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Autor Thema: Endlich Luft im Vorgarten! - Umgestaltungs-Fragen  (Gelesen 27842 mal)

Henki

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Re: Endlich Luft im Vorgarten! - Umgestaltungs-Fragen
« Antwort #165 am: 03. Juni 2016, 22:26:29 »

Gib den Pflanzen mal Zeit. Ich hatte den gleichen Effekt im neuen Hofbeet. Ich hatte mit Kompost aufgebessert und letztlich wurde das meiste größer, als geplant. Aster 'Arcturus mit 2,30 m und Pennisetum mit mehr als 1,50 m sprengten alle Planungen. Dieses Jahr, im dritten Jahr nach Pflanzung, sieht das schon passgerechter aus. ;)
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Querkopf

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Re: Endlich Luft im Vorgarten! - Umgestaltungs-Fragen
« Antwort #166 am: 03. Juni 2016, 23:23:55 »

Wow, ich bin baff, wie das bei Dir wuchert :D ...
Ich auch ;D.
Es ist hier - wie bei dir - normal, dass Pflanzen auf dem schweren Lehm größer werden als nach "Buchform". Das kenne ich mittlerweile und hatte es beim Pflanzen auch einkalkuliert. Aber das Humus-Doping ;D hat Dinge ausgelöst, die ich nun wirklich nicht erwartet hatte... (Über weitere Positiv-Effekte - Rosen! - freue ich mich bei jedem Blick aus dem Fenster. Sobald der Regen Pause macht, gibt's dazu noch Fotos.)
 
...so ist das immer, dass nachgeplant werden muss...
Naja, ein paar Mal habe ich's mit dem Planen ganz gut so hingekriegt, wie ich's mir vorgestellt hatte. Da taten dann nur noch Klein-Korrekturen not. Hier ist's viel mehr. Aber du hast Recht: Es macht Spaß :).

... Die großen Seslerias sehen toll aus. Ich würde da möglichst alle erhalten (also nur versetzen), weil sie so schön Struktur und Ruhe geben. ...
Danke für die Bestärkung :): Die Seslerias sollen in der Tat eine Hauptrolle behalten, möglichst noch deutlicher als jetzt. Allerdings lockerer gepflanzt, damit die Horst-Form besser sichtbar wird. Zunächst mal fliegen die Polsterglockenblumen raus, ein paar Hellis im Mittelgrund ebenfalls, gelbe & Neon-Hellis im Vordergrund werden den Cyclamen-Zwergen zuliebe weiter nach hinten umziehen, Regenbogenfarn, Heuchera und Heucherella kriegen mehr Raum. Fürs weitere Umplanen warte ich wohl noch ab. Ein bisschen tüftelig ist die Umräumerei schon: Ich habe die Fläche großzügig gezwiebelt, da möchte ich möglichst wenig stören ;)...

@Hausgeist:
... Aster 'Arcturus mit 2,30 m und Pennisetum mit mehr als 1,50 m sprengten alle Planungen. ...
Uiii, da musst du enorm gedopt haben :o  ;D.
Und jetzt normalisiert sich's?
« Letzte Änderung: 03. Juni 2016, 23:32:24 von Querkopf »
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"Konsequenz heißt auch den Holzweg bis zum Ende zu gehen!"
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Henki

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Re: Endlich Luft im Vorgarten! - Umgestaltungs-Fragen
« Antwort #167 am: 04. Juni 2016, 09:04:51 »

Dieses Jahr scheinen sie schon kleiner zu bleiben. Irgendwann müssen sie das Futter ja schließlich mal aufgefressen haben. ;)
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Querkopf

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Re: Endlich Luft im Vorgarten! - Umgestaltungs-Fragen
« Antwort #168 am: 04. Juni 2016, 12:05:58 »

An der Logik ist was dran ;D.

Wobei die Pflanzen offenbar nicht alle gleichmäßig fressen. Und denen, die weniger gierig sind, will ich auch eine faire Chance geben, sprich: ihnen die Konkurrenz der Superfresser vom Halse halten. Etwas umgeräumt und ausgedünnt wird jetzt auf jeden Fall.
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Querkopf

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Re: Endlich Luft im Vorgarten! - Umgestaltungs-Fragen
« Antwort #169 am: 24. Juli 2020, 15:30:59 »

Vor vier Jahren wollte ich "umräumen" im Vorgarten. Daraus ist dann aus Gründen, die mit Garten nix zu tun haben, nichts geworden. Und generell hatte ich seit damals eh keine Zeit und keinen Kopp für Garten.
Aber jetzt wieder. Jetzt ist Umräumerei nun wirklich fällig.

Vor allem, weil das Humus-Doping ;) sämtliche Planungen übern Haufen geworfen hat. Auch auf längere Sicht. Nein, es sieht nicht so aus, als hätten die Pflanzen das Extrafutter allmählich mal aufgefressen (Hausgeists Vermutung). Insbesondere die Gräser wachsenwachsenwachsen, ohne Rücksicht auf Verluste ::). Ebenso Storchschnäbel. Und Polsterglockenblumen - was diese so zierlich wirkenden Gewächse draufhaben, ist echt verblüffend ;D.

Ist aktuell alles noch Baustelle, deshalb keine Fotos. Nur eine Warnung, die ich anfangs bekam (und erstmal ignoriert hatte), möchte ich hier weitergeben, sie hat sich bestätigt:
... Überleg' Dir das mit dem Chasmanthium lieber nochmal, gerade für so ein kleines Gartenstück. Sieht toll aus, versamt sich aber stark und sitzt dann überall. Eine Plage! ...
Chasmantium latifolium, das dekorative Plattährengras, hat sich in der Tat als viel zu fortpflanzungsfreudig erwiesen für die kleine Vorgartenfläche. Und wenn man die Sämlinge nicht im Babyalter erwischt, sitzen sie unangenehm fest, sehr schwer zu jäten, zumindest hier im Lehmboden. Die drei Exemplare sind nach und nach rausgeflogen (und in weitaus größere Gärten umgezogen), erst vor ein paar Tagen habe ich den letzten Horst ausgegraben und verschenkt. Erstaunlich finde ich immer noch, dass eben dieses Gras sich hinten im Garten nach wie vor brav verhält, ohne Hegemonie-Gelüste. Keine Ahnung, woran das liegt.
Aus dem Vorgarten verbannt ist außerdem Molinia caerulea 'Windspiel'. War gedacht als Höhen-Akzent, wird aber auf sehr nahrhaftem Boden eher breit - extrem breit! -, weil kipplig. Die fülligen Seslerias sind grasig genug ;D...
Beim Gräser-Roden kam mir zudem ein ordentlicher Schwung Camassia-Zwiebeln entgegen. Die haben sich offenbar in den ca. vier Jahren seit dem Setzen verdoppelt, ach was, verdreifacht - ok, woanders ist der Überschuss besser aufgehoben :).

Statt der rausgeschmissenen Gräser werden Stauden einziehen, ein hoher Phlox, eine relativ hohe Taglilie. Innerhalb der bestehenden Pflanzung fliegt noch allerlei Kleinzeug raus, und die Sesleria-Drift wird auf ziviles Maß verschmälert. Und da das Humus-Doping höchst ungleichmäßige Effekte zeitigt - etliche Pflanzen explodieren regelrecht, andere reagieren nur moderat -, tut eine neue  Höhenstaffelung not, die den realen (!) Boden- und Wachstumsverhältnissen angepasst ist.

Dauert noch. Fotos dann im nächsten Jahr :).
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