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|25|12|Die große Kunst des Stollenbackens besteht darin, einer Mischung aus Butter, Zucker, Mandeln, Zitronat und Rosinen mit einem Hauch Mehl eine feste Konsistenz zu verleihen.  ;D (Staudo)

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Autor Thema: Wühlmausschutz für Streuobstwiese  (Gelesen 9314 mal)

Rüttelplatte

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Re:Wühlmausschutz für Streuobstwiese
« Antwort #15 am: 09. Oktober 2014, 13:53:18 »

Hallöchen Meister,
also in meinem Arbeitsleben als Landschafter habe ich mit meinen Kollegen geschätzt an die 500-1000 Obstbäume gepflanzt und immer nur wenn nötig unverzinkten Draht benutzt und das aus gutem Grund. Verzinkter rottet nur sehr sehr langsam und schnürt spätestens in 6-7Jahren die Wurzeln ein, unverzinkter dagegen rottet in der selben Zeit soweit durch das er durch das dickten Wachstum der Wurzeln gesprengt wird. Und wie schon meine Vorredner schrieben sind dickere Wurzeln für die Wühl oder Schermäuse eher unattraktiv.
Und das die kleinen Nager nur 60cm tief wühlen muss denen erst noch erzählt werden.
Was man mit der Baumscheibe anstellt ist Geschmacksache, klar ist Round up ein Mittel um mit dem Bewuchs fertig zu werden aber ob das ökologisch sinnvoll ist sei dahin gestellt. Eine Unterpflanzung mit Klee dagegen macht Sinn, sie verhindert den Wildkrautaufwuchs und bietet dem Baum zusätzlich noch ein wenig Dünger.

So genug geschwafelt. ;D

Grüße

Rüttelplatte

PS
Mir ist noch eingefallen das auf Wiesen auf denen ein starker Mausbefall war wir sogar den Draht oben bis an den Stamm gebogen haben um den Wühlis nicht die Gelegenheit zu geben von oben an die begehrten Wurzeln zu gelangen.
« Letzte Änderung: 09. Oktober 2014, 13:58:04 von Rüttelplatte »
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Frühling

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Re:Wühlmausschutz für Streuobstwiese
« Antwort #16 am: 09. Oktober 2014, 13:53:52 »

Was sollen die Glasscherben bewirken? Die Wühlmäuse abschrecken oder verletzen?


Sie ärgern den Gärtner noch nach 100 Jahren. Glaubt mir!

Ich glaube verletzen... sind Wuehlmaeuse Hemophile?
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Nina

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Re:Wühlmausschutz für Streuobstwiese
« Antwort #17 am: 09. Oktober 2014, 14:58:00 »


- Sollte ich den Korb anders bauen?


Ich würde den Zylinder unten flach drücken und dann mit Draht verschließen. Danach wieder zum Zylinder formen und die Ecken, die dann überstehen nach unten schlagen.
Ich hoffe ich habe mich verständlich ausgedrückt. ;)
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Staudo

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Re:Wühlmausschutz für Streuobstwiese
« Antwort #18 am: 09. Oktober 2014, 19:13:59 »

Eine Unterpflanzung mit Klee dagegen macht Sinn, sie verhindert den Wildkrautaufwuchs und bietet dem Baum zusätzlich noch ein wenig Dünger.

...

PS
Mir ist noch eingefallen das auf Wiesen auf denen ein starker Mausbefall war wir sogar den Draht oben bis an den Stamm gebogen haben um den Wühlis nicht die Gelegenheit zu geben von oben an die begehrten Wurzeln zu gelangen.


Jeglicher Bewuchs auf der Baumscheibe junger Bäume konkurriert mit den Bäumen um Wasser und Nährstoffe. Deswegen bleiben die Baumscheiben meiner Bäume kahl.
Auch ich ziehe den Kaninchendraht bis ca. 20 cm den Stamm hoch. Ich möchte mir den Ärger ersparen, den unterm Schnee von Feldmäusen geringelte Bäume machen.
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JörgHSK

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Re:Wühlmausschutz für Streuobstwiese
« Antwort #19 am: 09. Oktober 2014, 19:50:11 »

was auch Probleme macht meiner Meinung nach sind zu saure Böden. Durch den niedrigen PH Wert wir die Verzinkung sehr schnell angelöst.
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Henki

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Re:Wühlmausschutz für Streuobstwiese
« Antwort #20 am: 09. Oktober 2014, 19:57:04 »

Was bitte versteht ihr unter "schnell"?! Ich habe hier Bäume gerodet, die ich (leider) vor 13 Jahren in verzinkte Drahtkörbe gepflanzt habe. Die Körbe sahen noch aus wie neu, die Wurzeln der Bäume waren komplett eingeschnürt.
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Staudo

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Re:Wühlmausschutz für Streuobstwiese
« Antwort #21 am: 09. Oktober 2014, 19:58:58 »

Deswegen nehme ich nur unverzinkten Karnickeldraht.
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Henki

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Re:Wühlmausschutz für Streuobstwiese
« Antwort #22 am: 09. Oktober 2014, 20:14:09 »

Ich ebenfalls nur noch. Gerade heute kam eine 50-m-Rolle an. ;)

So sieht das dann zum Beispiel bei einer Catalpa aus. Die Rodung hat es vereinfacht - der Draht hat Sollbruchstellen verursacht.


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Streuobstwiese

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Re:Wühlmausschutz für Streuobstwiese
« Antwort #23 am: 09. Oktober 2014, 20:14:34 »

Streuobstwiese,
Mit Unterlagen meint Frühling die Wurzeln des Baumes ;)

Sorry, Anfänger :-)
Ich meinte dann wohl Baumscheibe.
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Streuobstwiese

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Re:Wühlmausschutz für Streuobstwiese
« Antwort #24 am: 09. Oktober 2014, 20:26:22 »

Wie groß sind eure Wühlmauskörbe? Von der Baumschule wurde mir 50x50 cm verzinkt angeboten. Aufgrund der bisherigen Antworten würde ich nun doch eher unverzinkten Draht nutzen.
Die Bäume bekomme ich wurzelnackt als Hochstämme (ca. 1,80m) geliefert.
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Staudo

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Re:Wühlmausschutz für Streuobstwiese
« Antwort #25 am: 09. Oktober 2014, 20:29:11 »

Schneide Dir Stücke von etwa 1x1 Meter ab. Schaufle das Pflanzloch. Lege den Draht hinein und trete ihn mit dem Fuß passend. Dann kommt der Baum und etwas Erde in das Loch. Anschließend wird der Draht ohne eine Lücke zu lassen um den Stamm zusammengefaltet und zum Schluss mit Erde aufgefüllt und eingeschlämmt. ;)
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Re:Wühlmausschutz für Streuobstwiese
« Antwort #26 am: 09. Oktober 2014, 21:00:56 »

sieht echt schlimm aus mit dem eingewachsenen draht!
ich selber habe noch nie solche Drahtgeflechte um die wurzeln gemacht.hatte auch nur selten Probleme mit mäusen.bei wählmäusen nehme ich die runde drahtfalle und bei Feldmäusen mähe ich erst sauber um den baum herum mit dem Rasenmäher weg.dann mache ich alle löcher bis auf 2(mit erde,steine oder ähnlichem)zu!dann nehme ich 2 grosse kannen wasser und einen knüppel.in ein loch gieße ich das wasser mit grösst möglicher wucht und am anderen warte ich bis die maus rauskommt.dann muss man nur schnell sein ;D
das ringeln der bäume macht übrigens die rötelmaus.auch Überträger des hanta Virus.
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Brocken

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Re:Wühlmausschutz für Streuobstwiese
« Antwort #27 am: 12. Oktober 2014, 08:03:22 »

Aufgrund der Nachteile des verzinkten Drahtes habe ich zunächst auch schwarzen Draht eingesetzt. Den ersten in einem Korb aus unverzinkten Draht gepflanzten Baum haben die Wühlmäuse schon nach gut einem Jahr angespitzt. Von dem Korb war kaum noch etwas vorhanden. Die Reste des Korbes haben die Wühlmäuse offensichtlich auch nicht wesentlich behindert. Und dieser blieb nicht der einzige Baum.

Ich kann mir kaum vorstellen, dass der unverzinkte Draht in anderen Bodenverhältnissen ausreichend länger hält.
Meiner Erfahrung nach ist ein unverzinkter Korb bestenfalls nutzlos. Die Mühe kann man sich sparen. Die Reste der Rolle mit unverzinktem Kaninchendraht werden bei uns ungenutzt verrroten.

Beim pflanzen einer Wildobsthecke habe ich auch schon mal den Einsatz von Glasscherben probiert. Mein Einddruck ist, dass das die Wühlmäuse überhaupt nicht behindert. Jedenfalls finden sich Gänge und Hügel unmittelbar im Glasscherbenbereich.

Zuletzt habe ich meine Bäume alle in einem nach unten und oben offenen Korb aus verzinktem Draht gepflanzt (bzw. ganz auf einen Schutz verzichtet). Bisher enden alle Wühlmausspuren an den Körben, innerhalb habe ich noch nichts festgestellt. Ich habe da aber noch keine Langzeiterfahrungen.

lg



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Apfebam

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Re:Wühlmausschutz für Streuobstwiese
« Antwort #28 am: 12. Oktober 2014, 11:58:44 »

Ich habe verzinkten Draht, weil unser Boden doch eher schwerer ist.
Unverzinkter Draht war bei mir innerhalb zwei Jahren verrostet, für Spindelbäume wäre das überhaupt nichts hier.
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Monti

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Re:Wühlmausschutz für Streuobstwiese
« Antwort #29 am: 13. Oktober 2014, 15:11:30 »

Ich verwende selbstgemachte Körbe aus unverziktem Draht. Die Bilder im nachstehenden PDF hatten mich überzeugt keinen verzinkten zu benutzen (S. 13)
http://www.apfeltage.info/presse/2013/vortraege/EUROPOM%202013-08_Fluegel%20GmbH.pdf

Als Schablone für die Körbe nehme ich ein Autorad (bspw. Ersatzrad). Einfach von einer 2m-Rolle den Draht um das Rad wickeln, unten umbiegen und mit Draht verschließen, den Zylindermantel ebenfalls. Rad herausnehmen, fertig.
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