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|15|9|... wünsche auch einen schönen guten Morgen und gehe jetzt wieder in meinen Garten und laber mit dem Rhabarber. (Ein Kommentar von wandersfranz) 

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Autor Thema: Wühlmausschutz für Streuobstwiese  (Gelesen 9306 mal)

Streuobstwiese

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Wühlmausschutz für Streuobstwiese
« am: 09. Oktober 2014, 12:24:07 »

Hallo zusammen,

ich möchte auf einer Südhanglage eine Streuobstwiese mit 40 Bäumen anlegen (überwiegend Apfel). Ich muss mit einer starken Wühlmauspopulation rechnen, sodass die Wurzeln der Bäume geschützt werden sollen.

Ich möchte die Wühlmauskörbe gerne selbst herstellen. Da unverzinkter Draht offensichtlich sehr schnell verrottet, kommt er aus meiner Sicht nicht in Frage.

Daher möchte ich verzinkten Draht (6eck Masche) mit 16mm Maschenweite, 0,7mm Stärke und 1m Höhe verwenden. Es sollen jeweils 2,50m lange Stücke zugeschnitten und als Zylinder mit 80cm Durchmesser zusammengelegt werden. Der Zylinder bleibt unten offen und wird 60cm tief eingegraben. Die verbleibenden 40cm über der Erde werden zum Stamm gebogen und bilden einen Abschluss von oben.

- Kann der Korb von unten offen bleiben wenn er 60cm tief eingegraben ist?
- Habt ihr Erfahrung mit verzinktem Draht? Schneidet er tatsächlich die Wurzeln ein, weil er nicht schnell genug verrottet (die 0,7mm Stärke habe ich bewusst klein gewählt)?
- Sollte ich den Korb anders bauen?

Danke für eure Anregungen!
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lonicera 66

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Re:Wühlmausschutz für Streuobstwiese
« Antwort #1 am: 09. Oktober 2014, 12:41:37 »

Willkommen im Forum. :D

Zu Deinen Fragen, ich kann leider nicht alle beantworten.

Zitat
- Kann der Korb von unten offen bleiben wenn er 60cm tief eingegraben ist?

Meiner Meinung nach : Nein!

Stoßen die Wühlis im Boden auf ein Hindernis, versuchen sie daran vorbei zu kommen. Auch nach unten, besonders, wenn da Lecker Wurzeln locken.

Wenn die Bäumchen nach ein paar Jahren ausreichend Wurzelwerk ausgebildet haben, kann doch der Korb ruhig verrotten?

An die ganz großen Wurzeln gehen dann die Wühlis nicht mehr ran?
« Letzte Änderung: 09. Oktober 2014, 12:44:28 von lonicera66 »
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liebe Grüße
Loni


Ich bin der Schatten, der die Nacht durchflattert und nicht "Everybodys-Darling"

Auch wenn ich bald 60 werde... Du kannst trotzdem auf meine Schuhe aufpassen, während ich auf der Hüpfburg bin!

Staudo

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Re:Wühlmausschutz für Streuobstwiese
« Antwort #2 am: 09. Oktober 2014, 12:46:24 »

Ich pflanze nur noch in unverrzinkten Kaninchendraht. Auch wenn der recht bald verottet, so schützen doch die stachligen Reste noch eine ganze Weile. Mit der Kombination aus diesem Draht und drei Topfcat-Fallen habe ich auf meiner Streuobstwiese (18 Bäume) bis jetzt nicht einen einzigen Ausfall.
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Frühling

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Re:Wühlmausschutz für Streuobstwiese
« Antwort #3 am: 09. Oktober 2014, 12:59:01 »

Ich bekam den Rat eines alten erfahrenen Landwirts Glassscherben beim Pflanzen mit einzugraben. Habe damit guten Erfolg gehabt bei meinen 15 Apfelbaeumen. (Ringsherum alles Wiesen also viele Wuehlmaeuse) Vielleicht koenntes du "doppelt genaeht haelt besser" anwenden! Viel Glueck.
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Frühling

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Re:Wühlmausschutz für Streuobstwiese
« Antwort #4 am: 09. Oktober 2014, 13:03:21 »

Ja, noch etwas, angeblich gibt es Sorten oder sind es die Unterlagen, die weniger attraktiv sind. Habt ihr das schon mal gehoert? Wuerde mich interessieren.
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Janis

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Re:Wühlmausschutz für Streuobstwiese
« Antwort #5 am: 09. Oktober 2014, 13:06:29 »

Ich bekam den Rat eines alten erfahrenen Landwirts Glassscherben beim Pflanzen mit einzugraben.

Was sollen die Glasscherben bewirken? Die Wühlmäuse abschrecken oder verletzen?
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LG Janis

Staudo

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Re:Wühlmausschutz für Streuobstwiese
« Antwort #6 am: 09. Oktober 2014, 13:07:16 »

Was sollen die Glasscherben bewirken? Die Wühlmäuse abschrecken oder verletzen?


Sie ärgern den Gärtner noch nach 100 Jahren. Glaubt mir!
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Janis

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Re:Wühlmausschutz für Streuobstwiese
« Antwort #7 am: 09. Oktober 2014, 13:09:11 »

Was sollen die Glasscherben bewirken? Die Wühlmäuse abschrecken oder verletzen?


Sie ärgern den Gärtner noch nach 100 Jahren. Glaubt mir!

Genau! Ich hab die Dinger aus Urzeiten noch im Boden.
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LG Janis

Streuobstwiese

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Re:Wühlmausschutz für Streuobstwiese
« Antwort #8 am: 09. Oktober 2014, 13:15:06 »

Ja, noch etwas, angeblich gibt es Sorten oder sind es die Unterlagen, die weniger attraktiv sind. Habt ihr das schon mal gehoert? Wuerde mich interessieren.

Mir wurde gesagt, dass Strohunterlagen (idealerweise mit etwas Mist angereichert) Wühlmäuse eher abschrecken. Hackschnitzel hingegen - die ich eigentlich nehmen wollte - sollen Wühlmäuse anziehen.
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Streuobstwiese

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Re:Wühlmausschutz für Streuobstwiese
« Antwort #9 am: 09. Oktober 2014, 13:17:37 »


Zitat
Zitat
- Kann der Korb von unten offen bleiben wenn er 60cm tief eingegraben ist?

Meiner Meinung nach : Nein!

Stoßen die Wühlis im Boden auf ein Hindernis, versuchen sie daran vorbei zu kommen. Auch nach unten, besonders, wenn da Lecker Wurzeln locken.

Graben Wühlmäuse tatsächlich so tief?
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Staudo

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Re:Wühlmausschutz für Streuobstwiese
« Antwort #10 am: 09. Oktober 2014, 13:17:50 »

Ob darunter nicht viel Legende ist? Wühlmäuse mögen Schutz, den bekommen sie unter einer Mulchschicht. Und wenn dann die winterliche Speisekammer direkt vor der Nase ist, sagen sie nicht nein. Ich verzichte daher auf Mulchschichten und halte die Baumscheiben bewuchsfrei. Damit das rationell geht, streiche ich die Baumstämme mit Wandfarbe weiß an und spritze die Baumscheiben mit Glyphosat. :-X
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Re:Wühlmausschutz für Streuobstwiese
« Antwort #11 am: 09. Oktober 2014, 13:23:22 »

 ::) ;D

Du hast blaukorn vergessen! 8)
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hargrand

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Re:Wühlmausschutz für Streuobstwiese
« Antwort #12 am: 09. Oktober 2014, 13:24:49 »

Streuobstwiese,
Mit Unterlagen meint Frühling die Wurzeln des Baumes ;)
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Staudo

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Re:Wühlmausschutz für Streuobstwiese
« Antwort #13 am: 09. Oktober 2014, 13:25:39 »

Blaukorn bekommen die Bäume natürlich auch, damit sie gut loswachsen. Ein gesunder, wüchsiger Baum ist schneller aus der Größe, in der Wühlmäuse gefährlich werden können.
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Re:Wühlmausschutz für Streuobstwiese
« Antwort #14 am: 09. Oktober 2014, 13:43:13 »

Ja, noch etwas, angeblich gibt es Sorten oder sind es die Unterlagen, die weniger attraktiv sind. Habt ihr das schon mal gehoert? Wuerde mich interessieren.

Es gab in jedem Fall schon entsprechende Ansätze (Kreuzung mit M. baccata oder ähnlichem) um wühlmausfeste Unterlagen zu erhalten.
Wie weit das inzwischen fortgeschritten ist weiß ich leider nicht - hab aber selber auch die Erfahrung gemacht daß bei einem "geräuberten" Reisereinschlag alles weg war - außer die Reiser eines Zierapfels.
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Erst wenn der letzte Bauer pleite, der letzte Diesel geschrottet, die letzte Weide geflutet, der letzte Acker vom Unkraut überwachsen ist - und die Kuh statt Ohrmarken vorn und hinten Nummernschilder trägt werdet Ihr merken, daß man die bunten Werbe-Versprechen nicht essen kann.
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