an Höhe zu gewinnen, könnte sie am Ende ihre Blüten durch die Zweige stecken? Oder braucht sie die Sonne wirklich bis ganz unten auf dem Boden?
Wenn es klappt, hätte ich nämlich auf dem Klumpen kleine weiße Sternchen im Spätsommer-Herbst, außerdem würde die Aster durch die Zweige etwas gestützt, da hätte man zwei Fliegen mit einer Klappe erschlagen.
Das oder irgendeine andere Sorte von Schleierastern.
Könnte so etwas funktionieren? (Versuch macht kluch, werdet ihr wahrscheinlich sagen...)