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Autor Thema: Welchen Baum zwischen Uraltwacholder und Apfelbaum  (Gelesen 3294 mal)

Sappho

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Re:Welchen Baum zwischen Uraltwacholder und Apfelbaum
« Antwort #15 am: 27. April 2005, 10:55:01 »

so jetzt habe ich meinen affenschwanzbaum und den gingko abgelichtet, dahinter direkt der kirschbaum !
wühlt euch mal durch !

Link zu den Bildern



Link korrigiert/verkürzt. LG Nina
 
« Letzte Änderung: 27. April 2005, 17:45:12 von Admin »
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Hortulanus

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Re:Welchen Baum zwischen Uraltwacholder und Apfelbaum
« Antwort #16 am: 27. April 2005, 11:30:09 »

Sappho, es geht doch nicht darum, etwas schön zu finden, was in deinem Garten steht. Dort mag es sinnvoll und angemessen sein. Einen Ginkgo oder eine Araukarie als „missing link“ zwischen einem Apfelbaum und einem Wacholder zu sehen, ist zumindest etwas ungewöhnlich. Gleichwohl mag es in einigen Gärten „funktionieren“. Bei mir steht auch eine Rose nur wenige Meter weit von einem Rhododendronbeet.

Auch ich würde Tabula rasa machen, und sowohl Tannen, Wacholder und Feuerdorn roden. Der Blick auf den Weiher und dessen Hintergrundbepflanzung ist einfach zu schön, um durch die Genannten gestört zu werden. Statt dessen würde ich ein paar weitere Obstbäume setzen und mehrere inselförmige Staudenbeete mit wenigen Sträuchern anlegen. Um den Zugangsweg zu akzentuieren könnte man ein markantes (muss nicht großes heißen) Gehölz setzen. Einen Sorbus als Heister, eine Lärche, vielleicht auch eine Eiche. Irgendeinen schönen Baum, der die Funktion eines Hausbaums übernehmen kann (aber vielleicht gibt es den ja schon). Mit „bodenständig“ meine ich Pflanzen, die man in der Gegend antrifft. Jedenfalls möchte ich es nicht auf „einheimische“ begrenzt wissen.
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Sappho

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Re:Welchen Baum zwischen Uraltwacholder und Apfelbaum
« Antwort #17 am: 27. April 2005, 11:58:27 »

leider kann man es jetzt nicht so gut sehen aber ein wacholder steht genau rechts daneben :)
ich wollte auch garnicht klugsch....! ich wollte nur sagen das es toll aussehen kann in dieser konstellation, das es nicht jedem gefällt ist mir auch schon klar !
was ich nicht wusste ist das es ein festes desingn gibt an das man sich halten sollte wenn man ans pflanzen geht !
ich finde gerade das kontrastreiche und die vielfalt sehr bereichernd und einen augenschmaus !es wird nie langweilig wenn man das so sieht!
aber egal !
das mit dem roden ist auch eine gute idee dann ist wieder alles offen für neue wege !
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Hortulanus

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Re:Welchen Baum zwischen Uraltwacholder und Apfelbaum
« Antwort #18 am: 27. April 2005, 16:03:33 »

was ich nicht wusste ist das es ein festes desingn gibt an das man sich halten sollte wenn man ans pflanzen geht !

Das gibt es auch nicht, Sappho. Gärten sind, Gottlob, die letzten Refugien, in denen wir unsere Fantasie frei walten lassen können, nur gebremst durch die Bodenbeschaffenheit und klimatische Fesseln. Vom Geld einmal abgesehen ;)

Die großen Gärten der Welt entstanden auch auf der Grünen Wiese und man hat sich einen Teufel um die Umgebung geschert, sondern in ihnen wurden Ideen verwirklicht, die selbstverständlich modischen Strömungen unterlagen. Insofern mag dein Garten goldrichtig sein, zumal es deiner ist.

Hier aber lag die Aufgabenstellung ein wenig anders. Die Betonung lag auf Apfelbaum. Und die Aufnahmen der Umgebung sprechen nicht so sehr für Exoten. Aber wie bereits zu Anfang bemerkt: alles ein Geschmackssache. Und über Geschmäcker lässt sich gut streiten. ;)
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Zuccalmaglio

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Re:Welchen Baum zwischen Uraltwacholder und Apfelbaum
« Antwort #19 am: 27. April 2005, 17:20:04 »

Hallo,
ganz unabhängig von der Geschmacksfrage: Unter bzw. zwischen
den Apfel gehören bis mind. 5 m (eher mehr) Entfernung vom Stamm keine Sträucher oder andere Bäume; wenn dir der wirkliche tolle Apfel
etwas wert ist. Das Wurzelwerk des Apfels geht mind. 20 % über die
Kronentraufe hinaus. Sträucher und Bäume könnten ihm auf Dauer zuviel von seiner Vitalität nehmen, zumal größere Bäume auch irgendwann Kronenberührung mit ihm bekommen. Auch die Licht-Wegnahme könnte später eine Rolle spielen. Apfelbäume sind gegenüber (Wild)bäumen nicht sehr konkurenzfähig. Selbst auf starken
Unterlagen macht Ihnen in der Jugendphase schon Rasen oder Wiese stark zu schaffen.
Vielleicht reichen ein paar schöne Stauden. Gutes Gelingen.
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Tschöh mit ö

andrea

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Re:Welchen Baum zwischen Uraltwacholder und Apfelbaum
« Antwort #20 am: 27. April 2005, 17:34:41 »

Läst mir ja doch keine Ruhe jetzt stell dir mal bild Wachholder_Ausblick_Wachholder so im Frühling vor, die Buddastatue ist halt die Laterne, das Grün vom Ahorn läst sich ja auch übertragen, ich fände es traumhaft, über den einrahmenden Baum/Strauch kann man dann ja immer noch zu anderen Blütenfarben oder Arten wechseln

und dann eine Bank und man guckt zum See.
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maren w

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Re:Welchen Baum zwischen Uraltwacholder und Apfelbaum
« Antwort #21 am: 27. April 2005, 21:47:50 »

 
Ui, da hat sich ja einiges getan, herzlichen Dank, dass ihr euch so sehr mit meinem Problem beschäftigt. :)

Hm, ich fürchte mit einem Affenschwanzbaum werde ich nicht warm, obwohl ich ihn im städtischen Bereich durchaus beeindruckend finde. Mit Ginko geht es mir ähnlich, auch Magnolienbäume scheinen mir für diesen Garten zu pompös.

Mehr Obst statt Koniferen? Nun ja, wir haben hinten eine Streuobstwiese, und im Wohngarten stehen ebenfalls allerlei Kirschen, Birnen, Pflaumen, Äpfel ...
Hier vorne darf es gerne nur zieren, oder Vögel anlocken.
Sorbus soll übrigens noch gesetzt werden, als kleine Allee die Einfahrt entlang, drei auf jeder Seite.

Den Apfel zu unterpflanzen hat sich tatsächlich als problematisch erwiesen. Die Gabelung beginnt schon bei 80 cm, die Krone ist breit und wo sie darf, hängt sie noch etwas herab. Vor allem trug der Baum bisher immer überreich. Die Früchte aus erschlagenen Pflanzen zu lesen ist nicht so angenehm.

Hausbaum war eine imposante Esche die leider gefällt werden musste, weil sie bis in die dicken Äste hinein hohl war. Statt dessen wächst nun dort ein Walnussbaum heran. So lange er den vorgesehenen Platz nicht ausfüllt, müssen wir auf der Bank vor dem Haus in der Sonne schmoren, und eine Riesenbirne, die seitlich das Dach überragt, übernimmt inzwischen die Hausbaumwirkung.

Als Quintessenz sehe ich überall die Beile zwischen den Zeilen blitzen.
Schön sind die düsteren Wächter ja wirklich nicht, nicht einmal im Winter. Und bei schlechtem Wetter wirken sie fast bedrückend, als würden vermooste Grabsteine darunter liegen. :-\

Und nun noch Andreas Bild ... das lässt mich jetzt gar nicht mehr los.
Überzeugender geht es wohl kaum. :D
Nee, so etwas hätte ich beim ständigen Blick auf die Wachholder niemals selbst sehen können.
Was wächst denn dort genau? Gibt es noch mehr von diesen inspirierenden Fotos?

Her- und hingerissene Grüße
Maren
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Sappho

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Re:Welchen Baum zwischen Uraltwacholder und Apfelbaum
« Antwort #22 am: 28. April 2005, 10:06:37 »

Der Gingko ist ein exote !??? ist das wahr ?? ich hätte das nicht gedacht der steht hier schon soooo viele jahre rum das ich das wohl ganz vergessen habe , ich weis nur das es der älteste baum der welt ist !na wie dem auch sei , man lernz nie aus !
im übrigen habe ich über eure idee nachgedacht obst bäme zu pflanzen!
das kann ich mir auch sehr gut vorstellen ! ;)
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Sappho

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Re:Welchen Baum zwischen Uraltwacholder und Apfelbaum
« Antwort #23 am: 28. April 2005, 10:08:50 »

Zu dem wunderschönen bild oben und dieser üppigen blütenpracht fällt mir noch eine japanische zierkirsche ein, wenn der wacholder weg ist , wäre die auch nett!
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andrea

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Re:Welchen Baum zwischen Uraltwacholder und Apfelbaum
« Antwort #24 am: 28. April 2005, 11:31:31 »

Es sind (Zier)Kirschen, leider weis ich nicht welche, da das Bild zwar in einem Botanischen Garten aufgenommen wurde in Hamburg, aber leider keine genauen Beschriftungen angegeben waren.
Aber was die Baumauswahl betrifft da gibt es hier genug Fachleute die beraten können.
Es muss natürlich auch nicht weiß sein. kann auch rosa sein, mir persönlich wäre es dann schon wieder zu fremdartig zu romatischkitschig verklärt, aber das ist natürlich wie vieles im Garten reine Geschmackssache.

Ich habe letztens eine Felsenbirne als Hoschstamm gesehen, wäre auch nicht zu verachten, aber man kann das Ganze natürlich auch viel formaler einfassen mit 2 säulenartig oder Eiförmig wachsenden Bäumen, da kann man sicher viel spielen, da ich auch nicht weis wie das Haus aussieht und in welchen Stil es gehalten ist ist das Ganze natülich nur auf den Bildausschnitt bezogen und nicht ins Gesammtbild (man guckt ja auch mal von der anderen Seite aus ;D ) passend.
Hier mal ein paar düstere Gestalten einmal mit und einmal ohne Blütenschleier nur so als Vergleich.



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Sappho

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Re:Welchen Baum zwischen Uraltwacholder und Apfelbaum
« Antwort #25 am: 28. April 2005, 11:40:27 »

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maren w

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Re:Welchen Baum zwischen Uraltwacholder und Apfelbaum
« Antwort #26 am: 28. April 2005, 12:49:59 »

Danke für die Bilder, sie sind wirklich wunderschön.
Ja, auf jeden Fall sollten die Blüten weiß sein, und der Wuchs nicht allzu chinesisch.
Felsenbirnen mag ich sehr. Alemanchier arborea wächst baumartig glaube ich, da käme die schöne Herbstfärbung dazu, und sogar Früchte. Ich habe diese Sorte allerdings noch nie ausgewachsen gesehen.
Wie wachsen denn eigentlich Schattenmorellen? Ich werde gleich ein mal Bücher wälzen. :D

So in zarte Blütenschleier gehüllt, bekommen die dunklen Koniferen plötzlich ganz neue Qualitäten ... oh nein, jetzt schwanke ich wieder. :-X

Grüße
Maren
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