Die Unterscheidung der verschiedenen Erbsensorten finde ich auch noch ein wenig verwirrend, zumal im Englischen teilweise nach anderen Kriterien unterschieden wird als im Deutschen.
Zum Frischverzehr oder einfrieren ist es allerdings nicht ganz so tragisch, als wenn man Trockenerbsen haben möchte die beim Kochen wieder weich werden.
Eine recht gängige Markerbsensorte mit gutem Ertrag und klein bleibenden Pflanzen die nicht zusätzlich gestützt werden müssen ist "Wunder von Kelvedon".
Bei den Zuckererbsenschoten gibt es welche mit dünnen Wänden, bei denen man die jungen Körner durch sieht und welche mit fleischig knackigen Schoten bei denen sich die Körner nicht abzeichnen.
Man erntet sie normalerweise wenn die Körner noch klein und unausgereift sind, wenn man den richtigen Erntezeitpunkt übersieht ist es aber auch kein Problem. Bei vielen Sorten bleiben die Schoten auch bei ausgereiften Körnern noch schön zart, ansonsten kann man die Erbsen wie normale Erbsen aus den Schoten holen und so essen.
Ich hab jetzt noch nicht so viele Sorten durchprobiert, aber meiner Erfahrung nach bleiben Markerbsen-Pflanzen etwas kleiner als Zuckererbsenpflanzen. Zuckererbsen sind eine Spur leichter im Anbau.
Mit Palerbsen habe ich noch keine Erfahrungen.
Die Kapuzinererbse Blauwschokker hat meinem Partner und mir leider nicht geschmeckt. Sie sieht zwar hübsch aus, hat aber keinerlei Süße und schmeckt mehlig fade, außerdem braucht sie länger als die anderen Erbsen die wir hatten bis sie endlich mal Schoten bildet und der Ertrag war auch nicht so berauschend. Wir werden sie nicht wieder anbauen.