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Autor Thema: Baumsorgen  (Gelesen 2985 mal)

Gartenklausi

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Baumsorgen
« am: 05. September 2014, 10:56:09 »

Hallo zusammen,

zwei meiner Bäume machen mir Sorgen.

Bei meinen 3 Ginkgos (letztes Jahr im Frühjahr gepflanzt) platzt an einigen Stellen die Rinde. Am schlimmsten hat es den kleinen erwischt, bei dem sich die Rinde an einer Stelle zu ca. 1/3 des Stammumfangs verabschiedet hat.





Ansonsten sieht der Baum von der Belaubung eigentlich noch recht gesund aus.






Bei meinem Walnussbaum (ca. 15 Jahre) sind an der Unterseite von mehreren dicken Ästen solche tiefen und langen Risse zu sehen.





Was haltet Ihr davon? Besteht Handlungsbedarf und wenn ja, wie? Oder sind die Bäume schon dem Untergang geweiht? ???

LG
Klaus
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Gartenplaner

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Re:Baumsorgen
« Antwort #1 am: 05. September 2014, 11:34:16 »

Hallo Klaus,
am Ginkgo kann man sehen, daß die Verletzung älter ist, er fängt schon an, zu überwallen.
Ich habe eine ähnlich große "Wunde" letztes Jahr im Sommer auf einmal an einem Cercidiphyllum japonica 'Rotfuchs' entdeckt, da war erst ein kleiner Riss, man konnte dann aber einen breiteren Streifen Rinde einfach abbröseln und drunter sah es wie bei dir aus, auch schon mit beginnender Wund-Überwallung.
Ein Baumschuler meinte, daß Cercidiphyllum gern mal Frostplatzer an der Rinde bekommen.
Er meinte, da könne/solle man auch nicht viel tun, außer verhindern, daß sich Erde und Wasser drin sammeln kann.
Meiner sieht weiterhin vital aus und wächst, da würd ich mir auch beim Ginkgo erstmal keine Sorgen machen.

Allerdings kann ich mir nicht so recht vorstellen, daß es bei dem durch Frost zum Schaden kam - bist du vielleicht mal mit einem Arbeitsgerät gegen den Baum gefahren, ohne daß man direkt danach einen Schaden an der Rinde gesehen hat?
Sozusagen eine "Prellung", bei der sich erst nachträglich dann die beschädigte Rinde löste?

Zur Walnuss kann ich nix sagen.
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unguis-cati et candelabrum

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andreasNB

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Re:Baumsorgen
« Antwort #2 am: 05. September 2014, 12:34:00 »

Sieht mir beides nach Frostrissen aus.
Schließe mich an, das man da nur drauf achten kann das sich keine Erde und Wasser drin sammeln können. Die Stämme der Ginkgo in den kommenden Wintern (Dez-Feb) evt. luftig schattieren.

Die Frostrisse bei den Ginkgos können schon in der Baumschule entstanden sein. Sollte die Wunde nicht zügig überwallen und die Krone in 2-3 Jahren (teilweise) absterben, dann knapp über den Boden absägen.
Er müßte dann wieder austreiben (Stamm wie Erde) und ist in 2 Jahren schon wieder mannshoch.
Ist mir bei einer Jungpflanze passiert, als eine Maus das Stämmchen unterm Schnee fast ringsum geringelt hat.
Dann kann in solchen Fällen ein Schnitt sinnvoller als eine Neupflanzung (da schon eingewurzelt) sein oder noch weitere 2 Jahren vergeblich auf eine Verbesserung zu warten.

Steht die Walnuß auf einem sehr nährstoffreichen Boden und hat einen exponierten Standort ?
Ich habe ähnlichen Fall bei einem gut 10jährigen Sämling, schreibe den Baum aber nicht ab. Das wird schon 8)
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Gartenplaner

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Re:Baumsorgen
« Antwort #3 am: 05. September 2014, 15:48:22 »

Ginkgo ist auch für Frostrisse anfällig?
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DerTigga

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Re:Baumsorgen
« Antwort #4 am: 05. September 2014, 19:53:23 »

Beim Ginko würde ich auf einen Transportschaden tippen. Erscheint mir möglich, das er mit dieser Stelle bzw. Fläche irgendwo auf was ziemlich hartem drauf lag.
Stelle mir da grade nen kleinen Anhänger und seine Ladebordwände vor. Hin und hergerutscht während der Fahrt und unter der eigentlichen Rinde kam es zu ner Quetschung und das absterben hat halt so lange gedauert..

Beim 2ten Bild und aufgrund der Lage und Länge des Risses, musste ich unwillkürlich an einen Blitzeinschlag denken.
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Starking007

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Re:Baumsorgen
« Antwort #5 am: 05. September 2014, 21:27:48 »

Genau, Gingko Verladeschaden.
Wird wieder.

Walnuß: Zu fetter schwerer Boden?!
Ich seh das als Wachstumsriss, Holz wuchs schneller als Rinde, die vielleicht
auch noch wegen hoher Tempersaturen/Lufttrockenheit verhärtete.
Seh ich öfter. Frostriss ist was anderes.
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Gruß Arthur

Gartenklausi

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Re:Baumsorgen
« Antwort #6 am: 05. September 2014, 22:23:10 »

Danke für Eure Rückmeldungen. Hört sich ja nach leichter Entwarnung an.

Zum Ginkgo: mein SchwiVa hatte die Bäume selbst aus Stecklingen gezogen. Vielleicht haben wir beim Umpflanzen tatsächlich nicht aufgepasst und die Stämme beim Raufhieven auf die Schubkarre beschädigt; die Ballen waren jedenfalls sehr schwer. Eine andere Möglichkeit: die Ginkgos befinden sich im Fallout-Bereich des Fußballtores meines Sohnemanns. Kann es sein, dass die Bäume gelegentliche Treffer mit einem Lederball derart übel nehmen?

Zur Walnuss: der Boden dürfte in der Tat recht nährstoffreich zu sein. Jedenfalls fühlen sich im Traufbereich Giersch, Brennnessel und Gundermann sehr wohl. Erde und Wasser, wie von Gartenplaner angesprochen, sollte sich in den Rissen nicht sammeln können, da die Risse nur an der Unterseite der Äste aufgetreten sind. Kann ich also hoffen, dass der Baum damit zurecht kommt?

LG
Klaus
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andreasNB

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Re:Baumsorgen
« Antwort #7 am: 07. September 2014, 21:58:11 »

Danke für Eure Rückmeldungen. Hört sich ja nach leichter Entwarnung an.

Zum Ginkgo: ... und die Stämme beim Raufhieven auf die Schubkarre beschädigt; die Ballen waren jedenfalls sehr schwer. ... Kann es sein, dass die Bäume gelegentliche Treffer mit einem Lederball derart übel nehmen?

Zur Walnuss: ... Kann ich also hoffen, dass der Baum damit zurecht kommt?

An die Möglichkeit eines Transportschadens hatte ich gar nicht gedacht. Ich kann mir das aber bei eigener Anzucht und kurzem (?) Transport in einer Schubkarre nicht so recht vorstellen. Der Schaden ist ja ziemlich massiv. Genauso wie gelegentliche Treffer mit 'nem Fußball. Außer vielleicht der Ball trifft den Stamm mit voller Wucht. Aber wer weiß.

Was die Walnuß angeht, nun da würde ich auch auf das Prinzip Hoffnung bauen und einfach mal abwarten.
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