Hallo, Christina,
Clethra ist auch für mich was ziemlich Neues - ich habe mal irgendwo wohlgefällig die duftenden Flaschenbürstenblüten zur Kenntnis genommen, dann aber den Strauch vergessen und ihn erst jetzt, auf der Suche nach Schatten-Gewächsen, wiederentdeckt. Deshalb kann ich bisher noch nicht auf eigene Erfahrungen zurückgreifen, sondern nur auf Lesefrüchte (Hans-Dieter Wardas "Großes Buch der Garten- und Landschaftsgehölze" und Andreas Bärtels "Enzyklopädie der Gartengehölze").
Warda stellt nur C. barbinerve und C. alnifolia vor. Beide wachsen demnach straff aufrecht, werden jedoch im Alter etwa so breit wie hoch. Bärtels präsentiert eine breitere Palette von Clethras, ohne ausdrückliche Breiten-Angaben. Aber beide Autoren sind sich einig in Sachen Höhe von C. alnifolia und C. barbinerve: Nr. 1 ca. 2-3 Meter, Nr. 2 in Mitteleuropa ca. 4-5 Meter (während sie in ihrem Ursprungsgebiet größer werden - nach den Angaben bis zur beinahe doppelten Höhe). Beide Bücher sind je für sich schon verlässliche Ratgeber, da scheint mir die Übereinstimmung erst recht vertrauenswürdig

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Aber es muss hier doch auch Leute geben, die Clethra-Arten und -Sorten aus längerer eigener Garten-Praxis kennen?!?

Philadelphus kriegt übrigens wirklich regelmäßig schwarze Läuse. Doch nach meinem Eindruck stört ihn das wenig. Und wenn man die Viecher mit Brennnesselbrühe-Spritzungen erschreckt und notfalls ein paar Triebspitzen abschneidet, steckt der Strauch den Befall noch lässiger weg.
3,5-4 Meter Abstand zu den Fichten ist nicht übel, da muss die Mühsal eines Wurzelschutzes vielleicht gar nicht sein. Würde ich an deiner Stelle beim Buddeln entscheiden; du siehst ja dann, ob's am Pflanzplatz Wurzelfilz gibt oder nicht.
Schöne Grüße
Querkopf