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Autor Thema: Konkrete Klimavergleiche als Hilfe für Hobbygärtner  (Gelesen 8986 mal)

Gartenplaner

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Re:Konkrete Klimavergleiche als Hilfe für Hobbygärtner
« Antwort #120 am: 31. Dezember 2014, 10:59:10 »

Tja, bei klimadiagramme kann ich überhaupt nicht ersehen, aus welchem Zeitraum das stammt....und nur erahnen, daß die Wetterstation Luxemburg Stadt die Quelle ist.
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enigma

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Re:Konkrete Klimavergleiche als Hilfe für Hobbygärtner
« Antwort #121 am: 31. Dezember 2014, 11:02:01 »

Frag' doch mal beim Autoren der Seite an!
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Gartenplaner

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Re:Konkrete Klimavergleiche als Hilfe für Hobbygärtner
« Antwort #122 am: 31. Dezember 2014, 11:11:37 »

Ehrlich gesagt - so wichtig ist mir das auch wieder nicht :)
Ich wunderte mich nur etwas über die Diskussion über die Qualität und wollte (und musste, da DWD keine Daten für Luxemburg zur Verfügung stellt) andere Seiten mal antesten.
Ich finds aber etwas seltsam, wenn der Erhebungszeitraum und der Erhebungsort (Wetterstation oder so) nicht direkt ersichtlich mitgeliefert wird, nur das würde doch eine Vergleichbarkeit der Daten ermöglichen.
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Mediterraneus

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Re:Konkrete Klimavergleiche als Hilfe für Hobbygärtner
« Antwort #123 am: 31. Dezember 2014, 11:26:59 »

Sach ich doch, das sind alles gerechnete Werte.

Wie stark Temperatur und Niederschlag schon im 40 x 40 km großen Mainviereck abweichen, krieg ich jeden Tag mit.
Zwischen Aschaffenburg und dem Südostspessart liegen oft Temperaturunterschiede von 10 Grad, allein im 3 km entfernten und 100 m höheren Nachbarort sind die absoluten Minima um 3 Grad verschieden.
Allein am 07.01.2009 warens bei mir (wo es eigenlich viel kälter ist) lediglich -15 bei dünner Schneedecke, im Hochspessart auf knapp 600 m (wo es noch kälter sein sollte) waren es -11 und am Untermain (wo es viel wärmer sein sollte) waren es an diesem Morgen am Stadtrand von Aschaffenburg -19 und in der Innenstadt -12.

Kleinräumig sehr große Unterschiede!

Deshalb nützt einem die nächste Wetterstation nur grob als Richtwert, für absolute Minima muss man selbst messen.
Sonst nimmt man den Wert der Wetterstation und wundert sich, warum die Mittelmeerwolfsmilch bei Temperaturen erfror, die sie eigentlich aushalten müsste.

Man kennt seine Verhältnisse im Garten nur, wenn man dort selber misst.
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Re:Konkrete Klimavergleiche als Hilfe für Hobbygärtner
« Antwort #124 am: 31. Dezember 2014, 11:32:31 »

Was ihr auch noch nicht berücksichtigt habt (oder ich habs überlesen) ist die geographische Breite.

Hemerocallis ist um einiges weiter südlich als ich und erst recht als Norddeutschland.
Die Sonneneinstrahlung ist größer, die Tageslänge ist unterschiedlich. Länger Tag, kürzer Nacht, weniger Zeit um nachts auszukühlen.
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fromme-helene

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Re:Konkrete Klimavergleiche als Hilfe für Hobbygärtner
« Antwort #125 am: 31. Dezember 2014, 12:34:00 »

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Querkopf

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Re:Konkrete Klimavergleiche als Hilfe für Hobbygärtner
« Antwort #126 am: 31. Dezember 2014, 12:37:25 »

Für welchen Zeitraum wurden denn die jeweiligen Klimadiagramme ermittelt?

Ich vermute, dass bei klimadiagramme.de eine ältere 30-Jahres-Periode zugrundegelegt wurde, am ehesten 1961-1990, vielleicht auch 1971-2000.

Dann wäre es an der Messstation im Durchschnitt wärmer und trockener geworden.
Falls es da binnen so kurzer Zeit tatsächlich Veränderungen gegeben haben sollte, habe ich auch den Niederschlagsdaten-Vergleich nochmal wiederholt: langjährige DWD-Mittelwerte 1981-2010 (gemessen) versus Rechenwerte aus dem Link im Eingangspost (1982-2012). Passender Vergleichszeitraum also.

Stichproben-Ergebnis:
Die Rechenwerte aus dem Link differieren bei den Niederschlags-Jahressummen deutlich bis krass von den gemessenen DWD-Mittelwerten. Bei sieben gecheckten Orten, quer durch die Republik und in verschiedensten Höhenlagen, fand ich Abweichungen von +3%, -6,6%, -9,5%, -15%, -18%, -24,7% und -29,9% (!).
Die Verteilung übers Jahr hat bei den Rechendaten herzlich wenig mit der gemessenen Realität zu tun. Bei der Nennung des trockensten Monats liegen die Link-Rechner in drei (von sieben) Fällen falsch, beim nassesten Monat in fünf von sieben Fällen. Die Niederschlagsmengen in dem Monat, der als jeweils trockenster bzw. nassester genannt wird, sind durchweg weit entfernt von der Wirklichkeit (bis auf einen (Zufalls?-)Treffer ;): In Kleve, NRW, war tatsächlich der Juli mit einem Mittelwert von 77ml/qm am nassesten ;D).

Abhaken.
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Re:Konkrete Klimavergleiche als Hilfe für Hobbygärtner
« Antwort #127 am: 31. Dezember 2014, 12:50:54 »

Und welche dieser Klimadaten-Links sind nicht zum abhaken?

klimadiagramme.de scheint ja auch eher Rechnerei zu sein...
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Re:Konkrete Klimavergleiche als Hilfe für Hobbygärtner
« Antwort #128 am: 31. Dezember 2014, 12:58:13 »



Abhaken.

Du sagst es.

Interessant fand ich die Durchschnittswerte schon mal. Aber dass es in Berlin weitaus wärmer und trockener ist als in meinem Gartendorf und dort etwas kälter und nasser als im Nachbardorf 2km weiter, das etwas tiefer liegt, konnte ich in vielen Jahren selbst verfolgen.
Nur für das Gärtnern vor Ort hat das wenig Aussagekraft, weil allein schon das Mikroklima innerhalb der Gärten je nach Sonnen- oder Schattenlage und Gehölzschutz sehr unterschiedlich ist.
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Re:Konkrete Klimavergleiche als Hilfe für Hobbygärtner
« Antwort #129 am: 31. Dezember 2014, 13:01:09 »

... klimadiagramme.de scheint ja auch eher Rechnerei zu sein...
Für D nicht: Dort wird oben auf der Titelseite verwiesen auf das DWD-Messnetz. Und zwar auf Messungen im Zeitraum 1961-1990, wie bristlecone schon vermutet hatte.

Und wenn man z. B. Luxemburg aufruft, kommen geografische Koordinaten. Das spricht für eine Messstation (die man mit den Angaben ja exakt orten kann, wenn man will).
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Re:Konkrete Klimavergleiche als Hilfe für Hobbygärtner
« Antwort #130 am: 31. Dezember 2014, 13:02:57 »

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Re:Konkrete Klimavergleiche als Hilfe für Hobbygärtner
« Antwort #131 am: 31. Dezember 2014, 13:06:54 »

Wofür brauch ich Klimavergleich als Hobbygärtner, ich muß doch eigentlich nur wissen, wieviel Kälte öder Sonne die Pflanzen vertragen, das heimische Klima werde ich wohl wissen, dann sind noch die absoluten Kältewerte wichtig, denn es reichen nur ein paar Tage tiefe Temperaturen, dann sind die Pflanzen hin, obwohl in der Region die Durchschnittstemperatur viel höher liegt.
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Re:Konkrete Klimavergleiche als Hilfe für Hobbygärtner
« Antwort #132 am: 31. Dezember 2014, 13:10:22 »

Länger Tag, kürzer Nacht, weniger Zeit um nachts auszukühlen.

Nur im Winter.

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Aber ja doch! ::)
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Re:Konkrete Klimavergleiche als Hilfe für Hobbygärtner
« Antwort #133 am: 31. Dezember 2014, 13:13:59 »

Wofür brauch ich Klimavergleich als Hobbygärtner, ich muß doch eigentlich nur wissen, wieviel Kälte öder Sonne die Pflanzen vertragen, das heimische Klima werde ich wohl wissen, dann sind noch die absoluten Kältewerte wichtig, denn es reichen nur ein paar Tage tiefe Temperaturen, dann sind die Pflanzen hin, obwohl in der Region die Durchschnittstemperatur viel höher liegt.

Genau.
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Re:Konkrete Klimavergleiche als Hilfe für Hobbygärtner
« Antwort #134 am: 31. Dezember 2014, 13:49:26 »

...
Und wenn man z. B. Luxemburg aufruft, kommen geografische Koordinaten. Das spricht für eine Messstation (die man mit den Angaben ja exakt orten kann, wenn man will).

Ja, schön und gut, aber es ist kein Erhebungszeitraum angegeben und wie ich schon vorher schrieb, ist Luxemburg-Stadt klimatisch anders als der Norden, die Moselgegend und die Grenzregion zu Frankreich.
Und es gibt doch ein paar weitere Wetter-Messstationen, die dann wieder nicht da repräsentiert sind.

Gibts keine europäische Seite, wo einheitlich für alle EU-Länder diese Daten zur verfügung gestellt werden mit allen wichtigen Angaben, so daß man dann auch Vergleiche machen kann?

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