Also ich hab in meinem ganzen Leben noch nie Pfannnkuchen nach Rezept gemacht!
Man füllt die große Teigrührschüssel (also die "normale", im Gegensatz zum Sahnebecher) zur Hälfte mit Mehl. Es könnte ca. ein Pfund Mehl sein. Dazu kommt eine Prise Salz. Dann kommen so viele Eier rein wie man hat oder für richtig hält - also 1 bis 4 Eier, je mehr desto besser. Dann fängt man an, alles mit dem Schneebesen zu verrühren. Klumpenfrei wird der Teig, wenn man ihn a) zähflüssig verrührt, also mit gerade so viel Milch und Eiern, daß das Mehl gut gebunden wird. Dann lösen sich die Knollen auf, vermutlich durch die Reibung. Dann verdünnt man den Teig, bis er etwa die Konsistenz von Rahm oder sehr heißem Pudding hat und läßt den Teig b) eine Weile stehen, damit sich das Mehl entwickeln kann. Danach muß man nochmal verdünnen, nach dem ersten Pfannkuchen merkt man, wie der Teig läuft, eventuell muß man nochmal Milch zugeben. Der Teig sollte so dünn sein, daß er problemlos in der gut gefetteten Pfanne bis zum Rand verläuft, wenn man die Pfanne schwenkt. Man wendet die Pfannkuchen, wenn die Oberseite trocken wird. Ist der Pfannkuchen auf der Unterseite vorher schwarz, war der Teig zu zähflüssig, zu wenig Fett in der Pfanne oder die Pfanne ist ungeeignet (Alupfannen sind nicht ideal, Edelstahl o. ä. nehmen!).
Übrige Pfannkuchen werden hier mit Brät bestrichen, aufgerollt und mit ca. einer Tasse Milch übergossen im Backofen ca. 45 Minuten ausgebacken. Ein paar Millimeter breit aufgeschnitten gibt das Brätstrudel für die Suppe, man kanns auch gleich so essen mit Salat. Die süße Variante enthält eine Quarkfüllung (also Quark, Zucker, Eier, eventuell Rosinen und eine Packung Vanillepuddingpulver verrühren).