Ich mag keinen Traubensaft - ist mir zu süß. Dagegen haben wir einen wenig gezuckerten Quittensaft im Keller, der hat ein geniales Aroma.
Wein selber machen haben wir nur einmal probiert - Fazit: Trauben, die keiner essen will, ergeben Wein, den keiner trinken will. Eine Zeit lang haben wir noch versucht, ihn als Essig-Ersatz zu verwenden, dann hat ihn gnädigerweise mal jemand aus Versehen umgekippt....
Most oder Beerenwein ist leichter zu machen, finde ich.
Und ich dachte, das mit dem Kopfweh beim geschwefelten Wein läge nicht am Schwefel sondern daran, dass dann meistens noch weitere Zumischungen, z.B. Süßmost, der nicht mehr vergärt, dabei sind, die den dicken Kopf machen. Meine Erfahrungen mit limonadeartig süßen Weinen stammen aus der Zeit als ich noch jung und hart im Nehmen war, das hielte ich heutzutage sicher nicht mehr aus. Nur Cocktails aus allem was bunt ist und seit jahren im Schnapsregal ein Schattendasein fristet, spät am Abend gemischt von jemandem, dem eh schon alles wurscht ist, machen noch einen dickeren Schädel - vielleicht auch nur, weil man gnadenlos betrunken sein muss, um sowas auch nur anzurühren?
Achja - Schilcher ist auch räs, und rosé, aber wo er passt ein super Wein.