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Autor Thema: Dienstleistungswüste Deutschland?  (Gelesen 16304 mal)

Chica

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Re:Dienstleistungswüste Deutschland?
« Antwort #15 am: 07. September 2014, 14:54:35 »

Ich habe hier in einer großen Gärtnerei schon eine Birne 'Alexander Lukas' als Befruchtersorte zur 'Williams Christ' empfohlen bekommen, obwohl diese triploid ist :-X. Seitdem lasse ich mich nicht mehr beraten sondern kaufe nur gezielt, was ich genau kenne oder nehme ab und an eine Zufalls- Gärtnerpflanze mit, die mich interessiert und gerade vorrätig ist. Auf mehr Wissen als ich habe, und das ist wirklich nicht sooo viel, hoffe ich beim Gärtner oder Baumschuler um die Ecke nicht.
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Mediterraneus

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Re:Dienstleistungswüste Deutschland?
« Antwort #16 am: 07. September 2014, 15:24:56 »

...
Sie machen ihren Job nach der HDV und Schluss. Wie Beamte. Keinerlei Begeisterung dahinter. Wenn ich dann zur Begrüßung "Jetzt müssen's woatn" oder "Gleich" entgegenbekomme, schwillt mir schon der Kamm.

Schuld an der Misere ist vor allem auch die im Vergleich zu anderen Berufen chronische Unterbezahlung. Und der Gärtnerjob ist in der Gesellschaft eben immer noch sehr unten angesetzt. Auch wieder ein Fehler des Berufsstandes.

..

Im Gegensatz zu Beamten ist Gärtner aber bei vielen in die Wiege gelegt und kann ein wahrer Traumberuf sein. Solchen Gärtnern/Angestellten sieht man das geradezu an. Man kann das auch nicht richtig lernen, im Gegensatz zum Beamten.
Mir persönlich wäre ein Beruf, der mir Spass macht, auch lieber als einer mit mehr Geld.

Zum Thema "Dienstleistungswüste" schwärme ich eigentlich immer von den Österreichern. Dort HAT man wenigstens überall noch Personal, richtig zum Anfassen. Hier gibt's nur noch Selbstbedienung, Touch-Screen-Automat statt Fahrkartenschalter, oder irgendein Hansel ist für Alles zuständig und völlig überfordert. Das betrifft alle Bereiche!
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LG aus dem südlichen Main-Viereck
Mediterraneus

Andere haben schließlich auch irgendeine Ahnung

Janis

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Re:Dienstleistungswüste Deutschland?
« Antwort #17 am: 07. September 2014, 15:25:56 »

Ich habe hier in einer großen Gärtnerei schon eine Birne 'Alexander Lukas' als Befruchtersorte zur 'Williams Christ' empfohlen bekommen, obwohl diese triploid ist :-X. Seitdem lasse ich mich nicht mehr beraten sondern kaufe nur gezielt, was ich genau kenne oder nehme ab und an eine Zufalls- Gärtnerpflanze mit, die mich interessiert und gerade vorrätig ist. Auf mehr Wissen als ich habe, und das ist wirklich nicht sooo viel, hoffe ich beim Gärtner oder Baumschuler um die Ecke nicht.

Mit anderen Worten, entweder man hat selbst das notwendige Wissen oder man ist verloren.

Dann ist es auch nicht Gleichgültigkeit oder mangelnde Auskunftsfreude der Baumschule, wenn die Beratung ausbleibt, sondern einfach Unwissen.

Meine Wisteria vom Frühjahr übrigens, die ich unter dem Vorbehalt, dass sie dieses Jahr zum Blühen kommen würde, gekauft habe – naja, Knospen hatte sie. Allerdings Blattknospen.
« Letzte Änderung: 07. September 2014, 15:28:29 von Janis »
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Jule69

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Re:Dienstleistungswüste Deutschland?
« Antwort #18 am: 07. September 2014, 16:25:22 »

Ich freu mich, dass Troll es doch gemacht hat...Ich hab mich nicht getraut...Ich bin diejenige, die auf Empfehlung von Troll hin in besagter Baumschule hier in meiner Nähe nachgefragt und diese Antwort erhalten habe...Ich hatte bei meiner Anfrage auch den Ist-Zustand erklärt. Ich weiß nicht, was passiert wäre, wenn ich nach dieser Antwort noch nach Alternativen gefragt hätte...Ich hatte einfach keine Bock mehr...
Hab in der Zwischenzeit von einer Freundin Ähnliches von einem kleinen Baumschulenanbieter hier in der Nähe gehört, ob der irgendwo angeschlossen oder eingebunden ist, weiß ich nicht...

Ich versuche auch, persönliches Einbringen in Kleinbetrieben zu fördern, kaufe gerne dort, wo man mich kennt, aber wenn man mal was Besonderes sucht...frage ich am besten hier im Forum. Da wird einem geholfen.

Meine persönliche Meinung ist...Internet ist eine schöne Erfindung, aber man sollte sich nicht nur darauf verlassen, sondern den Kontakt
zu den naheliegenden Anbietern suchen, so manches hat sich schon aus einem Gespräch ergeben und so sollte es auch sein. Auch Mundpropaganda finde ich nach wie vor sehr wichtig, Erfahrungen austauschen und auch mal Tipps abgeben...
Die kompetenten Gärtnereien und Betriebe, die noch mit Herzblut dabei sind, unterstützen und die anderen links liegen lassen. Das fällt bei dem Angebot im Internet zwar manchmal schwer, doch die Qualität der kleineren Betriebe und...dass man dort persönlich aussuchen darf, gibt einem dann doch recht.

P. S. Das mag jetzt doof rüberkommen, aber an gesagter Pflanze bzw. dem Bäumchen hab ich kein Interesse mehr, weil ich innerhalb des Gartens eine andere und für mich letztendlich bessere Lösung gefunden habe...
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Liebe Grüße von der Jule
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Mrs.Alchemilla

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Re:Dienstleistungswüste Deutschland?
« Antwort #19 am: 07. September 2014, 19:26:02 »

Vielleicht mal eine positive Meldung zwischenrein:
ich habe im Großen und Ganzen mit allen drei wesentlichen Baumschulen hier im näheren Umkreis (max.15km) recht gute Erfahrungen gemacht - allerdings muss man teilweise auch wissen, wen man anspricht... Alle drei Baumschulen sind seit ca. 100 Jahren Familienbetrieben und man merkt das Engagement, das dahinter steckt.
Alle produzieren selbst und sind bemüht auch Ideen umzusetzen, die eben nicht von der Stange sind und freuen sich über Kunden, die mal nicht nur 08/15 wollen. In der einen Baumschule habe ich sogar schon öfter Gehölze entdeckt, die ich sonst nur übers Inet bekäme, die anderen sind bemüht, ggf. Pflanzen zu besorgen.
(OT: meinen Styrax bspw. habe ich jetzt tatsächlich vor Ort bekommen - zwar nicht als Stamm, aber dafür sicher an regionale Verhältnisse angepasst :D
« Letzte Änderung: 07. September 2014, 19:26:43 von Mrs.Alchemilla »
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Lieben Gruß

Leben allein genügt nicht, sagte der Schmetterling, Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man auch haben. (H.C. Andersen)

troll13

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Re:Dienstleistungswüste Deutschland?
« Antwort #20 am: 07. September 2014, 20:55:30 »

Ich hoffe ja eigentlich auch, dass die guten Erfahrungen hier überiwegen, bin jedoch immer noch der Meinung, dass man schlechte Erfahrungen nicht nur auf die mangelnde Qualifizierung bzw. das Engagement der Angestellten schieben kann.

Dies gilt in dem geschilderten Fall umso mehr, als ich Jule eigentlich mit gutem Gewissen eine der GartenBaumschulen empfohlen habe, die besonders mit Service und Beratung werben.

Auch ich selbst bekomme im Betrieb oft genug zu hören ... "Kannst du nicht etwas verkaufen, von dem wir selbst genug herumstehen haben". Aber zumindestens versuchen wir wenigstens, Sortenwünsche von Privatkunden zu erfüllen, auch wenn dies nicht immer und zu jeder Zeit machbar ist.

Ich sehe hier übrigens auch Paralellen zu dem Warenhaussterben in Deutschland. Früher ging man zu Karstadt, wo man von Hosenknopf bis zur Waschmaschine alles kaufen konnte und die Jeans unterschiedlicher Hersteller hingen in jeder Größe hintereinander auf einer Kleiderstange.

Heute macht in "Shop in Shop" und Ambiente ist angeblich das wichtigste. Wer seine Größe oder ein etwas ausgefalleneres Produkt dort nicht findet, ist eben angeschmiert.

Das kann man dann nicht nur den Angestellten anlasten.
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fars

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Re:Dienstleistungswüste Deutschland?
« Antwort #21 am: 07. September 2014, 21:27:31 »

Meine Erfahrungen mit Staudengärtnereien und Baumschulen sind eher negativ.
1.   Verzweifelte Suche nach Fachpersonal. Hat man jemanden gefunden stellt sich heraus, dass der oder die nur aushilfsweise eingestellt oder noch in der Lehre ist. Wer die Zeit hat, auf den Chef zu warten, der sich aber auch als nicht sonderlich interessiert herausstellen kann („Jessas, der will ja nur eine Pflanze!“), muss keine anderen Interessen haben.
2.   Nenne nie zur Präzisierung den botanische Namen der Pflanze. Erst recht nicht eine Sortenbezeichnung. „Hamwernich“ würde ja noch Kenntnisse über das eigene Angebot beweisen und wäre positiv zu werten.
3.   Frage auch nie „Wo haben Sie bitte…“. Garantiert ist die Antwort: „Irgendwo da hinten müssten welche stehen. Kann aber auch woanders sein. Schauen Sie mal selber.“
4.   Was nicht da ist, gibt es angeblich nicht. Das Angebot, eine Pflanze zu besorgen habe ich in einer Baumschule noch nicht gehört. Halt! Doch! Ein Hökerer in der Nähe von Hanau, zwar ohne Kenntnisse über Pflanzen, Winterhärte und Seltenheitswert nahm Bestellungen entgegen, die er bei seinem monatlichen Einkaufstouren in den Niederlanden zu erfüllen versuchte.
Deshalb: Ich bleibe bei Zufallsfunden, geleitet von meinen eigenen bescheidenen Kenntnissen oder wende mich an die Spezialisten im Internet. Bisher bin ich noch nicht hereingefallen.
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sarastro

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Re:Dienstleistungswüste Deutschland?
« Antwort #22 am: 07. September 2014, 21:34:42 »

Ich hoffe ja eigentlich auch, dass die guten Erfahrungen hier überiwegen, bin jedoch immer noch der Meinung, dass man schlechte Erfahrungen nicht nur auf die mangelnde Qualifizierung bzw. das Engagement der Angestellten schieben kann.

Dies gilt in dem geschilderten Fall umso mehr, als ich Jule eigentlich mit gutem Gewissen eine der GartenBaumschulen empfohlen habe, die besonders mit Service und Beratung werben.

Auch ich selbst bekomme im Betrieb oft genug zu hören ... "Kannst du nicht etwas verkaufen, von dem wir selbst genug herumstehen haben". Aber zumindestens versuchen wir wenigstens, Sortenwünsche von Privatkunden zu erfüllen, auch wenn dies nicht immer und zu jeder Zeit machbar ist.

Ich sehe hier übrigens auch Paralellen zu dem Warenhaussterben in Deutschland. Früher ging man zu Karstadt, wo man von Hosenknopf bis zur Waschmaschine alles kaufen konnte und die Jeans unterschiedlicher Hersteller hingen in jeder Größe hintereinander auf einer Kleiderstange.

Heute macht in "Shop in Shop" und Ambiente ist angeblich das wichtigste. Wer seine Größe oder ein etwas ausgefalleneres Produkt dort nicht findet, ist eben angeschmiert.

Das kann man dann nicht nur den Angestellten anlasten.

Es ging aber doch hauptsächlich um die Willigkeit der Angestellten? Oder habe ich was falsch gelesen? Im Übrigen sehe ich ein Kauf in einer Gärtnerei als etwas gänzlich anderes als ein Bestellen im Netz an. Da liegen wohl Welten dazwischen.
« Letzte Änderung: 07. September 2014, 21:36:55 von sarastro »
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troll13

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Re:Dienstleistungswüste Deutschland?
« Antwort #23 am: 07. September 2014, 21:49:51 »

@ Sarastro,

Eben nicht oder "genaues weiß man nicht".

Mit deinem Sortiment und deinem Namen in der Szene lebst du sicher nicht allein vom Kunden "um die Ecke".

Und du oder deine Angestellten können sicher für fast alle aus deinem Sortiment nicht erfüllbaren Sortenwünsche eine Alternative bieten.

Mir geht es eigentlich um die Gärtnerei/Baumschule vor Ort, bei der man nicht erwarten kann, dass sie jede Pflanze jederzeit verfügbar hat, bei der ich jedoch den Anspruch stelle, dass sie Machbares auch möglich macht. Letztlich halte ich den örtlichen Einzelhandel auch für selbst schuld, wenn er in Zeiten des Internethandels ins Hintertreffen gerät. Und das kann man eben nicht nur nur auf die Qualifizierung und Willigkeit der Angestellten schieben.
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Re:Dienstleistungswüste Deutschland?
« Antwort #24 am: 07. September 2014, 23:51:55 »

Ich bin diejenige, die auf Empfehlung von Troll hin in besagter Baumschule hier in meiner Nähe nachgefragt und diese Antwort erhalten habe...

 :D Umgebung von Düsseldorf? Da wundert mich gar nichts. ;) ;D

Schubert, Meerbusch? ;) Oder Schmitz? Ich vermute, dass du nicht in einer Baumschule gefragt hast, die auch Gartencenter hat und Floristik, oder? ;)

Spontan würde ich die Baumschule Rübenhof empfehlen.
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vom deutschen Feminismus hab ich - immer schon - so die Nase voll, und gender studies basieren auf merkwürdigen Paradigmen. Trotzdem. Wenn sich dieser Trump President of the United States nennt, nenne ich mich feminist. Dachte ich im November 2016 und hoffte, dass das nicht so lange dauert.

sarastro

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Re:Dienstleistungswüste Deutschland?
« Antwort #25 am: 08. September 2014, 06:25:44 »

@ Sarastro,

Eben nicht oder "genaues weiß man nicht".

Mit deinem Sortiment und deinem Namen in der Szene lebst du sicher nicht allein vom Kunden "um die Ecke".

Und du oder deine Angestellten können sicher für fast alle aus deinem Sortiment nicht erfüllbaren Sortenwünsche eine Alternative bieten.

Mir geht es eigentlich um die Gärtnerei/Baumschule vor Ort, bei der man nicht erwarten kann, dass sie jede Pflanze jederzeit verfügbar hat, bei der ich jedoch den Anspruch stelle, dass sie Machbares auch möglich macht. Letztlich halte ich den örtlichen Einzelhandel auch für selbst schuld, wenn er in Zeiten des Internethandels ins Hintertreffen gerät. Und das kann man eben nicht nur nur auf die Qualifizierung und Willigkeit der Angestellten schieben.
Ich käme niemals auf die Idee, Sträucher und größere Gehölze übers Internet zu bestellen, ohne diese vorher zu begutachten. Und Beratung bezüglich Standort und Verwendung hat man da ja auch nur eingeschränkt. Das Internet ist sicher ein gutes Standbein, aber sicher nicht das Alleinseligmachende!
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fars

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Re:Dienstleistungswüste Deutschland?
« Antwort #26 am: 08. September 2014, 06:45:22 »

Das Internet ist sicher ein gutes Standbein, aber sicher nicht das Alleinseligmachende!

So wie das auch weder Baumschule noch Staudengärtnerei sind.

Es gibt Raritäten, die sind nur über das Internet zu bekommen. Es sei denn, man nimmt lange Reisen in Kauf. Verteuert die Pflanze ja erheblich.
Über die nicht selten mangelhafte Beratungsqualität in diesen Fachbetrieben ist von der Forumsgemeinde schon wiederholt geklagt worden. Wer verkaufen will oder muss, der packt sein Gärtnergewissen halt allzu oft ins hinterste Kämmerlein.
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Chica

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Re:Dienstleistungswüste Deutschland?
« Antwort #27 am: 08. September 2014, 07:41:21 »


Ich käme niemals auf die Idee, Sträucher und größere Gehölze übers Internet zu bestellen, ohne diese vorher zu begutachten. Und Beratung bezüglich Standort und Verwendung hat man da ja auch nur eingeschränkt. Das Internet ist sicher ein gutes Standbein, aber sicher nicht das Alleinseligmachende!

Und ich käme, aufgrund meiner in #9 geschilderten Erfahrungen, nicht mehr auf die Idee Gehölze woanders als im Internet zu bestellen. Die Beratung ist bei meiner Lieblingsbaumschule Eggert dreimal so gut und fachlich fundiert wie in einer Baumschule vor Ort ;). Und auf die Qualität kann man da blind vertrauen. In einer Baumschule vor Ort herumschlendern kann man ja trotzdem, spezielle konkrete Wünsche kann ich mir damit aber nicht erfüllen.
« Letzte Änderung: 08. September 2014, 07:43:35 von Chica »
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troll13

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Re:Dienstleistungswüste Deutschland?
« Antwort #28 am: 08. September 2014, 21:25:55 »

@ fars

es geht hier nicht um irgendwelche abgefahrenen Raritäten, sondern um in auch Deutschland zu bekommende Gehölzsorten, die vielleicht etwas weniger bekannt sind als eine Forsythia 'Lynnwood' oder einen Philadelphus 'Virginal'.

Schaut man ins Internet, findet man etliche Baumschulen in unterschiedlichen Regionen, die auch diese etwas unbekannteren Sorten produzieren.

Baumschulen, die dem BdB angeschlossen sind, handeln in der Regel wie auch die organisierten Staudengärtner untereinander und kaufen zu, was sie selbst nicht produzieren.

Von einer "GartenBaumschule" (einer "Marke" des BDB), die sich für ihre Kundenorientierung rühmen, erwarte ich daher einfach mehr Engagement.

Meine Hortensiensammlung wäre ohne das Internet, (Auslandseinkäufe und Sortentausch mit Liebhabern) auch nie so groß geworden. Aber das ist eine ganz andere Geschichte.
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sarastro

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Re:Dienstleistungswüste Deutschland?
« Antwort #29 am: 08. September 2014, 21:39:24 »


Ich käme niemals auf die Idee, Sträucher und größere Gehölze übers Internet zu bestellen, ohne diese vorher zu begutachten. Und Beratung bezüglich Standort und Verwendung hat man da ja auch nur eingeschränkt. Das Internet ist sicher ein gutes Standbein, aber sicher nicht das Alleinseligmachende!

Und ich käme, aufgrund meiner in #9 geschilderten Erfahrungen, nicht mehr auf die Idee Gehölze woanders als im Internet zu bestellen. Die Beratung ist bei meiner Lieblingsbaumschule Eggert dreimal so gut und fachlich fundiert wie in einer Baumschule vor Ort ;). Und auf die Qualität kann man da blind vertrauen. In einer Baumschule vor Ort herumschlendern kann man ja trotzdem, spezielle konkrete Wünsche kann ich mir damit aber nicht erfüllen.
Ich meine keinen Kleingruscht und kein Liebhaber-Sammelsurium.
Also zumindest größere Gehölze würde ich niemals im Internet kaufen, die will ich mir ansehen. Das Gehölzekaufen ist wie eine Art spontan zugeworfene Liebesbekundung! Schon ein zu gerade gewachsener Ast kann mir unsympathisch sein... wie können solche Empfindungen jemals über das Netz erfolgen? :P ::) ;)
« Letzte Änderung: 08. September 2014, 21:40:45 von sarastro »
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