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Autor Thema: Vögel ganzjährig füttern - Grundsatzfragen  (Gelesen 17457 mal)

Janis

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Re:Vögel ganzjährig füttern - Grundsatzfragen
« Antwort #105 am: 16. November 2013, 21:34:39 »

Ok, dünne Plexiglas-Scheiben mögen gefahrlos sein, aber es gibt im Net auch Anfragen nach Selbstbau-Anleitungen für Kästen mit Glasscheiben.

Zur Beringing: ich habe bis jetzt nur Ospreys bei der Beringung gesehen, und war immer von der Gottergebenheit dieser Vögel bei dieser doch nicht so angenehmen und stressigen Prozedur fasziniert.
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LG Janis

zwerggarten

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Re:Vögel ganzjährig füttern - Grundsatzfragen
« Antwort #106 am: 01. August 2014, 07:48:19 »

für den fall, dass das hier noch nicht bekannt ist, ich habe gerade bei den gartenmenschen etwas über das sog. grünfinkensterben gelernt, gegen das man auf vogeltränken und fütterung im sommer verzichten soll:
Nagut, selber suchen macht schlau. ...
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pro luto esse

moin

"(…) die abstrakten worte, deren sich doch die zunge naturgemäß bedienen muß, um irgend welches urteil an den tag zu geben, zerfielen mir im munde wie modrige pilze."
hugo von hofmannsthal – der brief des lord chandos

mifasola

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Re:Vögel ganzjährig füttern - Grundsatzfragen
« Antwort #107 am: 01. August 2014, 08:45:40 »

Die Empfehlungen in Sachen Tränke sind sehr unterschiedlich - ich habe immer noch eine, mache sie aber wirklich jeden Tag sauber.
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Hardy_whv

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Re:Vögel ganzjährig füttern - Grundsatzfragen
« Antwort #108 am: 02. August 2014, 22:45:26 »

für den fall, dass das hier noch nicht bekannt ist, ich habe gerade bei den gartenmenschen etwas über das sog. grünfinkensterben gelernt, gegen das man auf vogeltränken und fütterung im sommer verzichten soll:
Nagut, selber suchen macht schlau. ...

Danke für die Info. Davon wusste ich noch nicht.

Die Empfehlung des NaBu besagt aber nicht, dass man grundsätzlich auf Fütterung und Wasserstellen verzichten soll:

Zitat
Um die weitere Verbreitung von „Trichomonas gallinae“ zu unterbinden rät der NABU dringend, das Füttern sofort bis zum nächsten Winter einzustellen, sobald mehr als ein kranker oder toter Vogel an einer Sommerfutterstelle beobachtet werden.

Gruß,

Hardy
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Janis

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Re:Vögel ganzjährig füttern - Grundsatzfragen
« Antwort #109 am: 02. August 2014, 23:05:51 »

Der NABU rät sogar dringend, jetzt, wegen der bestehenden Trockenheit, Vogeltränken aufzustellen, betont aber die Wichtigkeit, diese täglich zu säubern.
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LG Janis

Hardy_whv

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Re:Vögel ganzjährig füttern - Grundsatzfragen
« Antwort #110 am: 02. August 2014, 23:50:17 »

Der NABU rät sogar dringend, jetzt, wegen der bestehenden Trockenheit, Vogeltränken aufzustellen, betont aber die Wichtigkeit, diese täglich zu säubern.

Die Tränke wird auch reichlich von meinen Igeln frequentiert, die das Wasser bei der aktuellen Trockenheit sicher auch nötig haben.

Ich tendiere sowieso dazu, im nächsten Jahr einen kleinen Teich anzulegen - dann hat sich das Thema auch erledigt 8)


Gruß,

Hardy

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Apfeldieb

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Re:Vögel ganzjährig füttern - Grundsatzfragen
« Antwort #111 am: 05. August 2014, 16:45:26 »

Ist das auch Sommerfütterung?
Beeren, Früchte gibt's hier immer. Dann sehe ich öfters Spatzen bei der Weizenernte. An dem Platz des Futterhäuschens wächst Weizen und Hirse, von den Vögeln selbst gepflanzt.
Wenn dann die Spatzen auf die Ähren sitzen und die Halme mit ihrem Gewicht zu Boden drücken, oft kommt einer und dann helfen auch andere beim zu Boden drücken. Einige sind dabei sehr geschickt und andere so ungeschickt, dass sie nur etwas abbekommen, wenn die anderen den Halm am Boden haben. Wenn dann einer auffliegt, schnellt der Halm hoch und wirft die Spatzen ab. Ein schönes Spiel das die über Stunden treiben.
Im Futterhaus gibt's im Sommer nur den Abfall der Stubenvögel. Zur Zeit kommt oft die ganze Spatzenschule vorbei. ca. 30 kleine mit ein paar Erwachsenen Vögeln und üben schon am Weizen und der Hirse.
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Ismene

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Re:Vögel ganzjährig füttern - Grundsatzfragen
« Antwort #112 am: 06. August 2014, 12:57:27 »

Wenn dann die Spatzen auf die Ähren sitzen und die Halme mit ihrem Gewicht zu Boden drücken, oft kommt einer und dann helfen auch andere beim zu Boden drücken. Einige sind dabei sehr geschickt und andere so ungeschickt, dass sie nur etwas abbekommen, wenn die anderen den Halm am Boden haben.
Das sind ja tolle Beobachtungen. :D Spatzen sind wahrscheinlich völlig unterbewertet und auf jeden Fall viel zu wenig über sie bekannt. Bitte mehr davon!
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danielv8

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Re:Vögel ganzjährig füttern - Grundsatzfragen
« Antwort #113 am: 06. August 2014, 20:00:18 »

.......Spatzen sind wahrscheinlich völlig unterbewertet.......

Ja, leider. >:(
Da die Zahlen in Westeuropa von 1995-2002 deutlich rückläufig waren (bis zu -70% ,auch der Feldsperling ) wurde der Haussperling der Vogel des Jahres 2002.
Er steht seither auf der Vorwarnliste.
In den letzten Jahren haben sich die Bestände stabilisiert.
Entwarnung is nich , da die Zählungen / Beobachtungen die gemeldet werden , oft von Futterplätzen sind , die überdurchschnittlich stark von Sperlingen besucht werden.
Die Bindung an den Menschen ist schon uralt.
Vermutlich sind die Zahlen deshalb sogar noch zu hoch. :(

Ich mag diese frechen "Begleiter" , die in einem unachtsamen Moment , schon mal die verbotene Tostscheibe vom Gartentisch mausen.
Im Winter treiben die Raubvögel, bei ihrer Jagd , die Spatzen in die Buchenhecke. Wenn der Raubvogelhunger nur all zu groß ist , taucht der mit angelegten Flügeln mit vollem Karacho in die Hecke ein und müht sich am anderen Ende wieder hinaus.
Also auch als Nahrungsquelle ist der Spatz wichtig !

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GartenStein

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Re:Vögel ganzjährig füttern - Grundsatzfragen
« Antwort #114 am: 12. August 2014, 12:43:59 »

Zitat
Im Winter treiben die Raubvögel, bei ihrer Jagd , die Spatzen in die Buchenhecke. Wenn der Raubvogelhunger nur all zu groß ist , taucht der mit angelegten Flügeln mit vollem Karacho in die Hecke ein und müht sich am anderen Ende wieder hinaus.
Also auch als Nahrungsquelle ist der Spatz wichtig !
Zitat
Die Beobachtung mit den Spatzen in der Buchenhecke und den Raubvögeln (Sperber) kann ich voll bestätigen.
Jetzt nach der 4. Brut haben wir wieder über 70 Spatzen, läßt sich nie so genau zählen ;)
Bis zum Frühling wird sich derer Anzahl langsam verringern.
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