Davon abgesehen, und viel besser, bekommt man Saibling, Bach-, Regenbogen- und Lachsforelle aus Zuchtteichen in der Region (am besten sind die, die in fließendem Wasser gehalten werden, Bäche hats hier ja genug) und manchmal von Bekannten, die Fischreviere an Flüssen haben. Noch seltener von Bekannten, die an den Salzkammergutseen Fischlizenzen besitzen oder sogar noch Berufsfischer sind. Die haben aber gute Verträge mit den Restaurants rundherum und man muss Glück haben.
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Mein Lieblingsrezept, realisierbar mit allen Salmoniden, ist Saiblingsfilet auf Specklinsen:
Katrin, ich habe einmal auf ARTE einen Bericht über die Gegend in Frankreich gesehen, wo die grüne Linse von Le Puy angebaut und naturgemäß viel gekocht wird - üppig, mit viel Sahne, und dazu brät man Forellen! Seither mach ich das auch, wie du am liebsten aber mit Bachsaiblingsfilet, allerdings ohne Speck, mit etwas Wurzelgemüse, Balsamico und einem Schuß Olivenöl am Schluß. Dazu nur Weißbrot und Salat
Reinanken frisch aus einem Salzkammergutsee sind auch eine unvergeßliche Erinnerung - was man hier manchmal bekommt, reicht nicht im Entferntesten heran.
...Wir bekommen hier guten Europäischen Wels aus österreichischer Aquakultur, der eignet sich für viele Rezepte, auch in Richtung Wok und indische Eintöpfe.
Nachdem auch Aella das meint, habe ich heute ersmals eine Chinapfanne mit Wels gemacht und war vom Ergebnis mehr als überzeugt: dieser Fisch läßt sich auch in Stücken sehr gut braten, zerfällt nicht, wird knusprig und verträgt (braucht) Würze, weshalb er ja auch gern mit Paprikasauce gemacht wird.
...und werde noch das Rezept der holländischen Fischsuppe nachreichen
Danke, Quendula, das klingt sehr gut - ob holländisch oder nicht