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noch eine bemerkung zum "Lemberger": diese bei uns "Blaufränkischer" genannte Rebsorte, eine der ältesten europas, ist nun mal ein massenträger.
aber solange viele weinbauern sich mit 10.000 kg trauben und mehr pro ha die lesegebinde füllen, erübrigen sich sämtliche diskussionen über die qualität einer bestimmten sorte!

qualität beginnt im weingarten!

Da gebe ich Dir recht! Wenn das ausgangsprodukt nicht passt, kann man es nicht mehr verbessern.
Das keltern ist eine kunst und guter wein muss einem deswegen noch lange nicht schmecken, jeder hat andere preferenzen. Ich erzeuge jährlich einige hundert liter aus direkträgersorten, habe bisher noch nie geschwefelt, werde es aber zukünftig nicht mehr ganz unterlassen - wahrscheinlich.
Reinzuchthefen - gentechfrei - lehne ich durchaus nicht ab, garantieren sie mir doch ein voraussehbares ergebnis bei richtiger temperaturführung in zeit. Wichtig bei sturmausschank für ein biofest am samstag, da weiß ich montags ernten und sofort rebeln und quetschen, mittwoch pressen.....samstags supersturm ohne nachwehen!!
die ohnehin sich auf den trauben befindlichen wildhefen killen manchmal die reinhefen, macht nix. wen das stört killt sie beim einmaischen mit schwefel und setzt dann die zuchthefen bei. dadurch erhält man die farbe und erzielt reintönige weine. ich habs noch nie gemacht und bin auch zufrieden, farb- und alkoholverluste hatte ich dadurch allerdings schon.
bei "gekauftem" kotze ich nach ein paar schluck!
es gibt gute bioweine ab ~ 7€, und worüber man nicht reden kann, sollte man lieber schweigen..
lg s