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Autor Thema: Pfirsichsorten  (Gelesen 19175 mal)

Apfelbaeuerin

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Re: Pfirsichsorten
« Antwort #90 am: 21. September 2021, 11:58:22 »

Ich glaub das ist Red Haven,
der braucht noch 1-2 Wochen.
Das Bild täuscht etwas, es sind nur wenige dran, Spätfrost.

@Starking, du hast doch das gleiche raue Klima wie ich? Reift der bei dir aus?
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Liebe Grüße von der Apfelbäuerin



Wer Träume verwirklichen will, muss wacher sein und tiefer träumen als andere (Karl Foerster)

Starking007

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Re: Pfirsichsorten
« Antwort #91 am: 22. September 2021, 20:17:31 »

Ja, der wird immer,
aber eigentlich zu spät.
Und der andere zu früh..................................
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Gruß Arthur

markoxyz

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Re: Pfirsichsorten
« Antwort #92 am: 22. Februar 2022, 21:56:08 »

Im Garten von meinem Onkel taste ich mich schon schon seit ein paar Jahren an Pfirsiche ran. Nach den ersten Niederlagen wegen Kräuselkrankheit hatte letztes Jahr die Frostwoche um -20°C dem Rest (erst Mal) den Gar aus gemacht.
Einer davon war ein Zwergpfirsich von Hagebau. Aus der Veredelungsstelle ist er über das letzte Jahr zunächst eintriebig neu ausgetrieben und zu einem normal wüchsig dreinschauenden kleinen Bäumchen herangewachsen, welches nach einem Jahr schon ein klein wenig größer ist als der abgestorbene original Zwergbaum und ansonsten wie ein normaler Pfirsich ausschaut. Gibt es für solche Zwergpfirsiche verschiedene Unterlagen, oder ist das immer die selbe? Mich würde nun interessieren, was daraus wird. Wenn ich wüsste, dass es etwas mit brauchbaren Früchten wird, würde ich ihn erst mal einfach so wachsen lassen. Wenn nicht könnte ich versuchen etwas neues darauf zu veredeln. Hat vielleicht jemand eine Ahnung?

Bei mir sind leider eigentlich alle brauchbaren Plätze schon belegt. Da mich aber mittlerweile etwas das Pfirsichfieber gepackt hat, "es muss doch möglich sein", habe ich mir nun mal den weiter vorne erwähnten "Earliglo Pfirsich Buschbaum" bestellt und quetsche ihn noch vor einen recht neuen weißen Johannisbeerstrauch (den ich dafür über Stecklinge noch mal an anderer Stelle weiter kultivieren werde).
Bei Toom standen zudem heute die noch geschnürten Paletten mit Obst und Beeren Pflanzen. Eine mit Pfirsich wie unter Anderem dem Kernechten aus dem Vorgebirge, Zwerg Pfirsich und Nektarine, Nektarine in groß und Tellerpfirsich. Die habe ich mir öffnen lassen und einen Red Haven ausgesucht. Bei den 17,99€ konnte ich nicht anders und will mein Glück mal im Kübel versuchen. Dumme Idee?





Den Stamm finde ich schon mal ganz ordentlich für den Preis. Nur reine Blütentriebe die schon viel zu früh blühen. Naja, mal schauen.



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cydorian

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Re: Pfirsichsorten
« Antwort #93 am: 22. Februar 2022, 22:07:49 »

Die Zwerge sind Sorten wie Bonanza oder Calypso, natürlich auf schwachwachsender Unterlage, St.-Julien Pflaume Klon A. Red Haven im Kübel, auch das eine Unterlagen- und Kübelgrössenfrage. Einfach ist es nicht, eher was erfahrene Dachterassengärtner. Red Haven ist zudem anfällig auf Kräuselkrankheit. Wenn schon Kübel, dann die Pflanze trocken aufstellen.
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markoxyz

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Re: Pfirsichsorten
« Antwort #94 am: 25. Februar 2022, 13:54:28 »

Ok, danke. Ich hätte gedacht, dass bei den Zwergbäumen noch kleinwüchsigere speziellere Unterlagen zum Einsatz kommen. St. Julian A wird ja auch bei größeren Bäumen genutzt. Dann muss ich auf die Unterlage versuchen etwas neues drauf zu veredeln, etwas brauchbares essbares kommt dann ja nicht bei raus. Könnte man von der ausgeschlagenen Unterlage vielleicht auch Stecklinge machen und diese dann später wiederum als Unterlagen nutzen?

Die Unterlage von Red Haven dürfte auch recht schwachwüchsig sein, wird bei solchen Baumschul/Baumarkt Waren ja leider meist nicht explizit mit angegeben. Aber laut Etikett wird der Baum 2 Meter breit und 3 Meter hoch.

Red Haven ist zudem anfällig auf Kräuselkrankheit.
Naja, und genau da sehe ich neben meinem konkreten Platzmangel auch den Vorteil vom Kübel. Denn den könnte ich bis zum Ende der kritischen Phase überdacht und somit trocken aufstellen. Zudem eventuell auch noch etwas kühler und Schattiger um die Blüte etwas hinaus zu zögern und generell auch Frostsicherer.
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cydorian

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Re: Pfirsichsorten
« Antwort #95 am: 25. Februar 2022, 14:06:58 »

Klon "A" hat nur mittelstarken bis schwachen Wuchs, es ist die gängigste schwache Unterlage für Pfirsich. Hat auch keine Wurzelausläufer. Stärker sind Klon INRA2 und INRA 655/2. Nicht zu verwechseln mit GF 677, eine Mandelhybride. Wenn du Stecklinge machen willst, probiers einfach, sollte klappen, vegetativ vermehrte Unterlagen wurzeln meist leicht. Wer weniger Zeit hat und Unterlagen sucht, kann diese Unterlagen bündelweise billig kaufen.

Der Kübelgarten hat seine eigenen Anforderungen. Strukturstabiles Substrat, Verhinderung von durchfrieren, Düngung und Bewässerung in kontinuierlicher, enger Bandbreite, das sind eigentlich keine pfirsichspezifischen Dinge, da wäre in einem Kübelobsthread sicher die beste Fachkunde zu finden.
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thuja thujon

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Re: Pfirsichsorten
« Antwort #96 am: 25. Februar 2022, 14:12:49 »

Ich habe einen Pfirsich auf Red Haven und der ist im dritten Jahr von gut 3m auf etwa 2,5m runtergeschnitten worden. Es darf sich jetzt langsam die Krone entwickeln, ich rechne mit rund 5m.

Unterlagenausläufer (Red Haven) habe ich mal als Steckholz gesteckt, von 3 Stück sind mindestens 2 bewurzelt und weitergewachsen bevor einer mit seinen Schwimmfüßen drübergelatscht ist.

Dein Baum im Kübel gehört dringend geschnitten. Pfirsichschnitt ist radikal, bei deinem Baum würden bei mir 90% später fehlen.
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markoxyz

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Re: Pfirsichsorten
« Antwort #97 am: 25. Februar 2022, 15:51:13 »

Wer weniger Zeit hat und Unterlagen sucht, kann diese Unterlagen bündelweise billig kaufen.
:) Die Frage nach der Stecklings Vermehrung kam mir vorhin in dem Moment als ich über einen Onlineshop mit Unterlagen stieß wo man schon ab 3 Stück für je 1,95 +4,95€ Versand bestellen kann. Ist ja schon sehr günstig, aber mich ärgern dann immer die Versandkosten, wenn man wirklich nur 3 Stück braucht um ein wenig rum zu probieren. Wenn es ein Angebot hier in der Nähe vor Ort gäbe wäre das was anderes. Aber da ich die Zeit habe werde ich es mal mit den Stecklingen versuchen. So eine "Stecklings Quelle" mit unendlich Nachschub wäre doch mal etwas feines. Dann ist man später auch flexibler mit der Jahreszeit.

bevor einer mit seinen Schwimmfüßen drübergelatscht ist.
;D, kenne ich das Problem. Da muss man teilweise schon bald einen Käfig rum bauen damit so etwas heil bleibt. Einfache Markierungsstöcker reichen meist nicht. Dabei habe ich selbst Schuhgröße 49 und mache am wenigsten Schaden.

Dein Baum im Kübel gehört dringend geschnitten. Pfirsichschnitt ist radikal, bei deinem Baum würden bei mir 90% später fehlen.
Naja, auf dem Foto kam er ja quasi direkt aus dem Laden. Geschnitten habe ich ihn am nächsten Tag. Jetzt sieht er schmaler aus und meine Mutter hat sich sehr über zwei blühende Sträuße Pfirsichtriebe für die Vasen gefreut. 90%, hm, ganz so viel hab ich dann doch nicht weggeschnitten. Ich würde sagen 70%. Es gibt da ja zwei Versionen für den Pflanzschnitt: komplett alles auf Stummel, oder 4-5 auf 2/3 eingekürzte Seitenäste + Spitze. Bzw. gibt es dann ja bei der Spitze auch wieder zwei Varianten, gerade Spitze oder Hohlkrone in dem man die Spitze auf einen schrägen Seitentrieb ableitet.  ??? Naja, da er schon so einen kräftigen starken Mitteltrieb hat habe ich mich für 4 Seitenäste + abgeleitete Spitze für Hohlkrone und einen kleinen Buketttrieb entschieden. Zwei einäugige Stummel sind auch geblieben. Wenn er schwächer/weniger verholzt gewesen wäre, hätte ich die radikalere Methode gewählt. Und da er nicht so hoch werden soll habe ich die Hohlkrone gewählt.
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thuja thujon

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Re: Pfirsichsorten
« Antwort #98 am: 25. Februar 2022, 16:00:47 »

Wird schon passen.

... und Trottelstäbe kann man tatsächlich auch vertrotteln. Forsythie wird zB nach leidvoller Erfahrung nur noch falschrum in die Erde gesteckt, damit da keine Büsche draus werden.  ;D
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markoxyz

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Re: Pfirsichsorten
« Antwort #99 am: 31. März 2022, 21:41:41 »

Mein Earliglo wurde nun auch geliefert. Schöner Baum, mieser Pflanzschnitt, staubtrockene nackte Wurzeln,... .
Hm, auch ein Buschbaum mit 2-3 Metern angegeben. Wird dann wohl auch St. Julian A sein,... muss ich wohl noch mal nachfragen.
Leider haben sich drei Tage nach dem Ausheben des riesigen Pflanzloches an den Seiten in ~50cm Tiefe 4 Wühlmauslöcher aufgetan in einer Ecke des Gartens in denen die Tiere eigentlich kaum und lange nicht aktiv waren. Da musste ich leider gleich noch einen Drahtkorb hinterher bestellen  >:(,... geht ja schon gut los.

Naja, der Red Haven macht sich gerade richtig gut und steht erst mal noch in seinem kleinen Topf. Er hat nun fertig geblüht und 30 Fruchtansätze gebildet.
Hab heute einen frischen ~25 Liter Topf für ihn gekauft, nächstes Jahr soll er dann 50L bekommen. Umgetopft wird er nächste Woche, denn bei Frost und Regen hole ich ihn gerade immer noch abends rein und am Wochenende soll es -4°C geben.





Um die Sorten langfristig zu erhalten, falls die Unterlagen zu schwach waren und das mit dem Topf nicht klappt, habe ich mir nun doch mal zwei Unterlagen bestellt mit denen ich mir versuche ein kompaktes Mutterbeet an zu legen. Wenn das klappt und die Bäume die ersten drei Jahre überstehen, sollte ich genug Reiser bekommen und die ersten Unterlagen sollten dann erntereif sein.
Für die Pfirsiche habe ich mir Brompton und Dospina 235 (S) ausgesucht. Damit sich der Versand, die Bestellung und der Aufwand lohnen habe ich dann auch gleich noch Unterlagen für weitere Obstarten mitbestellt.
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carot

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Re: Pfirsichsorten
« Antwort #100 am: 01. April 2022, 12:32:23 »

Für Pfirsiche kaufe ich keine Unterlagen mehr. Ich ziehe mir einfach jedes Jahr ein paar Sämlinge aus der eigenen Ernte und benutze diese. Auf meinem Sandboden kann ich ohnehin keine schwachwüchsigen Unterlagen beim Pfirsich gebrauchen.

Vor 3 oder 4 Jahren hatte ich mir ein paar Rubira als Veredelungsunterlagen gekauft. 2 dieser Unterlagen stehen immernoch in meiner "Baumschule", weil bei diesen die Veredelungen nicht angewachsen waren. Aus Interesse hatte ich ein paar beim Rückschnitt angefallene Triebe (schon angetrieben) einfach ungeschützt aber schattig in den Boden gesteckt. Einige wenige sind tatsächlich angewachsen. Die Quote war geringer als 5% aber ganz unmöglich ist die Steckholzvermehrung bei Pfirsichen nicht, noch dazu ohne jede besondere Pflege.
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markoxyz

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Re: Pfirsichsorten
« Antwort #101 am: 01. April 2022, 15:59:35 »

Klingt gut. Das werde ich beides auf jeden Fall parallel auch noch mal probieren sobald mir die Bäume dann mal vernünftige Zweige und Kerne liefern  :). Ein paar dünne Steckhölzchen hatte ich im Januar auch mal so grob in den Boden gesteckt.
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Wild Obst

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Re: Pfirsichsorten
« Antwort #102 am: 01. April 2022, 16:29:24 »

Ich habe bei Pfirsichen auch hauptsächlich Sämlinge, die fruchten ja sehr schnell, oft schon mit 3-4 Jahren oder so. Was nicht gefällt wird umveredelt. Wirklich starkwüchsig finde ich die Sämlinge allerdings auch nicht, ich habe keinen einzigen Pfirsichbaum mit >3m, die meisten so zwischen 2 und 2,5m, je nach Jahreszeit. Gut, ich schneide die auch immer kräftig, damit sie kräftig treiben und vielleicht etwas weniger, dafür aber größere Pfirsiche tragen. Aber auch ohne Schnitt würde ich schätzen, dass die meisten Bäume keine 4m schaffen würden.
Rubira habe ich auch einen mal unveredelt gepflanzt und fruchten lassen. Die Rubira-Pfirsiche sind wirklich nur als Vermehrungsmaterial zu gebrauchen, das Fruchtfleisch war steinhart, dünn, grasig im Geschmack und dazu auch noch mit deutlicher Bitternote. Fast wie "Mandelfrüchte", nur ohne die praktische Naht, an der sie aufplatzen. Ich habe den dann auch schnell umveredelt... Solche Pfirsiche brauche ich nicht und nur wegen dem roten Laub lohnt es sich für mich nicht.
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