Moira, bei deinen Umgestaltungs-Gedanken verliere ich immer wieder die Übersicht - "stream of consciousness"

halt, und Fotos sind bei einem so vielschichtigen Garten eh nur Notbehelf...
Deshalb ein Tipp: Es gibt eine Kooperation zwischen dem Ulmer-Verlag und diversen Landschaftsarchitekten in der ganzen Republik, bei dem man sich als Privatgartenbesitzer eine professionelle Beratung holen kann. Sind gute Leute dabei (jedenfalls bei uns in der Region). Die kommen gucken, für Anfahrtkosten und recht zivile Stunden-Gage (keine Garantie, dass die Gagen immer noch zivil sind - meine eigene Erkundigung liegt schon länger zurück). Sie fragen beim Ortstermin, wo die Gartenbesitzer denn hin wollen. Und machen einem dann Vorschläge, wie's gehen könnte.
Hier ist die Berater-Liste.
Sind vorwiegend Landschaftsarchitekten. Ich würde auf jeden Fall eine/n solche/n auswählen: Da erwarte ich mehr Sensibilität für gewachsene Strukturen als bei GaLa-Bauern, die nach meiner Beobachtung eher die "Macher"-Perspektive vertreten und dabei gern auch plattmachen
(sorry, Phyllo, aber das musste einfach sein
...).
Noch eine Detail-Anmerkung: Wenn du tatsächlich Holzhäckselwege mit Unkrautvlies drunter bauen willst, dann vergiss die papierene Zwischenschicht nicht! Ohne die nützt das Vlies wenig. Quecken z. B. lachen darüber und pieken es lässig von unten durch; erst die Papierschicht, die durch Zeit und Nässe fest verbäckt, hält sie zuverlässig fern.
Phyllo hat Recht, Holzhäcksel verrotten. Aber das dauert einige Jahre; dazu hatte ich ja schon was geschrieben.